Die jüdische Lobby

14. Dezember 2011

Spurensuche in Amerika

AIPAC-Direktor Howard Kohr

AIPAC-Direktor Howard Kohr

Die jüdische Lobby beherrscht die Wall Street und die Filmindustrie Hollywoods, die internationalen Medien und sie zieht die Fäden der amerikanischen Weltpolitik. Über kaum etwas werden mehr Legenden gesponnen als über den jüdischen Einfluss.

Der deutsch-israelische Journalist und Filmautor Uri Schneider zeigt, dass es sie wirklich gibt, die jüdische Lobby.

Ihr größtes Spielfeld ist Washington, wo Lobbyismus so amerikanisch ist wie Baseball oder Apple Pie. Hier sind die Lobbygruppen eine Industrie, die sechs Milliarden Dollar im Jahr umsetzt und einen der größten Wirtschaftsfaktoren der Region darstellt. Bei seiner spannenden Suche nach dem jüdischen Einfluss auf die amerikanische Politik räumt Schneider jedoch gleichzeitig mit verhängnisvollen Vorurteilen auf. Denn die Juden Amerikas sprechen längst nicht mehr nur mit einer Stimme. Galt die jüdische Lobby bislang als eine konservative Gruppe, die sich bedingungslos hinter Israel und dessen Politik stellt, hat sich dieses Bild zwischenzeitlich stark geändert. Hauptgrund dafür ist der Einzug Barak Obamas ins Weiße Haus.

Während seine Vorgänger nämlich meist ohne lange Debatten die Politik Israels unterstützten, verfolgt Präsident Obama eine politische Linie, die Israel eine Mitverantwortung für die scheinbar ausweglose Lage in Nahost zuweist. Obamas neue Linie gab auch neuen Kräften unter den Juden Amerikas unverhofften Auftrieb: So bekam eine junge Gruppe friedensbewegter jüdischer Lobbyisten namens ‚J Street‘ mit Obama einen Rückenwind, von dem sie vor einem Jahr nur träumen konnte. Die Stimmen von Amerikas Juden in der Politik sind damit differenzierter geworden, die Suche nach einem Ausweg aus der Sackgasse im Nahen Osten hat an Intensität gewonnen.

Uri Schneider porträtiert bei seiner Spurensuche, die ihn auch zu Obamas politischen Anfängen nach Chicago führt, Konservative wie Liberale. Er begleitet die Lobbyisten unterschiedlicher Couleur auf die Flure und in die Abgeordnetenbüros im Kapitol. Sein Film korrigiert dabei nicht nur das antisemitische Bild vom bestimmenden jüdischen Einfluss auf den Kurs Amerikas, er vermittelt darüber hinaus auch durchaus überraschende Einblicke in Funktionsweise amerikanischer Politik.(c)3sat.de

Dieser Film ist bereits schon am Freitag, 12.08.11, gelaufen und wurde gestern, den 13.12.2011 um Uhr 22.25 wiederholt.

Er zeigt die einflussreiche „Arbeit“, der amerikanischen Juden in der Vereinigung AIPAC.

Das American Israel Public Affairs Committee (AIPAC, dt.: „Amerikanisch-israelischer Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten“) ist eine pro-israelische Lobby in den USA mit über 100.000 Mitgliedern. Es wurde 1953 durch Isaiah L. Kenen als American Zionist Committee for Public Affairs gegründet und später in American Israel Public Affairs Committee umbenannt. In den USA gilt es als die mächtigste unter den pro-israelischen Lobbys und als eine der mächtigsten Lobbys der USA überhaupt.[1] Der Hauptsitz der Organisation ist Washington, D.C.. (aus wikipedia)

Mitglieder sind oder waren neben anderen die folgenden amerikanischen Politiker:
George W. Bush, ehemaliger Präsident der USA, Republikaner
George H. W. Bush, ehemaliger Präsident der USA, Republikaner
Dick Cheney, ehemaliger Vizepräsident der USA, Republikaner
Nancy Pelosi, ehemalige Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Demokratin
Bill Clinton, ehemaliger Präsident der USA, Demokrat
Hillary Clinton, US-Außenministerin, Demokratin
Condoleezza Rice, ehemalige US-Außenministerin, Republikanerin
John Kerry, Senator, war Kandidat der Demokratischen Partei für die US-Präsidentschaftswahl 2004
John McCain, Senator, war Kandidat der Republikanischen Partei für die US-Präsidentschaftswahl 2008 (aus wikipedia)

Leider hat mein digital-Receiver nicht funktioniert, so konnte ich den 3sat-Beitrag nur analog aufnehmen. Ich bin aber sicher, dass dieses sehr wichtige Zeitdokument, nochmal wiederholt werden wird, einfach mal vormerken.

Im Anschluss an diese Sendung, gab es dann noch einen Film, von einem Israel-Juden über das Thema Antisemitismus. Habe ich da die übliche Juden-Darstellung erwartet, wurde ich eines Besseren belehrt. Mehr dazu im nächsten Beitrag.

Dieses „Aipac“ ist wirklich dass letzte Pack, dass die Richtung der „Hard-liner-Juden Amerikas“ aufrecht erhalten will (und kann!!!) und über die Wall-Street bis in das Weisse Haus in Washington D.C Einfluss hat.

Durch diesen Film bestätigen sich geradezu alle VT’s und Vorurteile gegen den Zionismus!

Der jüdische Kommentator in dem Film erzählt folgende Geschichte:

Ein Jude fragt einen anderen Juden, warum er denn den „Stürmer“ lese, ob er denn nicht wüsste, dass das das Organ der Nazi’s sei? Darauf antwortet der andere Jude, er wüsste es aber er lese eben lieber, wie mächtig die Juden sind als darüber, wie erbärmlich sie ihre Verteidigung gestalten.

Das sagt doch schon alles – oder?

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Eine Antwort to “Die jüdische Lobby”

  1. gefunden bei Honigmann:

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