GOOGLE: Schwachsinnige Internetnutzer

25. November 2010

Street View-Fans: Eierattacke auf verpixelte Häuser

 

Mit der Einwilligung, 250.000 Häuser von „Street View“-Gegnern unkenntlich zu machen, konnte Google die Gemüter besänftigen. Doch jetzt protestiert die andere Seite: Im Internet organisieren sich Gruppen, die gegen die Verpixelung deutscher Häuser vorgehen. Darüber hinaus tauchen im Netz immer mehr gefälschte Bilder auf – wie zum Beispiel das einer Geburt auf einer Berliner Straße.

 

Unkenntlich gemachte Häuserfassaden verletzen offenbar die ästhetischen Ansprüche diverser Internet-Nutzer. Deshalb gründen sich im Netz immer mehr Guerilla-Gruppen, die auf ganz unterschiedliche Art ihre Missbilligung gegen unkenntlich gemachte Gebäude zum Ausdruck bringen. Eine Variante: Befürworter von Google Street View haben in der Stadt Essen diverse Fassaden mit Eiern beworfen. Das berichtet die Computerzeitschrift „Chip“. Die Wurfgeschosse der „Aktivisten“ flogen ausschließlich gegen Häuser, die in „Street View“ nicht erkennbar sind. Zudem wurden an die entsprechenden Briefkästen Zettel mit der Aufschrift „Google’s cool“ geklebt. Da jedoch nichts beschädigt wurde, kann die Essener Polizei nicht gegen die „Anschläge“ vorgehen.

Andere Street View-Fans greifen zu radikaleren Methoden: Sie fotografieren die im Netz verschwommen dargestellten Häuserfassaden und laden die Bilder über den Google-Dienst „Panoramio“ nachträglich hoch. Die Ansichten sind so zwar nicht in der 3D-Animation von „Street View“ zu sehen, können aber mit einem Klick geöffnet werden. Einer der Online-Aktivisten äußerte sich gegenüber der „Bild“ wie folgt: „Nur weil es bei Google die Option gibt, Häuser zu pixeln, entsteht noch lange kein gesellschaftliches Regelwerk, was im Internet gezeigt werden darf und was nicht.“ Die Anwohner der Häuser sowie Datenschutzbeauftragte sehen das anders, können aber nicht gegen die Community-Mitglieder vorgehen. „Das ist Content, der von Usern kommt. Wenn wir den entfernen würden, wäre das Zensur. Wir haben die Widerspruchsmöglichkeit nur für unsere Fotos eingeräumt”, sagte Google-Sprecher Kay Oberbeck der Zeitung.

Doch der Google Street View-Dienst sorgt nicht nur für eierbeschmierte Hauswände und Guerilla-Fotos, sondern wirkt sich offenbar auch höchst inspirierend auf die Kreativität von Bildbearbeitern aus. Gestern tauchte in unzähligen Online-Foren und auf Twitter-Seiten das Bild einer Geburt auf einer Straße in Berlin-Wilmersdorf auf. Darauf zu sehen sind eine am Boden liegende Frau, eine Helferin und ein Mann, der ein Baby in die Luft hebt sowie eine weitere Person, die nach einem Krankenwagen zu rufen scheint. Was sich sofort rasend in internationalen Medien verbreitete, stellte sich allerdings bald als Fake heraus. „Bei diesem Foto handelt es sich eindeutig um ein anderes Bild, die Szene wurde nachgestellt und anschließend so aufbereitet, als wäre es eine ‚Street View‘-Aufnahme“, bestätigte eine Google-Pressesprecherin gegenüber der „Bild“. (c)yahoo.com

 

Dieser Artikel zeigt mal wieder, mit welchen schwachsinnigen, kriminellen, chaotischen Typen das Internet „gespickt“ ist.

 

Diesen Vernatikern ist nichts heilig, nicht einmal die Privatsphäre anderer Menschen. In ihrem Computerwahn sind die schon soweit völlig verblödet, dass sie den Unterschied zwischen der Realität und dem Cyberwahn völlig vergessen haben.

 

Man kann nur allen denjenigen, die ihre Häuser/Wohnungen pixeln liessen, raten, sich eine webcam zuzulegen, um im Notfall die Bilder als Beweismaterial zu haben.

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