AKW: GRÜNE-Jugend will Randale

18. Juni 2011

Da haben sich nun endlich die Parteispitzen der „Grünen“ dazu „durchgerungen“ dem Ausstieg aus der Atomenergie zuzustimmen, da kommt diese bekloppte Meldung:

Grünen-Basis kritisiert Atomkurs der Parteispitze

Am Atomkurs der Grünen-Spitze entzündet sich in der Partei Kritik. Die grüne Jugendorganisation kritisiert die Führung für ihre Linie, den schwarz-gelben Regierungsplänen zum Atomausstieg zuzustimmen. „Das Datum des Atomausstiegs liegt viel zu spät, ein früherer Ausstieg ist möglich“, sagte die Sprecherin der Grünen Jugend, Gesine Agena(24), der „taz“. „Da müssen Grüne sagen: Das tragen wir nicht mit.“ Sie werbe dafür, dass die Delegierten dem Leitantrag beim Grünen-Sonderparteitag am 25. Juni nicht zustimmen.(…) (c) tagesschau.de

VORSICHT – vor Gesine Agena und Konsorten, die GRÜNE-Jugend will RANDALE und keinen Atomkonsens! Nur allzu leicht, kann diese „Rattenfängerin“ das dumme Grünjungvolk und die Atomkraft-Gegner-Bewegung hinter sich scharren um erneut an Atomkraftwerken zu demonstrieren.

Das ruft natürlich auch diejenigen auf den Plan, die ohnehin nicht an politischen Lösungen interessiert sind, sondern nur Randale wollen! (siehe dieses Wochenende wieder in Brokdorf!)

Dabei MUSS man die EON loben, denn nach dem nun klar ist, dass spätestens 2022 mit Atomstrom Schluss ist, hat man bei EON schon reagiert und aufgrund des Abkommens mit GAZPROM wird EON in Deutschland 12 Gaskraftwerke(GKW’s) bauen, so berichtete heute morgen der NDR.

BRAVO – EON, geht doch! Hier die Hintergrundinformationen dazu:

Gasdeal mit Gazprom

Der Energiekonzern Eon hat sich mit dem russischen Gasmonopolisten Gazprom über die gemeinsame Ausbeutung des sibirischen Gasfelds Juschno Russkoje geeinigt. Eon wird sich mit 25 Prozent minus einer Aktie an Juschno Russkoje beteiligen. Aber auch Gazprom profitiert von dem Geschäft.

Sankt Petersburg – Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die Eon und die OAO Gazprom doch noch über eine Zusammenarbeit beim sibirischen Gasfeld Jushno Russkoje verständigt. Wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten, gibt es eine abschließende Einigung über einen Assettausch. Danach steigt Eon – wie ursprünglich auch geplant – mit 25 Prozent minus einer Aktie bei dem Gasfeld ein. Gazprom erhält im Gegenzug ein Paket mit eigenen Aktien.

DPA

Verhandlungen beendet: Eon erwirbt Anteile an russischem Gasfeld
Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die Vorstandsvorsitzenden beider Konzerne, Alexej Miller und Wulf Bernotat. Bernotat sprach im Anschluss von einem „bedeutenden Schritt zur Stärkung der Eon-Position auf dem russischen Energiemarkt“. Miller verwies darauf, dass beide Unternehmen erneut ihre langfristige strategische Partnerschaft gezeigt hätten.

Der Vereinbarung zufolge bekommt der russische Gasmonopolist 2,93 Prozent eigene Aktien, die bisher die Eon-Tochter Ruhrgas indirekt über die Gesellschaft ZAO Gerosgaz gehalten hatte. Gazprom übernimmt nun die Ruhrgas-Beteiligung an Gerosgaz und damit auch die knapp 3 Prozent eigene Aktien. Direkt hält Egon-Ruhrgas aber auch in Zukunft 3,5 Prozent der Gazprom-Anteile, wie die Unternehmen mitteilten.

Jushno Russkoje in Westsibirien gilt als eines der größten bekannten Gasfelder der Welt. Nach Angaben von Eon verfügt das Feld über Reserven von mehr als 600 Milliarden Kubikmeter Erdgas. In früheren Angaben war sogar von mehr als 700 Milliarden Kubikmeter die Rede gewesen. An dem Feld ist die BASF-Tochter Wintershall ebenfalls bereits mit 25 Prozent beteiligt. Gazprom und Wintershall hatten die Produktion im vergangenen Jahr aufgenommen. Insgesamt sollen 2009 schon 25 Milliarden Kubikmeter Gas gefördert werden. Damit ließen sich rund 10 Millionen Haushalte versorgen.

Eon und Gazprom hatten nach langen Verhandlungen eigentlich schon im Sommer 2006 eine entsprechende Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit bei Jushno Russkoje unterzeichnet. Ursprünglich war vereinbart worden, dass der russische Konzern von Eon Beteiligungen in Ungarn erhalten sollte. Gazprom hatte dann allerdings Änderungen verlangt, weil sich der ungarische Markt nicht wie erwartet entwickelt hatte. Zwischenzeitlich war auch über die Beteiligung von Gazprom an Eon-Gaskraftwerken in Großbritannien nachgedacht worden.

Nach Angaben der Unternehmen soll der Assetdeal im zweiten Halbjahr 2009 endgültig abgeschlossen werden. Der Vorstandsvorsitzende von Eon Ruhrgas, Bernhard Reutersberg, erklärte, der Einstieg bei Jushno Russkoje sei für Eon ein Meilenstein zur Realisierung des Upstreamziels. „Wir wollen zukünftig mindestens zehn Milliarden Kubikmeter Erdgas aus eigenen Feldesbeteiligungen beziehen.“

Eon erwartet nach Angaben eines Sprechers ab 2009 rund 6 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr aus der Beteiligung an dem Gasfeld. Damit steige der Gasbezug aus eigenen Felder oder Beteiligungen auf zunächst 7,3 Milliarden Kubikmeter pro Jahr.

(c)manager-magazin.de mit Material von dow jones und reuters

Also: Ihr GRÜNEN-Spitzenpolitiker, klopft Eurer Jugend auf die Finger, jetzt ist NICHT die Zeit für Demos – sondern politischen Konsens!

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