AKW-Demos gehen weiter – Fatal!

11. Juni 2011

Wie der Norddeutsche-Rundfunk „Welle-Nord“ heute Morgen berichtete, treffen sich vor dem AKW-Brockdorf wieder „Demonstranten“.

Das ist nicht nur eine Ignoranz der erreichten politischen Auseinandersetzung mit der Regierung, sondern auch äusserst dumm!

Lesen Sie auch dazu den Artikel des Tagesspiegel, in dem der Ministerpräsident Winfried Kretschmann(Grüne), sagt:

Zitat:
Zwei Wochen vor dem Sonderparteitag der Grünen hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann seine Partei eindringlich davor gewarnt, den zwischen der Bundesregierung und den Ländern ausgehandelten Atomausstieg bis zum Jahr 2022 abzulehnen. Die Vereinbarung der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei für die Grünen „ohne Frage ein epochaler Sieg“ Der erzielte Konsens zähle „weit mehr“ als das ursprüngliche Ziel seiner Partei, bis zum Jahr 2017 aus der Kernkraft auszusteigen: „Nun ist der Ausstieg unumkehrbar, weil fast alle mitmachen. Wenn man ein Land gestalten wolle, genüge es nicht, schlechte Entwicklungen zu verhindern, mahnte Deutschlands erster grüner Ministerpräsident: „Man muss auch führen wollen.“
Zitat-Ende

Das war die entscheidende Aussage: Man muss auch führen wollen!

Diese Führung wird aber schwer mit einer Atomkraft-Aktivistin wie Claudia (Fatma) Roth. Nur allzu gerne lässt sie sich bei Demos in Sitzblockaden fotografieren.

Die „Grünen“ und alle anderen Atom-Demonstranten täten gut daran, sich mit Demos zurückzuhalten um nicht noch „Öl ins Feuer“ zu giessen.

Ansonsten liefern die Demonstranten nur den Atom-Lobbyisten die Vorlage, für Argumente wie:

„Den Atomkraftgegnern gehe es ja gar nicht um Sicherheit, sondern nur um „Randale“

oder ähnlichem.

Die Partei der „Grünen“ sollte unbedingt auf ihre Klientel einwirken – sonst geht der „Schuss“ nach hinten los!

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