Und wieder eine „Klatsche“ gegen die Atom-Lobbyisten

9. Juni 2011

Schweizer Atomausstieg von Parlament besiegelt

Bern (dapd). Auch in der Schweiz ist der Atomausstieg beschlossene Sache: Mit deutlicher Mehrheit bestätigte das Parlament in Bern am Mittwoch einen entsprechenden Vorschlag der Regierung. Das positive Votum in der Bundesversammlung erfolgte über die Parteigrenzen hinweg mit 101 zu 54 Stimmen bei 36 Enthaltungen. Die bestehenden fünf AKW des Landes werden damit voraussichtlich am Ende ihrer Betriebszeit zwischen 2019 und 2034 vom Netz genommen.

Bisher bezieht die Schweiz rund 40 Prozent ihrer Energie aus der Atomkraft, der restliche Anteil wird überwiegend aus Wasserkraft gewonnen. Unter dem Eindruck der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi hatte die Regierung vor zwei Wochen eine Wende im Bereich der Energiegewinnung beschlossen.

Künftig will man in Bern auf einen Mix aus zahlreichen Maßnahmen setzen. Im Vordergrund stehen Anstrengungen beim Stromsparen und bei den erneuerbaren Energien. Eine ökologische Steuerreform wird noch geprüft. Konkrete Vorschläge dazu will der Bundesrat im Herbst vorlegen.

Gegner hatten bis zuletzt vor einer Abkehr von der Atomkraft gewarnt. Die Schweiz werde sich damit in seiner Energieversorgung vom Ausland abhängig machen, zudem sei ein Anstieg der Stromkosten zu befürchten, hieß es. Jüngste Umfragen im Land hatten allerdings ergeben, dass eine Mehrheit der Bevölkerung den Atomausstieg befürwortet.

Der Abstimmung im Parlament war eine emotional geführte Debatte vorausgegangen, in der sich unter anderen die Energieministerin Doris Leuthard deutlich für den Atomausstieg aussprach. „Haben Sie den Mut, diesen Grundsatzentscheid zu fällen“, sagte sie. Der Nationalrat, die größere der beiden Kammern der Bundesversammlung, folgte ihrem Aufruf. Vorstöße für einen vorzeitigen Ausstieg oder für eine Begrenzung der Betriebsdauer wurden hingegen abgelehnt.

Am 23. Oktober steht in der Schweiz die nächste Parlamentswahl bevor.

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HERVORRAGEND liebe Schweizer !!!
Jetzt weden es bereits 4 (in Worten: Vier) Nachbarländer sein, die den Lügen der „Atom-Fuzzies“ nicht mehr glauben, Fukushima machts möglich: Dänemark, Österreich, Luxenburg und? – die Schweiz!!!

Als nächstes werden die Niederlande, und die Süd-Ost-Europäischen Staaten hinzu kommen, dessen bin ich Sicher.

In sofern, hat die Fukushima-Katastrophe auch ihr Gutes gehabt. Viel zu lange haben uns die Atom-Fuzzies in dem Glauben gelassen, Atomstrom ist eine sichere und saubere Sache – wie man sieht, eben NICHT!!!

Egal, ob das Ende 2015 oder 2022 ist, es kommt, auf jeden Fall – und das ist gut so!

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