Der KRIEG, der Atomlobbyisten hat begonnen …

15. Juli 2011

Experten fahnden nach Ursache für Stromausfall in Hannover
14.07.2011 21:02 Uhr

Wie konnte es zum Blackout kommen? Energieexperten suchen noch immer nach der Ursache für den großflächigen Stromausfall in Hannover am Mittwochabend. Unternehmen in der Stadt verzeichnen stundenlange Produktionsausfälle.

Hannover. Eigentlich ist alles doppelt gesichert. Fast jede Umspannstation in Hannover hat zwei separate Zugangspunkte im Hochspannungsnetz, über die bei einem Defekt auf der einen Seite die Stromversorgung über die andere Seite sichergestellt werden kann. Mittwochabend um 22.34 Uhr aber brachen all die komplizierten Sicherungsmechanismen zusammen; wie eine Dominobahn kippte innerhalb von Sekunden eine Umspannstation nach der anderen aus dem hannoverschen 110-Kilovolt-Netz. „Die Spannung war zusammengebrochen, und ohne Spannung kann auch kein Strom fließen“, versucht Stadtwerke-Sprecherin Bianca Bartels sich an einer vereinfachten Darstellung des komplizierten Vorgangs.

Normalerweise wird im Stromnetz der Stadtwerke mehr elektrische Energie hergestellt als verbraucht wird. Die Überschüsse verkauft enercity an der Strombörse. Mittwochabend aber kam es zu einer Doppelpanne: Im Gemeinschaftskraftwerk Stöcken (gehört enercity, VW Nutzfahrzeuge und Continental) fiel wegen eines Defekts einer der beiden Kraftwerksblöcke aus. Fast zeitgleich gab es ein Problem im Umspannwerk neben dem Kraftwerk Mehrum (Kreis Peine, gehört zu enercity). Ob es einen Zusammenhang zwischen beiden Pannen gab, wird noch untersucht. Jedenfalls war damit plötzlich zu wenig eigener Strom im Netz und zugleich die einzige geöffnete Verbindung ins europäische Höchstspannungsnetz (bis zu 380 Kilovolt) gekappt. Wer genau aufgepasst hat, konnte registrieren, wie sich das Netz kurz aufgebäumt hat: Es gab einen Sekundenausfall, dann war kurz wieder Strom da, und eine weitere Sekunde später lag ganz Hannover im Dunkeln.(…)(C)HAZ.de


Das war schon mal der erste Streich, der Atomlobbyisten, um zu demonstrieren, was passieren wird, wenn Deutschland die AKW’s abschaltet.

Nun handelt es sich bei dem Kraftwerk Mehrum, nicht um ein AKW, sondern um ein Kohlekraftwerk (siehe Wikipedia).

Aber das wird dem Ortsunkundigen verschwiegen. Allein die Tatsache, dass „der Strom“ ausgefallen ist, soll das Volk einschüchtern!

Seht her, so wirds euch gehen, wenn die AKW’s abgeschaltet werden!

Interessant an diesem Artikel ist die Aussage, dass „normalerweise“ Strom im Überfluss produziert wird und dieser Strom an der Strombörse verkauft wird.

Also, Ihr Atomfuzzies, haltet mal schön die Füsse still. Mit solchen dubiosen Aktionen schürt Ihr nur noch mehr Hass auf die Atomlobbyisten, denn Ängste der Bevölkerung. Lieber keinen Strom für ein paar Tage, als radioaktive Verstrahlung auf Jahre!!!

Und wer den HAZ-Artikel vollständig gelesen hat, hat festgestellt, dass die Industrie am meisten betroffen war. Ist doch mein Reden, sollen die industriellen „Grossverbraucher“ selber für ihren Strom sorgen, dann wird der Strom für den Bürger auch billiger.

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Eine Antwort to “Der KRIEG, der Atomlobbyisten hat begonnen …”

  1. […] schon vorher beschrieben, jetzt geht der „Krieg“ der Stromerzeuger […]

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