Dämonen des Populismus

12. August 2011

Nach dem Massenmord in Norwegen beschwörte das Land seine „Offenheit“. Doch war damit nicht eigentlich Geschlossenheit gemeint? Die Geschlossenheit, die Populisten und politisch Korrekte brauchen, um ihr Süppchen zu kochen? Wie jetzt wieder in Großbritannien.

Von Jasper von Altenbockum

(…)Die „politische Korrektheit“, gegen die sich der Hass des norwegischen Attentäters richtete, gipfelt in der totalen politischen Korrektheit, die gerade er seiner Welt durch Mord und Schrecken aufzwingen wollte. Die Wächter dieser Konformität, die unsere Öffentlichkeit in ein Gesinnungslager verwandeln möchten, tragen deshalb wie die Populisten das Kainsmal auf der Stirn, und es gibt ebenso wenig Grund, sie dafür zu bedauern.(…)(c)faz.net

 

* * * B R A V O * * * Herr von Altenbockum!!!

Ein scharf analysierter Artikel, der unbedingt lesenswert ist!!!

Klarnamenzwang: Google+ gewährt vier Tage Reaktionszeit

Google+ sperrt Nutzer nicht mehr sofort, wenn sie gegen die Namensrichtlinien verstoßen. Sie erhalten vier Tage Zeit, um das Problem zu beheben. Dabei besteht Google weiterhin auf Realnamen.

Mit Google+ sollen sich Menschen wie im wahren Leben verbinden und dazu gehört für Google auch der reale Name. Nutzer, die stattdessen ein Pseudonym verwenden, riskieren eine Sperrung ihres Google-Profils. Wurden die Profile bisher ohne Vorwarnung gesperrt, so gewährt Google ab sofort vier Tage Reaktionszeit, wie Saurabh Sharma, Produktmanager im Google+-Team, verkündet.

Nach einer Warnung durch Google haben Nutzer nun vier Tage Zeit, ihren Namen zu ändern, damit er den Namensrichtlinien von Google+ entspricht. In dieser Zeit kann Google+ ohne Einschränkungen weiter genutzt werden.

Wer damit nicht einverstanden ist, kann laut Saurabh Sharma seine gespeicherten Daten exportieren. Schließlich gehörten die von Nutzern eingestellten Inhalte ihnen selbst, sagte er. Details dazu finden sich bei Google Takeout.(c)golem.de

Es ist mir unverständlich, wie Millionen Internet- und Smartphone-Nutzer sich mit dieser ominösen Firma einlassen können.

Alle regen sich auf, weil sie zu Klarnamen verpflichtet werden sollen, siehe Beitrag über den Innenminister aber nutzen fröhlich weiter die Produkte der „Datenkrake“.

Also, entweder die Nutzer sind schwachsinnig oder ganz einfach nur blind. Das zu beurteilen, überlassen wir unseren Lesern/innen.
Es ist müssig, immer wieder die Gefahren durch GOOGLE hier aufzuzählen, daher geben Sie bitte google in unserem Suchfeld ein und Sie bekommen alle Argumente angezeigt.

Diese GOOGLE-Produkte sollten Sie NIEMALS verwenden: Link

Warum nicht?

Na, spätestens bei Ihrer nächsten Bewerbung werden Sie das Resultat merken!!!

Die Esoterik-Vorwürfe der Hamburger Sekten-Expertin Ursula Caberta gegen Prominente sorgen für großen Wirbel. Der Fernseh-Pfarrer Jürgen Fliege, der von Caberta als „mutierter Esoteriker“ bezeichnet wird, schlägt nun zurück: „Dass Frau Caberta mithilfe des Hamburger Senats, also mit Steuergeldern, Menschen wegen ihres Glaubens diffamiert, tut mir am meisten weh.“ In ihrem neuen Buch „Schwarzbuch Esoterik“, das Caberta gemeinsam mit Innensenator Michael Neumann (SPD) im Rathaus präsentierte, stellt sie u.a. die Sängerin Nena, den Entertainer Hape Kerkeling und den Fernseh-Pfarrer Jürgen Fliege an den Pranger. Sie seien Aushängeschilder der Esoterik-Szene, die sich in eine gefährliche Richtung entwickele (MOPO berichtete). In der Innebehörde, in der Caberta arbeitet, wird auf die Vorwürfe von Fliege gelassen reagiert: „Wichtig ist, dass eine Diskussion über dieses Thema angestoßen wird“, so Neumann.

Caberta kritisiert in ihrem Buch, dass Jürgen Fliege vom evangelischen Pastor zum Esoteriker mutiert sei. Ein Beispiel sei seine sogenannte „Fliege-Essenz“, ein Heilwasser, das der Pfarrer für 39,35 Euro anbietet. Flieges Kommentar dazu in einem Interview der „Evangelischen Zeitung“: Es handele sich um ein Produkt in homöopathischer Tradition. „Wenn ich darauf Segensgebete spreche, klingt das nur für evangelische Ohren fremd“, so Fliege. Als Beispiele spiritueller Traditionen im Christentum nannte der Pfarrer die Taufe und das Abendmahl. Auch Nena und Kerkeling waren ins Visier der Sekten-Expertin gerückt. Nena sei praktisch ein Aushängeschild der Esoterik-Szene, weil sie spirituelle Höhenflüge verkünde und Kerkeling müsse sich fragen lassen, wie viele Opfer des Psychomarktes er durch seinen Jakobsweg-Bestseller produziert habe, meint Caberta. Beide Künstler waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.(c)mopo.de

Ob man an die Religion glaubt oder nicht, ist eine sehr private Sache des Einzelnen und durch unser Grundgesetz geschützt.

Was aber ein „Pastor“ FLIEGE veranstaltet, hat schon nichts mehr mit religiösem Glauben, sondern mit Geschäftemacherei zu tun.

Wiki:
Jürgen Fliege nutzt seine Bekanntheit zum Verkauf einer „Fliege Essenz“, die auf der Homepage folgendermaßen beworben wird: „Spirituelle Informationen vereint mit lebendigen biologischen Trägern“. Dieses Geschäftsmodell führte, ebenso wie seine wiederholte Werbung für das parawissenschaftliche Produkt „Aquapol“, dessen Wirkung wissenschaftlich widerlegt ist, zu einem kontroversen Medienecho. (Auszug: wikipedia)

Wenn sich „ein Mann der Kirche“ derart verläuft, sollte der Klerus ihm die „Lizenz zum Lügen“ entziehen, um schaden von der Kirche abzuwenden. Denn was der „Pastor“ seit langem schon veranstaltet, kann man getrost unter dem Begriff: Okkultismus/Esoterik verbuchen. (Sammelbezeichnung für verschiedenste Phänomenbereiche, Praktiken und weltanschauliche Systeme, wobei „okkult“ etwa gleichbedeutend mit „esoterisch“, „paranormal“, „mystisch“ oder „übersinnlich“ ist. Im heutigen Sprachgebrauch hat der Begriff vielfach eine abwertende Konnotation.) Mit Auszug aus wikipedia.

Das „Pastor“ Fliege ein Freund der „Scientology-Kirche“ ist, beweist auch diese Verbindung.