KINDERSCHÄNDER – so krank ist unsere Gesellschaft

21. Oktober 2010

Nicht erst seit dem nachstehenden BILD.de Beitrag weiss man, dass unsere Gesellschaft durch ALLE Schichten verkommen ist und die sog. „Elite-Politiker“ kümmert es einen Dreck, ob Kinder missbraucht werden oder nicht – Haupsache, es findet keine „Vorverurteilung“ statt (siehe Leutheusser-Schnarrenberger in meinem Block).

 

Zitatanfang:

Von H.-J. VEHLEWALD

„Tatort-Internet“ – über kaum eine Sendung wird derzeit so heftig debattiert wie die Doku-Reihe auf RTL 2, die seit zwei Wochen Sextäter im Internet aufspürt! Aber ertappte Online-Täter kommen meist ungeschoren davon, dürfen sogar weiterhin Kinder unterrichten.

Unglaublich: Pädophilen-Gruppen und Medienkritiker werfen Ministergattin Stephanie zu Guttenberg vor, sie organisiere einen „gefährlichen Volkszorn” gegen potenzielle Kinderschänder. Die Methoden des „Tatort-Internet”-Teams – eine als 13-Jährige getarnte Schauspielerin wartet im Chat, bis sie angesprochen und angemacht wird, lässt sich zum Treff überreden – werden als „Manipulation” gegeißelt, die gegen „journalistischen Pflichten” verstoßen, so die Hamburger Presserechtsexpertin Dorothee Bölke.

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger assistiert: „Es besteht die Gefahr, dass Unschuldige angeprangert und große Schäden angerichtet werden.”

Soll heißen:

• Männer, die sich mit – aus ihrer Sicht – 13-jährigen Kindern zum „Analsex”, zum gemeinsamen „Masturbieren”, zum „Besamen und Schlucken” verabreden, brauchen vor allem eines: Persönlichkeitsschutz!

• Chatter, die Mädchen zu Beginn ihrer Pubertät überreden wollen, sich im Wald, im Auto, im Hotel oder daheim im Kinderzimmer entjungfern zu lassen, dürfen nicht in Bild und Ton gefilmt werden, selbst wenn Stimme und Gesicht komplett unkenntlich gemacht werden.

• Perverse, die zum Treff mit einem 13-jährigen Jungen in der Wohnung der Eltern einen Gummihandschuh aus der Rinderzucht, Gleitmittel und Dildos mitbringen, sollen lieber im Schutz der Anonymität bleiben dürfen und straffrei ausgehen, als dass eine „Vorverurteilung” stattfände!

Jetzt mischt sich auch der Bund deutscher Kriminalbeamter (BDK) in die Diskussion ein: BDK-Chef Klaus Jansen erklärte gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung”: „Ich finde es ohne Abstriche gut, dass der Sender sich gemeinsam mit Stephanie zu Guttenberg des drängenden Problems der Kinderpornografie im Netz annimmt.” Beschämend sei dagegen, dass ARD und ZDF „ihren Bildungsauftrag ausgerechnet beim Thema Kinderpornographie und Gefahren im Internet vernachlässigen”.

Doch die Häme, die Medien wie „Spiegel online”, „Süddeutsche”, „Frankfurter Rundschau” im Chor mit Padophilen-Seiten über Stephanie zu Guttenberg ausschütten, nimmt kein Ende – und sie zeigt Wirkung: Die Ministergattin bekam – ebenso wie Mitarbeiter des Betroffenen-Notrufs „Save me online“ – Drohbriefe, wurde im Netz, in Briefen und am Telefon wüst beschimpft und attackiert.

Seltsam dabei: Über die Opfer der Attacken berichtet bislang keines der Medien, keine Zeitung, keiner der Online-Chats.

Dabei präsentierte „Tatort Internet” in bisher drei Sendungen genügend Stoff: Ein Mädchen etwa wurde von einem Kinderschänder aus Konstanz zunächst verleitet, mit der Webcam Fotos ihrer kindlichen Brüste für ihn zu schießen. Anschließend erpresste er das Kind, immer neue Fotos zu machen. Andernfalls werde er das erste Brust-Foto an ihre Facebook-Freunde senden, so die Drohung.

Bis heute hat das Kind Albträume von der miesen Erpressung des Täters. Doch „Süddeutsche Zeitung” oder „Frankfurter Rundschau” fanden den Fall offenbar nicht spannend genug. Und die mit „Spiegel online” kooperierende „Legal Tribune Online” zitiert lieber ausführlich den „Presserechtler Dr. Carsten Brennecke”, der „Tatort Internet” als „klar rechtswidrig” brandmarkt und die dargestellten Online-Täter hinstellt als „Männer, die sich allenfalls in einem sehr frühen Anfangsstadium beziehungsweise in einem Vorbereitungsstadium zu einer möglichen Straftat befanden”. Er empfehle deshalb, auf „Schadenersatz sowie Schmerzensgeld” zu klagen.

Am Ende des Interviews gesteht Dr. Brennecke immerhin noch, wie genau er „Tatort Internet” bis zum Interview verfolgt hatte: „Ich habe bislang keine Folge dieser Sendung gesehen.”

Neben solchen juristischen Bedenken sorgen sich viele Zeitungen und Online-Blogs seit Tagen um das Schicksal des 61-jährigen Kinderdorfleiters aus Würzburg, der nach seiner Enttarnung als Kinder-Küsser abgetaucht ist.

Viele Journalisten gehen offenbar davon aus, dass der Mann – der die Nacht bei einer vermeintlich 13-Jährigen mit Schmusen und Küssen verbringen wollte – Selbstmord begangen haben könnte. O-Ton „Süddeutsche”: „Von dem 61-Jährigen fehlte am Sonntag bis Redaktionsschluss jede Spur. ‚Je länger er weg ist‘, sagt Caritas-Chef Bieber, ‚desto größer wird unsere Sorge.‘”

Mitarbeiter beschreiben den Grauhaarigen, der jahrelang Hunderte Minderjährige zwischen 0 und 18 Jahre in seiner Obhut hatte, keineswegs als selbstmordgefährdet. Auch im Auftreten während der heimlichen Aufnahmen bei „Tatort Internet” wirkte der Mann souverän, lobte die vermeintliche Mutter des „Kindes” sogar geistesgegenwärtig, dass sie die Tochter vor den Gefahren des Internets so umsichtig schütze.

Was Medien bisher nicht erwähnt haben: Bereits vor der Aufdeckung durch „Tatort Internet” wurde der Kinder-Liebhaber „Xerxes” („Ein Küsschen in Ehren”, „Könnte dich heiß machen”) als Chat-Partner bei „spin.de” gesperrt, weil er im Chat durch „sexualisierte Dialoge” mit Kindern aufgefallen war.

Und sogar nach seiner Konfrontation durch das Filmteam von „Tatort Internet” meldete sich der 61-Jährige noch weiter bei „Leila (13)” und wollte wissen, ob sich „deine Mutter inzwischen beruhigt” habe.

Immerhin: Die Staatanwaltschaft Würzburg ermittelt inzwischen gegen den offenbar pädophilen Heimleiter.

Bei zwei Lehrern, die in den Sendungen zuvor beim Sex-Treff mit Kindern gezeigt wurden, ist dagegen bislang nichts geschehen.

Zwar lieferte „Tatort Internet” die Klarnamen und alle Chatprotokolle nach der Sendung an das LKA München zur Weitergabe in die Justizbehörden in Berlin und Brandenburg (beide Lehrer sind nach eigenen Angaben im Raum Berlin an öffentlichen Schulen beschäftigt).

Doch von Ermittlungen wollen weder das Landeskriminalamt Berlin noch die Staatsanwaltschaft in Potsdam oder die Schulbehörden des Landes Brandenburg etwas wissen.

Mit anderen Worten: Nach den Herbstferien nächste Woche werden „Lehramt4” und „Rainbowxxx” wieder auf Kinder losgelassen!

Nicht zu vergessen: Der eine wollte die kleine „Sarah (gerade 14)” mit einem befreundeten Pärchen ins Hotelbett locken. Der andere brachte zum Treff mit „Carlos (13)” Gummihandschuhe und Gleitcreme zum „Fisten” mit. (Anmerkung-DerObserver: in den Hintern schieben)

Zitatende.

 

IST DAS NICHT GRAUENVOLL??? Wie kann man da noch von „Vorverurteilung“ reden, Frau Leutheusser-Schnarrenberger?

 

Wer sich nicht klar von solchen perversen Kreaturen distanziert und dass Wissen über diese Straftaten NICHT an die zuständigen Behörden weiter leitet, macht sich der „Mittäterschaft“ schuldig – Frau Leutheusser-Schnarrenberger!!!

 

Offensichtlich sind auch unsere Politiker/innen total verkommen, anders ist die Haltung mancher Personen zu diesem leidvollen Thema nicht zu verstehen. LEIDVOLL FÜR UNSERE KINDER !!!

 

Und wie Bild berichtete, unternehmen die Behörden auch nichts oder nicht sehr viel, was bedeutet: auch die sind „unterwandert“ von perversen Kreaturen. Wie in der zweiten Sendung gezeigt wurde, war sogar ein „Justitzangestellter“ bei dem Versuch des Missbrauchs „ertappt“ worden. Nicht auszudenken, was für Urteile der mal sprechen wird, sollte er Richter werden!

 

Für alle, die es noch nicht gesehen haben oder nicht glauben können, hier noch mal den Link zu Bild.de

 

http://www.bild.de/BILD/politik/2010/10/21/tatort-internet-paedophile-lehrer-duerfen/weiter-unterrichten.html

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