Hartz4ler sollen endlich für ihre Bezüge arbeiten!

3. August 2011

Die Debatte um die Verschärfung von Hartz IV birgt weiter Zündstoff. Nun wagte der arbeitsmarktpolitische Obmann der Unionsfraktion einen provokanten Vorstoß.

Langzeitarbeitslose sollen verpflichtet werden, sich jeden Morgen persönlich zu melden und dann acht Stunden pro Tag eine gemeinnützige Tätigkeit anzunehmen. Wer sich weigere, müsse „mit empfindlichen finanziellen Einbußen rechnen“, sagte Stefan Müller (CSU) der Bild-Zeitung.

Der 30-jährige Erlanger Bundestagsabgeordnete will durch diese Maßnahme angeblich den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben erleichtern und die Moral steigern. „Die Langzeitarbeitslosen haben so nicht länger das Gefühl, überflüssig zu sein“.

Hausaufgabenbetreuung statt Schwarzarbeit

Als Beispiele für verordnete Tätigkeiten nannte Müller Hausaufgabenbetreuung, Einkaufshilfen für ältere Menschen oder Essenausgabe für Bedürftige.

Ein positiver Nebeneffekt sei, dass niemand mehr Zeit habe, um schwarzarbeiten zu können. Arbeit, die getan werden müsse, werde endlich wieder nur von Sozialversicherten erledigt. „Das füllt die Sozialkassen“, sagte Müller.

„Mit Müller sind wohl die Gäule durchgegangen“

Müller sagte, er sei sicher, dass die Regelung dafür sorge, die von SPD-Chef Kurt Beck zu Recht angeprangerten Mitnahme-Effekte bei Hartz IV auf ein erträgliches Maß einzudämmen. Wer sich jeden Tag zu gemeinnütziger Arbeit melden müsse, werde sich künftig sehr gut überlegen, ob er ohne Not Hartz IV beantrage.

Von der SPD und den Grünen hagelte es sofort Kritik. „Mit Müller sind wohl die Gäule durchgegangen. Damit werden alle Arbeitslosen unter Generalverdacht gestellt“, sagte der SPD-Arbeitsmarktexperte Klaus Brandner. Mit dieser Forderung werde das Prinzip des Forderns und Förderns auf den Kopf gestellt.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, Ludwig Stiegler, sagte zu dem Vorschlag in der Netzeitung, er empfehle Müller „baden zu gehen und sich abzukühlen“. „Offensichtlich sind ihm die hohen Temperaturen, die derzeit herrschen, nicht bekommen.“

Müller dagegen verteidigte seine Idee. Sein Vorstoß ziele nicht auf einen „Arbeitsdienst wie in den dreißiger Jahren“.(c)sueddeutsche.de

B R A V O !!! Herr Stefan Müller.

Es kann doch nicht angehen, das sich eine kleine Minderheit täglich zur Arbeit „schleppt“, auch wenn sie krank sind, da sie Angst vor Arbeitslosigkeit haben und andere „Sozialschmarotzer“ es sich Tag für Tag zu Hause gemütlich machen und dem Staat(alle die wir arbeiten) eine lange Nase zeigen und abkassieren.

Menschen, die arbeiten können, MÜSSEN auch zur Arbeit gezwungen werden, wenn sie Leistungen von der arbeitenden Menschheit beziehen! Tun sie das nicht, dann muss ihnen die Hartz4-Unterstützung entzogen werden, so einfach ist das.

WER NICHT ARBEITET – BRAUCHT AUCH NICHT FRESSEN !!!

Von Griechenland erwartet der Dummdeutsche, dass die ihre Inseln verkaufen.
Von Hartz4ler in Privathäusern sollte man ebenfalls erwarten, dass die ihre Häuser erst einmal verkaufen müssen, bevor sie überhaupt Unterstützung beantragen dürfen!

Wo bleibt da die berühmte Gerechtigkeit? Ach ja – bei mir bitte nicht (oder was?)

Und die Politfuzzies von SPD/Grüne müssen natürlich wieder ihren Senf dazu geben, haben die nicht Hartz IV eingeführt???

SHOW-POLITIKER, ist denn schon wieder Wahl?

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