Schweinefleisch in der Türkei …

15. Oktober 2010

Im Supermarkt KIPA in Alanya gibt es seit kurzem Wurstwaren mit Schweinefleisch. Die Wurstwaren sind keine deutschen oder türkischen Produkte, sondern stammen aus Griechenland. Sie finden die Wurst hinten links im Laden gegenüber der Fischtheke. Man erkennt sie an dem Hinweis „Domuş“. Die Preise sind recht hoch. (06.04.2010)(c) türkei-Zeitung.net

UND NOCH VERLOGENER GEHT’S WEITER:

Schweinefleisch im Döner

Skandal um illegale Beimischungen in der Türkei

Was Kritiker in der Türkei schon lang befürchtet hatten, ist nun eingetreten. Verzweifelte Patienten bestürmen Krankenhäuser, Lebensmittelämter beschlagnahmen tonnenweise Fleischwaren, Polizei und Staatsanwaltschaft veranstalten Razzien gegen illegale Schweinefarmen, die Wasserwerke sind im Alarmzustand, und die Regierung bringt im Eilverfahren neue Kontrollgesetze auf den Weg. In der Türkei hat sich ein landesweiter Skandal entfaltet, nachdem in der vergangenen Woche hunderte Menschen in der Westtürkei an einer Infektion erkrankten, die fast ausschließlich über Schweinefleisch übertragen wird. Trotz des strikten Verbots von Schweinefleisch im Islam, das auch weniger fromme Moslems befolgen, wird vielen Fleischwaren in der Türkei heimlich billiges Schwein beigemischt. Meist stammt es aus illegalen und daher unbeaufsichtigten Aufzuchten.

Der Skandal brach los, als die Krankenhäuser in Izmir letzte Woche einen Ansturm von Patienten zu bewältigen hatten, die an Trichinellose erkrankt waren. Diese Infektion ist in der Türkei seit einem halben Jahrhundert nicht mehr aufgetaucht, weil sie vornehmlich durch den Verzehr von Schweinefleisch übertragen wird. Die verwunderten Ärzte alarmierten das Lebensmittelamt, das daraufhin Stichproben bei Imbissbuden, Metzgern und Marktverkaufsständen machte. Das Ergebnis: In vielen Proben waren den Köfte-Fleischbällchen, dem Hackfleisch, dem Döner und den Wurstwaren kräftige Portionen von Schweine- und auch Pferdefleisch beigemischt.

Das öffentliche Entsetzen ist so groß, dass die Gesundheitsbehörden eine Hotline für die besorgte Bevölkerung schaltete. Die Lebensmittelämter ließen die Fleischwaren von allen beanstandeten Verkaufsstellen einsammeln und vernichten. Hunderte Tonnen illegalen Schweinefleisches beschlagnahmten die Behörden bei Razzien. Metzger und Verkäufer wurden reihenweise festgenommen. Mitten in der Millionenstadt Istanbul fanden die Gesundheitsbehörden eine Schweinefarm mit rund 5000 Tieren – auf einem Hof, der eine Genehmigung zur Haltung von zehn Tieren hatte. Eine Schlachtgenehmigung hatte der Hof nicht.

Außerdem hatten die Schlächter den Schweinekot und die Schlachtabfälle in den Zulauf zu einem Stausee geworfen, aus dem das Trinkwasser für die Metropole kommt. Die Kläranlagen würden zwar damit fertig, erklärten die Istanbuler Wasserwerke, anders verhalte es sich aber mit den Fischen im Stausee, mit dem Vieh, das davon getränkt werde, und mit den Feldern, die daraus bewässert würden – von diesen Übertragungswegen würden ernsthafte gesundheitliche Gefahren für die Öffentlichkeit ausgehen.

Illegale Farmen

Wie viele illegale Schweinefarmen es imLand gibt, will nun die Opposition von der Regierung wissen – doch die muss passen. Nur zehn Schweinefarmen sind dem Statistischen Zentralamt bekannt. Sie produzieren offiziell das wenige Schweinefleisch, das Ausländer oder Angehörige religiöser Minderheiten konsumieren. Die Zeitschrift „Aksiyon“ spürte bei einer Recherche auf Anhieb 20 Schweinefarmen in allen Teilen des Landes auf. Doch die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. „Jeder von uns hat wohl schon unwissentlich ein ganzes Schwein verspeist“, sagt der Journalist Resit Haylamaz, der ein Buch „Schweinische Wirklichkeit in der Türkei“ verfasste. Bisher mochte das kaum jemand glauben, doch das hat sich nun geändert. Nach einer Krisenberatung im Kabinett brachte die Regierung in dieser Woche ein Gesetz ins Parlament, mit dem alle Schweine ihrer Kontrolle unterstellt werden. (c)Tagesspiegel.de

UND ZUM DRITTEN MAL, VERLOGENHEIT PUR:

Türkei – Schweinezucht trotz Islam – ist das möglich?

Auch in der Türkei mit ihrer überwiegend moslemischen Bevölkerung gibt es einen Markt für Schweinefleisch. Aber ein Schweinestall an der Türkischen Riviera, nur wenige Kilometer von den noblen 5-Sternehotels an der Küste des Mittelmeeres entfernt, ist das möglich?

«Im Prinzip ja, aber bevor die dort lebenden Schweine ihrem eigentlichen Verwendungszweck, nämlich in Form von Koteletts, Braten und schmackhafter Wurst europäischen Touristen – und nicht nur diesen – zugeführt werden können, ist es doch ein langer Weg, der sehr viel Energie von einem Unternehmer erfordert,» beschreibt der ATR-Chefredakteur Jürgen P. Fuß den steinigen Weg eines solchen Projektes.

Die Genehmigung für einen landwirtschaftlichen Betrieb zu erhalten, in dem Schweine gezüchtet werden dürfen, ist äußerst schwierig – doch nicht unmöglich. Das beweist eine Reportage der Aktuellen Türkei Rundschau, mir deren Abdruck in der Ausgabe vom 01. August 2008 begonnen wurde.

GESUCHT UND GEFUNDEN:
ZWEI PARTNER MIT GLEICHEN VORSTELLUNGEN

Vor einigen Monaten wollte es ein mehr oder minder glücklicher Zufall, dass ein Hotelbesitzer aus Side, der lange Zeit in Europa gelebt und dort neben der türkischen Speisekarte auch europäische Lebensmittel schätzen gelernt hat, auf einen Deutsch-Türken aufmerksam wurde, der vor gut einem Jahr wieder in die Türkei zurückgekehrt war.

Der Hotelbesitzer hat ein großes landwirtschaftliches Anwesen in der Nähe von Side, aber leider keine Zeit, um sich selber darum zu kümmern, aus dieser reizvoll gelegenen Farm „etwas zu machen“, teilte er dem aus Deutschland zurückgekehrten Mesut G. in einem Anruf mit. Man solle sich unbedingt einmal treffen und miteinander ausführlich unterhalten, erklärte der Anrufer.

Schon beim ersten Treffen erkannten die beiden Partner schnell, dass das landwirtschaftliche Anwesen ideale Voraussetzungen biete, um landwirtschaftliche Produkte nach ökologischen Grundsätzen herstellen zu können. Aber nicht nur das! Die Größe des Areals und die bereits vorhandene Infrastruktur bieten das Potenzial, um ein Kleinod zu schaffen, in dem umweltbewusste Touristen einen Individualurlaub abseits des Pauschaltourismus mit seiner Fließbandabfertigung – verbringen können.

ÖKOLOGISCHE LANDWIRTSCHAFT
EINE SCHWEINEZUCHT GEHÖRT DAZU

Und zu diesem Projekt soll auch die Aufzucht von Schweinen und deren Verwertung gehören. Eine wichtige Voraussetzung, um diesen Teil des Projektes Wirklichkeit werden zu lassen, ist schon gegeben. Mesut mochte es kaum glauben. Die notwendigen Genehmigungen für das Betreiben einer Schweinezucht liegen bereits vor. Nachdem zwischen den beiden Geschäftspartnern die organisatorischen, rechtlichen und natürlich auch kaufmännischen Punkte geklärt waren, hieß es für Mesut G.: Ran ans Werk!

Der ATR-Chefredakteur Fuß: «Das Projekt der beiden Rückkehrer an der Türkischen Riviera ist so interessant, dass wir es über eine längere Zeit journalistisch begleiten wollen, um Erfolge und möglicherweise auch Probleme hautnah miterleben zu können.»(c)kochmesser.de

Es gibt noch hunderte solcher Beispiele im Netz, einfach mal suchen. Verlogener kann der ISLAM gar nicht sein, wenns um Profit geht!!!

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: