Kinderpornografie im Internet

3. Mai 2011

Wie schon in meinem BLOG berichtet, hat die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), die Löschung kinderpornografischer Internetseiten veranlasst.(siehe hier).

Schon damals habe ich gegen die Löschung Stellung bezogen, da mit der Löschung die Verbreitung dieser perversen Internetinhalte NICHT gänzlich auszuschliessen ist. Eine Sperrung von Internetseiten mit expliziter Wortmaske wäre sinnvoller gewesen und wurde von der damaligen Familienministerin v.d. Leyen (CDU) gefordert, was auch richtig war!

Jetzt veröffentlicht GOLEM  eine Studie des Kriminalwissenschaftlichen Instituts der Leibniz Universität Hannover, genau zu dieswem Thema.

Unter anderem heisst es da:

(…)Verkauft wird Kinderpornografie im Internet kaum, sie wird vielmehr gratis in abgeschotteten Newsgroups und über Tauschbörsen ausgetauscht, wie eine Studie ergab. Kinderschänder dort zu fassen, ist nach Ansicht des Leiters der Initiative White IT wegen Gesetzeslücken kaum möglich.(…)

(…)“Unentgeltliche Tauschbörsen sind nach unseren Erkenntnissen der größte Markt für kinderpornographisches Material“, sagte Bernd-Dieter Meier, Direktor des Kriminalwissenschaftlichen Instituts der Universität(…)

(…)Angebote von Missbrauchsbildern, die im World Wide Web zu finden sind, werden dagegen meist nur von Einsteigern in die Szene genutzt. „Es handelt sich offensichtlich um Personen die keine vertiefenden Kenntnisse von der Infrastruktur haben und sich daher nur im WWW bewegen“, erklärte Meier(…)

(…)“Allerdings ist es durchaus möglich, dass mit Kinderpornographie Geld verdient wird“, ergänzte Meier, ohne hier Zahlen nennen zu können.(…)

(…)“Wir sind in diesem besonders abgeschotteten, hochkriminellen Bereich größtenteils blind“, sagte Uwe Schünemann (CDU), der niedersächsische Innenminister und Vorsitzende von White IT. Die Einsatzmöglichkeit von verdeckten Ermittlern müsse deshalb auf die Straftaten des sexuellen Missbrauchs von Kindern, beziehungsweise auch auf die Herstellung und Verbreitung dieser kinderpornographischen Inhalte erweitern werden, forderte Schünemann.(…)

(…)Die Notwendigkeit des Gesetzes für Internetsperren von der früheren Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) wurde unter anderem damit begründet, dass es einen sehr lukrativen Markt für Kinderpornografie gebe.(…)

Ende des GOLEM-Artikels.

Frau Leutheusser-Schnarrenberger , vielleicht lassen SIE sich mal von Ihrem Koalitionspartner bilden und handeln demnächst ZIELGERICHTET und nicht so dilettantisch.

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