Eon: … und sie haben es doch getan.

15. November 2011

Eon-Klage wegen AKW-Stilllegungen in Karlsruhe eingegangen

Am Bundesverfassungsgericht ist die Verfassungsbeschwerde des Energie-Konzerns Eon gegen die Stilllegung seiner Atomkraftwerke eingegangen. Die Klageschrift umfasse 276 Seiten, teilte eine Gerichtssprecherin am Dienstag in Karlsruhe mit. Der Konzern macht einem Sprecher zufolge einen Schaden „im höheren einstelligen Milliardenbereich“ geltend. Eon sei durch das Atom-Moratorium in der Folge der Katastrophe im japanischen Fukushima und durch die Novelle des Atomgesetzes im Juli dieses Jahres erheblicher Schaden entstanden.(c)AFP

Das kann doch nicht wahr sein – oder?

Nach dem nun offensichtlich klar ist, dass es in Fukushima zum Super-Gau (Kernschmelze) gekommen ist, bietet Eon immer noch die Stirn zu einer Klage, unfassbar!

„erheblicher Schaden entstanden“ ??? LACHHAFT !!!

Durch Missmanagement und Überpersonalisierung entstanden dem Konzern MEHR Schaden, als ihnen bewusst war! (Die Eon-Aktie hat sich seit dem sturen Verhalten des Konzerns halbiert und befindet sich weiter auf Talfahrt)

Man kann nur hoffen, dass die deutschen Stromverbraucher und Aktionäre sich nicht von diesem perfiden Machtspiel beeinflussen lassen und sich von diesem Konzern abwenden.

Auch im Bundesverfassungsgericht sitzen MENSCHEN, die das Fukushima-Desaster mitverfolgt haben, bleibt zu hoffen, dass ihre Entscheidungen diesen Aspekt nicht ausser Acht lassen!

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