Wer oder Was sind eigentlich die Pi-Ratten

20. September 2011

Die Piraten von A bis Z
Wann wurden die Piraten gegründet? Wer ist ihr Chef? Was wollen die eigentlich? Kurz: Wer sind bloß diese Piraten? Antworten auf das Phänomen in alphabetischer Reihenfolge.

Von Niels Kruse

Anfänge

Die Piratenpartei wurde im September 2006 in Berlin gegründet. Zunächst existierte sie als Forum und Wiki im Internet, am 10. September wurde die Bewegung dann als Partei angemeldet.

Bildung

Die Partei will die traditionellen Klassen auflösen und stattdessen jedem Schüler ermöglichen, nach seiner eigenen Geschwindigkeit zu lernen. Zudem wollen die Piraten einen „Rauschkunde-Unterricht“ einführen, in dem das Thema Drogen behandelt werden soll.

Charisma

Junge Herren mit Kapuzenpullis und bedruckten T-Shirts, die unsicher vor Kameras agieren – die Spitzenkandidaten wirken ähnlich unkonventionell wie die Grünen in ihren Anfangsjahren. Beim Meinungsforschungsinstitut Forsa heißt es: „Unzufriedene Wähler, die früher ihr Kreuz bei den Grünen gemacht haben, stimmen jetzt für die Piratenpartei. Dies liegt auch an der Kampagne der Grünen, die im Gegensatz zu früheren Wahlen ihre Frechheit komplett verloren hat.“

Drogen

Der Konsum von Haschisch soll legalisiert werden.

Erfolge

Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte die Partei zwei Prozent der Stimmen. In Berlin schafften die Piraten damals immerhin 3,4 Prozent. In Hamburg wurden Anfang 2011 zwei Kandidaten in Bezirksversammlungen gewählt. Im Berliner Abgeordnetenhaus werden künftig 15 Piraten sitzen – übrigens exakt die Anzahl der Kandidaten, die die Partei aufgestellt hatte.

Finanzen

Die Piraten finanzieren ihre Ausgaben durch Spenden sowie durch staatliche Zuwendungen, die ihnen aufgrund von Wahlteilnahmen zustehen. Zurzeit erhält die Partei rund 800.000 Euro.

Gegner

Die Piraten sind im klassischen Parteispektrum links-liberal angesiedelt. Der Autor Henning Bartels schreibt in einem Buch über die Partei, dass lediglich CDU und CSU in wesentlichen Punkten den Forderungen der Piraten widersprechen würden. Außerdem gelten ihnen die Vertreter der Musik- und Filmindustrie (siehe auch Lobbyorganisationen) als Gegner.

Hamburg

Im Bezirk Bergedorf gibt es eine Fraktionsgemeinschaft aus FDP und Piratenpartei.

Internationalität

Der Pirate Parties International ist der Dachverband der Piratenparteien. Er umfasst 22 Vollmitglieder (unter anderem aus Australien, Russland und Großbritannien).

Jörg Tauss

Der wegen Besitz von Kinderpornografie auf Bewährung verurteilte Ex-SPD-Politiker Jörg Tauss, wechselte als Abgeordneter 2009 zur Piratenpartei und saß für sie einige Monate im Bundestag. Er trat nach einem dreiviertel Jahr wieder aus der Partei aus.

Kampagne

In Berlin haben die Piraten mit Plakaten in knalligen Farben und rätselhaften Botschaften geworben: „Mindestlohn ist eine Brückentechnologie“ heißt es etwa. Gemeint ist, dass ein Mindestlohn eine Brücke in den Arbeitsmarkt ist. Die Kandidaten ließen sich salopp ablichten, einer mit Schiebermütze, ein anderer mit Turban.

Landtagswahl

Die Piratenpartei ist bislang bei elf Landtagswahlen angetreten. Ihr bestes Ergebnis hat sie in Berlin mit 8,9 Prozent erzielt. Am schlechtesten hat sie in Hessen abgeschnitten: 0,5 Prozent im Jahr 2009.

Mitglieder

Die Partei zählt zurzeit rund 12.000 Mitglieder. Tendenz stark steigend

Nerz, Sebastian

Der 28-jährige Bioinformatiker aus Tübingen ist Bundesvorsitzender der Piratenpartei. Er war zuvor Mitglied der CDU

Orange

Die Parteifarbe der Piraten

Privatkopien

Die Gründungsmotivation der Partei. Im Zuge der Strafverfolgung von illegalen Musikdownloads machten sich die ersten Aktivisten für ein Recht auf Privatkopien stark. (siehe auch Vorbild)

Quereinsteiger

Die ehemalige Parteichefin der Grünen, Angelika Beer, ist mittlerweile Mitglied der Piraten, ebenso wie ihr Ex-Parteifreund Herbert Rusche.

Rheinland-Pfalz

Ist eines der Bundesländer mit dem schlechtesten Wahlergebnis für die Piraten. Bei den letzten Landtagswahlen erreichte die Partei 1,6 Prozent. Nur in Sachsen-Anhalt (1,4 Prozent) und in Hessen (0,5 Prozent) haben die Piraten schlechter abgeschnitten.

Slogan

„Klarmachen zum Ändern“

Themen

Die Piraten verstehen sich als Partei der Informationsgesellschaft, wichtig sind ihnen Urheberrecht, Datenschutz und Transparenz des Staates. In Berlin war der freie Zugang zum Internet eines der Hauptthemen. Die Partei fordert zudem die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs sowie bundesweit ein Grundeinkommen für alle Bürger.

Uppsala-Erklärung

Piraten-Parteien gibt es in verschiedenen europäischen Ländern. Sie verfolgen alle die gleichen Grundsätze (siehe Themen und Internationalität), die in der Uppsala-Erklärung zur Europawahl 2009 festgehalten wurden.

Vorbild

Die im Frühjahr 2006 gegründete schwedische „Piratpartiet“, die ihren Namen wiederum von einer Kampagne der Musikindustrie ableitet, die Raubkopien als Piraterie ächtet. (siehe auch Privatkopien und Lobbyorganisationen)

Wählerschaft

Jung, männlich, technikaffin: Die Wählerschaft könnte man als das bezeichnen, was gemeinhin unter dem Etikett Nerds läuft. Vor allem aus dem Reservoir (ehemaliger) Grünen- und Nichtwähler konnte die Partei in Berlin ihre Wähler rekrutieren.(…)(c)stern.de

Resümee: Pi-Ratten sind junge männliche Technikfreaks, die sich für Urheberrecht, Datenschutz und Transparenz einsetzen, zugleich aber GELTENDES RECHT missachten?

Da kann man ja nur sagen: Chaoten-Partei !!!

Wer sich für URHEBERRECHT stark machen will, der kann doch nicht selber „Datenklau“ per Musikdownloads billigen. Das ist ein Widerspruch in sich.

Kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs ? Und wer zahlt die Investitionen und Unterhaltung, einschl. der Gehälter der Beschäftigten? Ach ja, der Steuerzahler – oder was? FANTASTEN !!!!

Aus dem Reservoir (ehemaliger) Grünen- und Nichtwähler. Das kommt dabei heraus, wenn man dem frustrierten Wahlvolk (Nichtwähler) nicht klar macht, um was es wirklich geht! Schuld daran sind ALLE etablierten Parteien, die seit über 30 Jahren am Volk vorbeiregieren! Und ständig kommen neue Jungwähler hinzu, die Pi-Ratten einfach nur geil finden. Finden die grossen Volksparteien keine akzeptablen Anworten auf die Fragen/Probleme der Jugend, dann gute Nacht, Deutschland.

Kinderpornographie, Haschisch und Turbanverherrlichung! Na, dass sind ja tolle Ansätze für Politik aber kein Wunder, bei der Nähe zur Partei der Claudia Fatma Roth. Stammt aus der Partei nicht auch der EU-Politiker Cohn-Bendit, der sich von kleinen Mädchen am Hosenschlitz „rumspielen“ lassen haben soll? (guckst du hier)

Was bringt also eine weitere Splitterpartei? NICHTS – ABER AUCH GAR NICHTS!!!

Die Probleme in Deutschland und der EU sind zu massiv, als dass man sie in die Hände und Hoffnung von Pi-Ratten legen sollte. Auch die Grünen haben 30 Jahre gebraucht, bis sie auch nur ansatzweise „Demokratie“ gelernt haben. Wollen wir wirklich in Deutschland weitere 30 Jahre auf kompetente Politiker warten?

Die Antwort kann nur sein: NEIN !!!

Wir müssen die Probleme JETZT lösen und nicht erst in 30 Jahren, wobei auch noch fraglich ist, ob die Pi-Ratten wirklich mal eine ernstzunehmende Politik machen würden.

INTERNETPARTEI IST GEIL – ABER GEILHEIT MACHT BLIND !!!

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Eine Antwort to “Wer oder Was sind eigentlich die Pi-Ratten”

  1. Cohn-Bendit-Video über seine „Pädophilie“

    gefunden bei Honigmann.

    Guckst Du hier: http://www.youtube.com/watch?v=2DlEHoHc4k0

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