Ein Film von Johannes Hano

Als die japanische Regierung am 11. März 2011 um 19.06 Uhr den atomaren Notstand ausrief, hielt die Welt den Atem an. Das große Erdbeben und der darauf folgende Tsunami hatten in Japans Norden am Nachmittag ganze Städte ausgelöscht.

Wer die ZDF-Sendung vom 07.03.2012 gesehen hat, sieht bestätigt, dass die Atomstrom-Lobbyisten WELTWEIT!!! (auch in Deutschland, siehe aktuell Vattenfall, Brunsbüttel) die Menschheit belügen und betrügen, nur um ihre Profite einzufahren, ohne Rücksicht auf Menschen und dem Risiko des Auslöschen völligen Lebens in der Nähe von AKW’s.

Aber sehen und lesen Sie zuerst den ZDF-Film.

Japan am Boden, und jetzt auch noch der befürchtete SuperGAU, der drohte, eine der bevölkerungsreichsten Regionen der Erde zu verstrahlen – mit unabsehbaren Folgen für Japan und die Weltwirtschaft.

In den Tagen nach dem Beben gerieten mehrere Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima Daichi außer Kontrolle und brannten durch. Fassungslos blickte die Welt auf die Hightech- und Atomnation Japan, die ganz offensichtlich außerstande war, diese gefährliche Technologie zu beherrschen.

Alles unter Kontrolle in Fukushima?

ZDFzoom geht der Frage nach, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte und wie Japans Atombosse und die Regierung damit umgingen. Die Recherchen zeigen: Es gab schon vor der Katastrophe ein Netz aus krimineller Energie, Ignoranz und Vorteilsnahme, das die japanische Gesellschaft seit Jahrzehnten immer mehr durchdrungen hat.

Kei Sugaoka, ein ehemaliger Wartungsingenieur, spricht über die kriminellen Praktiken des Betreiberkonzerns TEPCO. Über Jahre habe dieser immer wieder in Kauf genommen, dass Millionen Menschen radioaktiv verseucht werden. Politiker, ehemalige Behördenmitarbeiter und Medienleute erklären das korrupte Netzwerk aus Atomindustrie, Politik, Aufsichtsbehörden, Wissenschaft und Medien. Es gibt dafür in Japan sogar einen eigenen Namen: „Atomdorf“. Und das scheint bis heute intakt.

Verschwiegen und getäuscht

Die Recherchen von ZDFzoom zeigen, wie TEPCO und die Behörden seit Ausbruch der Katastrophe deren wahres Ausmaß verschweigen, die Öffentlichkeit täuschen und auf Kosten der Bevölkerung versuchen, den Schaden für die gesamte Atomindustrie möglichst gering zu halten. So werden zum Beispiel die täglichen Strahlenmessungen meist an Orten mit besonders niedriger Strahlung vorgenommen und in den Nachrichten veröffentlicht. Und das, obwohl die Menschen tatsächlich sehr viel höheren Strahlendosen ausgesetzt sind. In Watari, einem Stadtteil Fukushimas, kämpfen Eltern für die Evakuierung ihrer Kinder, denn die hier gemessenen Strahlendosen übertreffen die offiziell verkündeten um das Vielfache. Das bestätigen auch die Messungen, die das ZDFzoom-Team selbst durchführt.

Auch im zerstörten Kernkraftwerk selbst ist die Lage nicht unter Kontrolle, wie es TEPCO und die zuständigen Behörden glauben machen wollen.

(c)ZDF

In dem Film wird über das sog. „Atomdorf“ gesprochen. Mit diesem Begriff verbinden die Japaner alle der Atomstrom-Lobby verfallenen Menschen. als da sind: Politiker, AKW-Herstellerfirmen/Betreiber, Aufsichtsbehörden, etc.

Die grössten AKW-Hersteller sind: General Electric, Siemens und ABB(Sweden/Schweiz/Frankreich)
Nähere Informationen finden Sie hier.

Hier finden Sie bei Youtube Teile des ZDF-Films:

Teile des 1 Teils: http://www.youtube.com/watch?v=u5t97GFbb_s

Teile des 2 Teils: http://www.youtube.com/watch?v=KqpdhR_cOFY
(leider fehlt der Teil 1v2)

Und aktuell in Deutschland???

Zur Zeit ist das schwedische Atomstrom-Unternehmen VATTENFALL wieder im Fokus (guckst du hier)

Es sind in Brunsbüttel/Schleswig-Holstein unterirdisch eingelagerte Radioaktivfässer gefunden worden, die durchgerostet sind. VATTENFALL behauptet, es sei keine Gefahr für die Bevölkerung von Brunsbüttel ausgegangen – klingt doch irgendwie nach TEPCO oder nicht?

Eine Meldung an die Atomaufsichtsbehörde habe man aufgrund der zum Jahreswechsel 2011/2012 stattfindenden „Feiertage“ verschlammt???

Aha – wenn Feiertage anstehen, setzt also die Verantwortlichkeit der AKW-Betreiber aus??? UNGLAUBLICH !!!

DIESES BEISPIEL ZEIGT SEHR DEUTLICH, DASS DEN AKW-BETREIBERN WELTWEIT IN KEINER WEISE ZU TRAUEN IST!!!!!!

Und wen wunderts – der Vorstandsvorsitzende der VATTENFALL EUROPE AG, mit Sitz in Berlin ist????

Naklar, ein Japaner: Tuomo Hatakka

NOCH FRAGEN ???

Wir haben ja schon hier im BLOG geschrieben: Traue niemals den Schlitzaugen.

Wie recht wir damit hatten sieht man an dem ZDF-Film und an VATTENFALL !!!

Einzig und allein im Bezug auf die „TeflonRuine“ müssen wir unsere Einstellung vielleicht ändern – man wird sehen.

Eon-Klage wegen AKW-Stilllegungen in Karlsruhe eingegangen

Am Bundesverfassungsgericht ist die Verfassungsbeschwerde des Energie-Konzerns Eon gegen die Stilllegung seiner Atomkraftwerke eingegangen. Die Klageschrift umfasse 276 Seiten, teilte eine Gerichtssprecherin am Dienstag in Karlsruhe mit. Der Konzern macht einem Sprecher zufolge einen Schaden „im höheren einstelligen Milliardenbereich“ geltend. Eon sei durch das Atom-Moratorium in der Folge der Katastrophe im japanischen Fukushima und durch die Novelle des Atomgesetzes im Juli dieses Jahres erheblicher Schaden entstanden.(c)AFP

Das kann doch nicht wahr sein – oder?

Nach dem nun offensichtlich klar ist, dass es in Fukushima zum Super-Gau (Kernschmelze) gekommen ist, bietet Eon immer noch die Stirn zu einer Klage, unfassbar!

„erheblicher Schaden entstanden“ ??? LACHHAFT !!!

Durch Missmanagement und Überpersonalisierung entstanden dem Konzern MEHR Schaden, als ihnen bewusst war! (Die Eon-Aktie hat sich seit dem sturen Verhalten des Konzerns halbiert und befindet sich weiter auf Talfahrt)

Man kann nur hoffen, dass die deutschen Stromverbraucher und Aktionäre sich nicht von diesem perfiden Machtspiel beeinflussen lassen und sich von diesem Konzern abwenden.

Auch im Bundesverfassungsgericht sitzen MENSCHEN, die das Fukushima-Desaster mitverfolgt haben, bleibt zu hoffen, dass ihre Entscheidungen diesen Aspekt nicht ausser Acht lassen!

Ja, Sie haben richtig gelesen, man muss es schon als KRIEG bezeichnen, was die „faschistische Tuberkel“-Regierung gegen das Volk, bzw. den privaten Stromverbrauchern vor hat.

Monitor berichtete:

Sonia Seymour Mikich: „Als der Atomausstieg vereinbart wurde, prophezeiten viele drastisch steigende Stromkosten. Wenn Ihre Rechnung demnächst tatsächlich steigt und steigt, hat das aber nicht unbedingt mit dem Ja zu neuen Energien zu tun. Sondern mit einem fetten Geschenk der Regierung an die größten Stromfresser, so ziemlich an der Öffentlichkeit vorbei. Jan Schmitt und Eva Müller schildern, wie Normalverbraucher bald die Stromrechnung der ganz Großen vermindern.“

Berlin im Sommer 2011. Hinter verschlossenen Türen wird in den Bundesministerien klammheimlich ein Milliardengeschenk an die Industrie verteilt. Die Firmen werden in Zukunft jährlich 1,4 Milliarden Euro weniger Stromkosten zahlen. Geld, das unter anderem für den Ausbau erneuerbarer Energien bestimmt war. Der Clou: Diese Summe soll auf alle anderen Verbraucher umgelegt werden. Leute wie Bernd Plump. Er fährt mit dem Rad zur Arbeit, hat gar kein Auto – aus Überzeugung. Er ist für die Energiewende und wie jeder Verbraucher zahlt auch er für die erneuerbaren Energien einen Aufpreis auf seine Stromkosten, die sogenannte EEG-Umlage. Zuhause und in seinem Betrieb, einer Druckerei mit 60 Mitarbeitern. Eigentlich zahlt er das gerne, aber die Summe, die dieses Jahr auf der Rechnung steht, ist schon eine Belastung.

Bernd Plump, Druckereiinhaber: „Das ist doch ein ordentlicher Betrag. Wenn man das jetzt mal hochrechnet, werden wir irgendwo bei 18.000,-, 19.000,- Euro landen. Bisher seit Einführung des EEGs haben wir jetzt mittlerweile über 50.000,- Euro gezahlt, also das ist doch schon viel Geld.“

Und ab 2013 wird Bernd Plump mit seiner Firma nochmal 10.000 Euro mehr im Jahr bezahlen müssen. Und zwar nur, weil die Bundesregierung die Großindustrie entlastet hat. Es geht um die EEG-Umlage und es geht um Netzentgelte. Unternehmen, die beim Stromverbrauch über einer bestimmten Grenze liegen, werden von der Regierung um 1,4 Milliarden Euro jährlich entlastet. Auf Kosten privater Haushalte und kleiner Betriebe. Entlastet wird zum Beispiel das Zementwerk der Firma Schwenk in Allmendingen. Es verbraucht so viel Strom wie eine Kleinstadt. Deswegen werden auf der Stromrechnung der Firma ab 2013 200.000,- Euro weniger stehen. Diese Entlastung durch die Bundesregierung kommt überraschend.

Ralf Friedinger, Schwenk Zement KG: „In der Form hätten wir sie selbst nicht erwartet, aber im Endeffekt können wir damit leben.“ Reporterin: „Gut leben, nehme ich an?“ Ralf Friedinger, Schwenk Zement KG: „Wir werden daran nicht herummäkeln.“

Entlastung für Stromfresser, doch die Kosten der Energiewende fallen nicht weg. Deshalb wird das fehlende Geld auf alle anderen umgelegt und von kleineren Betrieben und privaten Stromkunden bezahlt. Am Anfang wurden nur 59 Großunternehmen bei der EEG-Umlage begünstigt. Mehrkosten für die übrigen Stromverbraucher dadurch rund 20 Millionen Euro. Heute werden bereits 592 Unternehmen entlastet, um 2,2 Milliarden Euro. Und jetzt hat die Bundesregierung diese Begünstigung noch einmal ausgeweitet. Ab dem nächstem Jahr werden dann 1.523 Unternehmen subventioniert, mit insgesamt 3,1 Mrd. Euro. Ist diese enorme Umverteilung nötig?

Prof. Uwe Leprich, Hochschule f. Technik und Wirtschaft des Saarlandes: „Die Idee der besonderen Ausgleichsregelung war die, dass man die Unternehmen, die im harten globalen Wettbewerb stehen vor einseitigen Belastungen in Deutschland schützt. Seitdem ist meiner Ansicht diese Regelung völlig aus dem Ruder gelaufen – aus wissenschaftlicher Perspektive – weil jetzt eine sehr große weitgehende Befreiung schon stattgefunden hat der Industrie von der EEG-Umlage, und das lässt sich mit Wettbewerbsgesichtspunkten nicht mehr rechtfertigen.“

Mit was dann? Professor Uwe Leprich hat vor zehn Jahren als Berater der Bundesregierung diese „Ausnahmeregelung“ mitentwickelt. Seitdem wurde sie immer weiter ausgehöhlt. Durch Lobbyeinfluss?

Prof. Uwe Leprich, Hochschule f. Technik und Wirtschaft des Saarlandes: „Wir kriegen das als Wissenschaftler schon sehr konkret mit. Weil wir ja versuchen, bestmögliche Vorschläge zu machen, von denen wir meinen, dass sie auch begründbar sind, dass wir gute Argumente für diese Vorschläge haben. Und wenn die dann einfach vom Tisch gewischt werden, ohne Argumente, dann kann ja nur schiere Macht und schierer Lobbyismus dahinter stecken.“

Ist das so? Wir wollten von der Regierung wissen, warum die Kleinen immer mehr belastet werden und gerade die großen Unternehmen sich immer weniger am Ausbau der Erneuerbaren Energien beteiligen sollen. Der Einzige, der mit uns sprechen wollte, ist Joachim Pfeiffer von der CDU. Für ihn ist die EEG-Umlage eine „Sonderlast“.

Joachim Pfeiffer, Wirtschaftspolitischer Sprecher (CDU/CSU): „Wenn wir jetzt weitere Sonderlasten auf die Industrie abwälzen, dann ist deren Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr. Denen steht da das Wasser eh schon bis zur Oberkante Unterlippe. Und dann würden Hunderttausende von Arbeitsplätzen wegfallen und dieses Rückgrat der deutschen Industrie aus Deutschland abwandern.“

Prof. Uwe Leprich, Hochschule f. Technik und Wirtschaft des Saarlandes: „Man muss sich die Gewinne der Unternehmen angucken und da wird man sehen, der deutschen Industrie, der deutschen Wirtschaft, geht es gut. Und insofern kann man hier nicht davon reden, dass hier Zusatzbelastungen auf sie zukommen. Wir haben überall Kosten, auch im Bereich Energie und die müssen von Unternehmen getragen werden.“

Bevorzugt werden sollten eigentlich nur Unternehmen, die im harten globalen Wettbewerb stehen. Wird das überprüft? Auf Anfrage teilt das Bundesumweltministerium dazu mit: Da inzwischen so viele Unternehmen bevorzugt würden, wäre ein Prüfung schlicht „nicht mehr praktikabel“. Und noch ein gigantisches Geschenk hat die Bundesregierung den größten Stromverbrauchern gemacht – von der Öffentlichkeit unbemerkt. Die komplette Befreiung von den Netzentgelten. Die zahlt eigentlich jeder, egal ob Industrie oder privat. Aber seit diesem Jahr sind die Unternehmen, die am meisten Strom konsumieren, davon befreit. Geschätzte Ersparnis für die Industrie: 500 Millionen Euro. Bezahlen müssen auch das alle anderen. Vor einer Woche in Berlin. Beim Industrieverband VIK treffen sich die gar nicht so angeschlagenen Großunternehmer. Neben den Gewinnen eines erfolgreichen Jahres, feiern sie auch die Befreiung von den Netzentgelten. Mit diesem zusätzlichen Regierungs-Geschenk haben sie gar gerechnet.

Reporter: „Sind sie selbst ein bisschen überrascht über diese Entlastung?“

Annette Loske, Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft: „Über diese Entlastung waren wir sehr überrascht, ja das ist richtig.“

Reporter: „Freudig überrascht?“

Annette Loske, Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft: „Man wird auch manchmal freudig überrascht, das ist richtig.“

Auch hierbei gilt: Was die Unternehmer nicht mehr zahlen, müssen in Zukunft die übrigen Verbraucher schultern. Für die plant die Regierung schon heimlich eine neue Umlage. So steht es – etwas versteckt – auf der Internetseite der Bundesnetzagentur. Da heißt es, dass die entgangenen Einnahmen „auf die allgemeinen Netznutzer umzulegen sind.“ Dadurch käme es ab dem 01.01.2012 zu einem neuen Aufschlag auf die Netzentgelte. Das 1,4 Milliarden Euro-Geschenk der Bundesregierung an die Großindustrie kommt Haushalte und kleinere Betriebe teuer zu stehen. Bernd Plump zahlt gerne für die Energiewende, aber nicht für die Großindustrie.

Sonia Seymour Mikich: „Das schöne Schlusswort zum Euro-Gipfel kommt von unserem Zuschauer Bernward Boden, der schrieb auf unserer Facebook-Seite: Alles, was hohl ist, wird eines Tages einstürzen. Was gut ist bleibt. – Eben.“(c)wdr.de

„Was die Unternehmer nicht mehr zahlen, müssen in Zukunft die übrigen Verbraucher schultern!!!“

Das ist doch unglaublich – oder? Die grössten „Stromdreckschleudern“ (Industrie) müssen weniger zahlen und können nur so mit Strom um sich schmeissen – aber der „kleine Mann“ soll zahlen, bis ihm die Luft weg bleibt?

FASCHISTISCHES PACK !!!!

LEUTE – wacht auf!!!! Verbraucht keinen (oder nur wenig) Strom mehr! Nur dann kann diese Tuberkel-Regierung sehen, wo sie die Stromkosten herbekommen will.

Wir haben hier im BLOG ja schon geschrieben, wie das geht.

Wenn man sich allerdings unseren Observers-TOP-10 an sieht, bezweifle ich, dass der Dummdeutsche-Michel überhaupt etwas begreift. So ein Himmelskomiker erweckt das Interesse der Bevölkerung zehnmal mehr als politisch notwendige Gegenmassnahmen.

Wie lange will die Sch(l)af-BRD sich noch von den Show-Politikern drangsalieren lassen?

Merkt denn wirklich keiner mehr (ausser uns) was hier im Staate wirklich abgeht?

Die Reallöhne/Einkommen sind in den letzten 10 Jahren um 10% gesunken – die Reichen aber um mehr als 40% reicher geworden!

LEUTE – wacht doch endlich mal auf!!! Es geht um Eure Existenz (und die Eurer Kinder) und nicht um Nazitum!!!

Wer gegen dieses Regim (anders kann man das wirklich nicht mehr bezeichnen) agiert, ist nicht automatisch ein Nazi, sondern ein pflichtbewusster Mitbürger, der sich um die MENSCHLICHE Existenz und nicht um Bankster Sorgen macht!!!

Oder haltet Ihr das mit Peter Petersen (locker vom Trecker): „Wat geiht mi dat an?“

Dann allerdings, habt Ihr nichts Besseres verdient – lasst Euch mal schön weiter scheren – Ihr dummdeutschen Schafe.

Vortrag zur Vattenfall-Netzwerkkonferenz, Potsdam,16.6.2010

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Freunde.

Ein hochrangiger deutscher Politiker aus einer großen Volkspartei – dessen Namen ich hier nicht nennen mag – sagte jüngst bei einer ähnlich gelagerten Veranstaltung im Brustton ernster Überzeugung: „… und wenn es die Klimakatastrophe nicht gäbe, dann müsste man sie erfinden, um die Menschen dazu zu bringen, Dinge zu tun, die wir für richtig halten.“

(Die Grundidee dieses Satzes soll von Voltaire stammen: Wenn es keinen Gott gäbe, so müsste man ihn erfinden“; allerdings soll Voltaire auch gesagt haben: „Je weniger Aberglaube, desto weniger Fanatismus, desto weniger Unheil“. Ich hoffe nur, dass unser Politiker dies auch wusste)

Meine Frau und ich haben in dreißig Ehejahren eine sehr nützliche Übereinkunft getroffen: Wenn wir Gefahr laufen, wegen Sachen, die wir uns unbedacht sagen, aneinander zu geraden, dann muss der, der gerade was Blödes vom Stapel gelassen hat, den Satz noch dreimal laut sagen – in aller Regel erkennen wir dann, was gerade schief läuft, müssen meist drüber lachen. Und alles ist gut.

Ich bat diesen Politiker, das auch zu tun – aber er verstand nicht, was ich damit wollte.

Meine Damen und Herren, das ist genau der Punkt.

Diese Aussage unseres Politikers ist so absolut zynisch, so demagogisch und offenbart – selbst wenn man sie nur einmal hört – einen höchst alarmierenden Sinn hinter all dem Gedöns von Erderwärmung, CO2 und anderen Katastrophen: arrogante Machtpolitik.

Eine zweite Sache hat mich dann aber völlig aus dem Häuschen gebracht. Nicht nur, dass ich eine Reihe bezeichnender Zitate von Journalisten aller Couleur, aus Presse, Fernsehen, Internet usw. vorzeigen könnte, die von „einer CO2-freien Welt“ (wortwörtlich!) als erstrebenswertes Ziel aller Anstrengungen schwätzen, nein, dieser gefährliche Unsinn wird per politisch sanktioniertem Lehrplan in den staatlichen Schulen auch unseren Kindern übergeholfen.

Ich habe mir die einschlägigen Unterrichtsmaterialen des sächsischen Kultusministeriums für Lehrer besorgt. Mit diesen verbindlichen Vorgaben sollen den Schülern in einer poppig aufgemachten Art und Weise die Gefährlichkeit des Giftgases CO2-vorgeführt werden. Die Zukunft unserer Erde und auch die der unmittelbaren Heimat wird in den düstersten Farben gemalt (Dürren, Seuchen, Hungersnöte, Naturkatastrophen, Kriege usw.) und es wird nützliche Handreichung gegeben, wie und mit welchen Argumenten gegen feindliche „Klimaskeptiker / Klimaleugner“ vorzugehen sei.

Doch, meine Damen und Herren,

was wissen wir tatsächlich?

Was müssen wir tatsächlich tun?

Nun, zunächst sollten wir uns immer vor Augen führen, dass das „Teufelsgas“ CO2 einerseits ein Spurengas ist (also wie schon der Name sagt, nur in geringen Spuren vorkommt) und andererseits ein für uns äußerst wichtiges Gas darstellt: Die Existenz der gesamten Pflanzen- und Tierwelt – auch die des Menschen – hängt nämlich vom Vorhandensein dieses „Killergases“ ab. Es ist (in den vorkommenden Spuren-Konzentrationen) also weder gefährlich noch giftig. Eine CO2-freie Atmosphäre würde uns töten. Eine „CO2-freie Zukunft“ müssen wir unbedingt verhindern!

Die Frage ist, wie groß muss und darf der Anteil dieses Gasen in der Atmosphäre sein und was ist „normal“?

Die beschämende Antwort auf diese Frage ist: Wir wissen es nicht.

Gehen wir dem weiter nach, so sehen wir, dass Messungen, die nicht in die eine oder anderer Richtung „zurechtgebogen“ sind, ganz unterschiedliche Konzentrationen in der Vergangenheit und heute belegen. Grundsätzlich muss natürlich beim Vergleich von Daten geklärt werden: wie man misst und wie vergleichbar die Messmethoden und wie groß ihre Fehlerbandbereiten sind.

Dennoch, aus seriösen Recherchen erkennt man leicht: in der Atmosphäre (also in „Freier Umgebung“ – hier drinnen werden wir sicher schon bei 4000 ppm sein…) scheinen Konzentrationen von 250 bis über 1400 ppm in der erdgeschichtlichen Vergangenheit, in historischer, vorindustrieller Zeit und auch heute keine ungewöhnlichen Zahlen zu sein. Selbst in den letzten 200 Jahren schwankten die gemessenen Werte zwischen 450 und 290 ppm.

Man misst heute im Observatorium auf dem Vulkan Mauna Loa rund 380 ppm (die berühmte, seit Mitte der 50-iger Jahre ansteigernde Kurve).

Die nächste und wie mir scheint, die grundlegendste Frage ist, beeinflusst diese im ppm (Part per Million) Bereich liegende CO2-Konzentration die Temperatur der Erdatmosphäre? Auch hier zeigen verschiedene direkte Messungen …

(ach übrigens, wer weiß, seit wann es überhaupt Thermometer und eine richtige Grad-Skala gibt? – seit Fahrenheit 1715)

… und indirekte Temperaturermittlungen, dass es z.B. vor 3600 Jahren rund 1 grad wärmer war, als heute, dafür 200 Jahre später (vor 3400) 1,5 grad kälter. Was immerhin einen Temperatursturz von 2,5 grad in 200 Jahren bedeutete – und zu dieser Zeit gab´s nur ganz wenige Menschen und keine Autos und vor allem keine Klima-Rettungsaktion.

Um solche Temperatur-Schwankungen zu erklären, wird gewöhnlich mit dem sogenannten Treibhauseffekt argumentiert und wenn man die damit zusammenhängenden Veröffentlichungen auf der „Klimaschützer“-Seite durchforstet, scheint alles völlig klar zu sein.

Die tatsächliche Antwort auf diese Frage ist aber ebenso überraschend und beschämend, wenn man die ganze Literatur durchkämmt, wie die zur Normal-Konzentration von CO2: wir wissen es nicht.

Wir wissen nicht genau, wie CO2 als „Klimagas“ im komplexen System der Atmosphäre insgesamt wirkt. Und es existiert kein wissenschaftlich verifizierbarer und falsifizierbarer Zusammenhang zwischen CO2-Gehalt und Temperatur. Das, was wir aufstellen sind Korrelationsvermutungen – und die können auch z.B. so gedeutet werden, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre der Temperatur folgt und nicht umgekehrt.

Mich als gelernter Experimentalphysiker verwundert dabei besonders, dass mir trotz intensiver Recherche und Anfragen an ein paar meiner Physiker-Kollegen bislang kein ernstzunehmendes Experiment zur Wirkung des CO2 als „Treibhausgas“ bekannt geworden ist.

Aber verdammt, viele Leute scheinen doch ganz genau zu wissen, dass das Klima über kurz oder lang kollabieren wird, wenn wir nichts dagegen tun: sprich das weitere „Einblasen“ von CO2 in die Atmosphäre, koste es, was es wolle, unterbinden. Wozu denn sonst die gewaltigen Ausgaben für Klimaforschung, die großen und teuren Klimakonferenzen, die heiß umkämpften politischen Vereinbarungen, die dringenden Appelle usw.

Woher kommt die Mär von den 2 grad, die wir dem Klima noch zubilligen und die sich z.B. auch unsere Diplomphysikerin Merkel als Grenzziel setzt?

Tja,

auch das beruht nicht auf gesichertem Wissen. Es ist allenfalls eine Annahme.

Allerdings wissen wir genau, wer sie verbreitet und wer sie als politisches Programm aufgenommen hat und wer nun seine Volkswirtschaft und seine Steuerzahler dafür bluten lässt und wer damit schon jetzt steinreich geworden ist.

Alle, aber auch wirklich alle diese „Vorhersehungen“, oh, Verzeihung, „Vorhersagen“ sind Ergebnisse von Computer-Modellen, basierend auf komplexen, chaotischen Systemen, basierend auf dem nicht genauen Wissen über Treibhauseffekte und auf immer noch nicht genau bekannten CO2- und anderen Gas-Kreisläufen (Wasserdampf) im Boden, im Ozean und in der Atmosphäre.

Allerdings ist völlig klar: Wetter (lokales, globales und damit auch Klima – im strengen statistischen Sinne) unterliegt einer ständigen Veränderung. Und diese Veränderung findet mal schnell und mal langsam statt. Das kann man ohne großartige Messungen und Computerprogramme in und an der Natur (Pflanzenwelt, Tierwelt, Landwirtschaft, Seefahrt, Handelstraßen usw.) sehen, erleben, und nachvollziehen. Eigentlich wäre es sogar äußerst merkwürdig, wenn das nicht geschähe. Das Problem ist nur: aus unerfindlichen Gründen sind die heute lebenden Menschen auf „Statik“ getrimmt und jede (natürliche) Veränderung wird deshalb als Bedrohung aufgefasst. Früher freuten sich die Leute, wenn es wärmer wurde – heute haben sie davor panische Angst.

Liebe Freunde,

Nichtwissen, kann durch Wissen ersetzt werden, indem man misst, forscht, nachdenkt und rechnet.

Das ist Sinn der exakten Naturwissenschaften.

Aber leider gibt es auch eine bittere Erkenntnis, die im Lauf der langen Geschichte menschlicher Kultur immer wieder gewonnen werden musste:

Nichtwissen wird durch Halbwissen, durch „Konsens“ von Laien und letztlich durch Glauben ersetzt, was dazu führt, dass nur noch das gemessen wird, was die Priester voraussagen. Die „treuen“ Forscher beforschen eifrig die Wahrheit der reinen Lehre ihrer Religion und das damit nicht konforme Denken wird erst ausgegrenzt, dann verpönt und schließlich unter Strafe gestellt und geahndet – Ungläubige werden identifiziert, zu Ketzern erklärt. Im Mittelalter wurde so was in Europa unter dem Jubel der Masse auf Scheiterhaufen verbrannt.

Ich habe den merkwürdigen Eindruck, dass wir ohne auf diese Lehre aus unserer Vergangenheit zu achten, heutzutage feste dabei sind, diesen alten Holzweg neu zu beschreiten. Und Alle machen mit. Oder zumindest fast Alle.

Ja es ist ganz lustig, da machen sogar die mit, die es eigentlich aus eigenem Verständnis nicht tun sollten.

Da stellen sich z.B. bedeutende Wirtschaftsunternehmen, deren aktenkundiger Geschäftszweck die profitable Produktion und der steigende Absatz von Energie ist, an die Spitze von Energie-Einsparungsaktionen.

Da ist ungefähr so, als ob Volkswagen anstelle einer Abwrackprämie eine „Auto-Vermeidungsprämie“ fordern würde.

OK, das war nicht fair. Also Spaß beiseite, kommen wir auf unseren Politiker vom Anfang zurück.

Ich fragte ihn weiter, was denn das Richtige sei, was „unseren Menschen“ beigebracht werden müsse, was sie aus Unkenntnis denn nicht verstünden?

Nun, er rückte mit der Forderung nach Umweltschutz raus. Und letztlich warf er das Menetekel der Erschöpfung aller fossilen Energieträger, Gas, Kohle, Erdöl in die Wagschale seiner Argumente, beklagte das mangelnde Bewusstsein der „Verbraucher“ was den Einsatz von Energie betrifft und die mangelnde Energieeffizienz der heutigen Technik.

Hm. Dagegen kann man ja nun wahrlich nichts sagen!

Umweltschutz ist immer gut, Energieeffizienz auch.

Doch fangen wir nochmals von Vorne an.

Die Erde ist ein relativ offenes System und gleichzeitig auch ein relativ geschlossenes.

Offen, was die energetische Wechselwirkung mit dem Kosmos, insbesondere mit unserer Sonne betrifft, geschlossen, was den Kreislauf von mit Masse behafteten Stoffen betrifft.

Insofern werden wir unentwegt mit einer (im Vergleich zu unserem Verbrauch) riesiger Menge an Energie „bombardiert“, die auch praktisch gleichzeitig unseren Planeten fast wieder vollständig verlässt. Das, was zeitweilig als Rest hier bleibt, heizt einerseits den Planeten und dessen Atmosphäre auf das uns heute bekannt Maß als Gleichgewichtszustand auf. Andererseits speichern Gesteine, Wasser, Luft, Pflanzen und Tiere die ankommende Sonnenenergie in ganz verschiedenen Formen und Zeiträumen.

So weiß man, dass Kohle gespeicherte Sonnenenergie in Form verrotteter Pflanzen ist. Bei Erdöl und Gas weiß man es – und das ist auch wiederum ganz verblüffend – nicht so ganz genau. Ja natürlich, in der Schule lernt man, dass dies auch nur Produkte aus Pflanzen- und Tierresten sind. Aber auch hier werden durchaus ernste Zweifel angemeldet. Und mir ist bekann, dass Ölfirmen in Tiefen bohren, in denen die „biologische“ Entstehungstheorie große Mühe hat, die gefundenen Vorkommen zu begründen.

Auch der heute meist verwendete Brennstoff für unsere Atomkraftwerke ist nichts anderes als ein Energiespeicher – allerdings stammt dessen Energiegehalt aus ganz frühen Anfängen des Sonnensystems, bzw. des uns bekannten Kosmos.

Egal. Dem vernünftigen Menschen leuchtet ein: Wenn der Tagebau leer ist, ist er leer und neue Kohle kommt da nicht wieder rein – jedenfalls nicht zu unseren Lebzeiten. Kurz die Endlichkeit fossiler Energieträger ist zumindest ein richtiger Denkansatz, wenngleich die Zeiträume bis zur Erschöpfung nicht kurz sein werden, wie immer mal wieder panisch gewarnt – aber das ist prinzipiell unwichtig.

Das Problem, vor dem wir hier stehen ist, dass die Stoffkreisläufe (der Kohlenstoff-Kreislauf), die zur Bildung von Kohlenstoff-Reserven in Form fossiler Träger führen, in riesigen Zeiträumen stattfinden, angetrieben durch die Sonnenenergie. Wir aber greifen mit unserer Energiegewinnung und den damit verbundenen Stoff- und Energiewandelungsprozessen nur in einem klitzekleinen Zeit-Ausschnitt massiv ein. Wir erzeugen damit diskontinuierlich Prozess-Produkte in Spitzenkonzentrationen, die uns in den kurzen Zeitspannen ihrer Freisetzung, gemessen am langen Zeitraum ihrer Entstehung eben Probleme bereiten.

Kurz: Wenn wir davon ausgehen, dass die wirkliche Herausforderung nicht das sich völlig unabhängig von der Tätigkeit des Menschen ständig durch kosmische Kräfte verändernde Wetter (hier als statistische Größe Klima genannt) ist, sondern die umweltschonende Bereitstellung von Energie für die zivilisatorische und kulturelle Entwicklung der gesamten Menschheit auf der Erde, dann sind wir wieder völlig beieinander.

Wir können das Klima nicht schützen und das Wetter (Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchte, Wolken, Niederschlag usw.) wahrscheinlich global auch nicht beeinflussen, ganz sicher aber die Umwelt. Und Beides sind völlig verschiedene Sachen.

Ein Freund sagte mir vor kurzem mit Blick auf diese unsägliche CO2-Hysterie: wir haben kein CO2-, sondern ein C-Problem: Wir verfeuern derzeit kostbare und vielleicht tatsächlich endliche, sehr billige und gut verfügbare C-Träger, die wir viel besser für Chemieindustrie und Pharmaherstellung verwenden könnten. Das ist – bei dieser Gelegenheit gesagt, auch wahr und ein bisschen beschämend, wenn uns außer Verbrennung nichts Besseres für diesen Schatz einfällt.

Also dreht sich alles um eine zukunftsfähige, die Umwelt nicht negativ beeinflussende, weltweite, unsere Kohlenstofflager schonende, ausreichend große Energieproduktion.

Energie, die wir dringend benötigen.

Energie, deren Verbrauch nicht deswegen steigen wird, weil die „armen Länder“ auch eben nur mal so viel konsumieren wollen wie wir, sondern weil sich das Kulturniveau aller Menschen anheben und auf hohem Niveau über die ganze Erde hinweg ausgleichen wird.

Es ist gerade die Energieproduktion, die wir nicht mehr „abstellen“ können, weil sie der Antrieb und die Grundlage für unsere zivilisatorische Entwicklung geworden ist. Energie sinnvoll einzusetzen ist die eine Seite, d.h. alle Entwicklungen, die energieeffizientere Technologien (Produktion, Verkehr, Logistik und Verbrauch) zum Ziel haben, sind richtig im ethischen Sinn und dies ist sicher auch eine große Chance für viele mittelständische Unternehmen.

Aber es geht auch um alternative Energieproduktion, um Energietransport und Speicherung, um den zukünftigen Energiehunger der Weltbevölkerung zu stillen. Und dieser „Hunger“ darf nicht als negative Forderung verstanden werden, sondern als Herausforderung an Wissenschaft und Technik.

Denn dieser „Energie-Hunger“ ist der messbare Ausdruck unserer kulturellen Fortentwicklung. So, wie der Hunger eines menschlichen Individuums nach energiereicher Nahrung Ausdruck des Energieverbrauchs seines Körpers und insbesondere seines Gehirns ist.

Kommen wir noch kurz auf die scheinbare Lösung des Energieproblems durch Kernfusion.

Wahrscheinlich werden wir in wenigen Jahren in der Lage sein, ein solches Kraftwerk zu bauen und in Betrieb zu nehmen. Es würde eine riesengroße Menge an Elektroenergie produzieren. Aber es löst zwei Probleme nicht: den verlustreichen Transport von Elektroenergie über große Entfernungen und die Aufheizung der Erde – nicht durch atmosphärische Spurengase – sondern durch tatsächliche Aufheizung des Mantels infolge einer Energieproduktion zusätzlich zur (gespeicherten oder ständig einfallenden) Sonnenenergie, mit der unsere Erde im Gleichgewicht steht, auch wenn wir sie in Energie-Umwandlungsprozesse einbeziehen und Arbeit verrichten lassen. Außerdem würden nur wenige Kraftwerke an zentralen Stellen nötig und finanziell möglich sein.

Wer garantiert dann bei der heutigen politischen Weltlage die Durchleitung und den sicheren Betrieb?

Also vergessen Sie die Kernfusion. Lassen Sie sich von der Sonne „erleuchten“.

Hier hat die Natur nur leider ein großes Problem für uns parat: die Energiedichte ist sehr klein – zu klein für die heutige Technologie der Sonnenenergiegewinnung. Und zu allem Verdruss gibt es sowohl Tag und Nacht und Wolken, Sturm und Windstille. Da Wind und fließendes Wasser, aber auch Pflanzen ja auch nichts Anderes als Energie-Träger der Sonnenenergie sind, ist bei allen diesen Sachen die Herausforderung gleich und mit heutigen technischen Mitteln ist nur die Wasserkraft sinnvoll im Sinne von Aufwand und Nutzen und kontinuierlicher Verfügbarkeit im Vergleich zu Kohle, Erdöl, Gas und Uran.

Anstatt also Milliarden und aber Milliarden zu verschwenden, um 100-Watt-Glühlampen zu verbieten und CO2-Abgase in Bergbaustollen zu verstecken, anstatt teure Silizium-Platten auf Scheunendächern zu entsorgen und Landschaften mit hässlichen Windmühlen zu verschandeln, deren Existenz allein von der gewaltigen Subventionierung durch den Steuerzahler abhängt, muss es eine Rückkehr zur wissenschaftlichen und ingenieurtechnischen sowie zur wirtschaftlichen und letztlich politischen Vernunft geben.

Es muss tatsächlich alles daran getan werden, die auf die Erde einfallende Sonnenenergie als praktisch unerschöpfliche und riesige Energiequelle „anzuzapfen“. Aber leider scheinen eben die heute eingesetzten Technologien dafür nur bedingt geeignet zu sein.

In diesem Zusammenhang muss auch Alles auf den Prüfstand, was mit dem heutigen Energie-System in Verbindung steht und was Ideen für die Zukunft liefern könnte. Zum Beispiel halte ich es für sehr angebracht darüber nachzudenken, ob es nicht besser wäre, statt der kontinuierlichen, zentralen Energieerzeugung eine verbrauchsabhängige, also variable, dezentrale Erzeugung „vor Ort“ zu bevorzugen.

Dies würde ganz andere Denkansätze und Technologien bei Erzeugung, Transport und Speicherung ermöglichen. Also werden wir auch die Frage stellen: ja, muss es denn Strom sein, den wir zentral erzeugen und über Drähte transportieren, ohne ihn wirklich sinnvoll speichern zu können, oder könnte man mit dem Energieträger Gas (Wasserstoff) nicht viel besser auskommen und umgehen?

Aber alle diese Fragen können nur beantwortet werden, wenn wir nicht mit Demagogie, nicht mit einem machtpolitisch motivierten Schwindel, nicht mit einer wissenschaftlichen Fälschung argumentieren. Und wir sollten uns auch volkswirtschaftlich nicht in die Tasche lügen.

Denn eines ist sicher: es wird herauskommen!

Es wird herauskommen – und der Verdacht des Betruges keimt bereits -, dass die natürlichen und permanenten Veränderungen des Klimas nicht wesentlich von unserem CO2-Eintrag abhängig sind und dass alle darauf bauenden Argumente und Folgerungen falsch sind.

Dies wird die Glaubwürdigkeit der Naturwissenschaft und der Politik dermaßen massiv untergraben, dass notwendige und richtige Ansätze zur Revolution der Energiesysteme nicht mehr ernst genommen werden. Und dann, meine Freunde, dann haben wir ein richtiges Problem!

Im Gegensatz zu meinem Politiker, der mir die Stichworte für diesen Vortrag geliefert hat, glaube ich nämlich fest daran, dass nur mit der Wahrheit und nur mit ihr und nur, wenn wir uns als vernünftige Wesen auch vernünftig über die großen Fragen streiten und einigen, nachhaltig die Existenz und Entwicklung unserer Zivilisation geschützt werden kann.

Insofern freue ich mich auf die durch hocheffiziente Photosynthese-Werke gestützte, flexible Wasserstoff-Energiewirtschaft der Zukunft, die das Wort „Knappheit“ nicht mehr kennt.

Prof. Dr. Knut Löschke Leipzig (Vita)
Altdorferweg 12
04289 Leipzig

(c)scribd.com

 

Wir wurden von unseren Leser/innen öfter gefragt, wie wir uns zu dem Thema Klima/CO“-Killer stellen. Dazu gibt es nichts mehr zu sagen, denn ALLES, was man darüber wissen muss, sagte bereits der Prof. Löschke!

Für alle die, die immer noch der lügenden und profitgierigen TeflonRuine glauben.

Würde mich nicht wundern, wenn die TeflonRuine den Eingangssatz gesagt haben soll.

Das dieser ganze „CO2-Killer-Unsinn“ nur erfunden wurde, um die Völker der modernen Industrieländer noch mehr abzukassieren, ist ja nun kein Geheimnis mehr.

In diese Riege der angeblichen „Wissenschaftler“ fügt sich auch überall da, wo eine Kamera bereit steht, der selbsternannte „Fachmann“ Latif ein. Dieser wird besonders gerne von der ARD als so genannter „Fachmann“ befragt. Was er dann allerdings „zum Besten gibt“, ist of nur hohles, medienwirksames Gewäsch und entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage.

Neues in Sachen Atomstrom

18. September 2011

Siemens steigt aus Atomgeschäft aus:“Das Kapitel ist für uns abgeschlossen“

Siemens-Chef Peter Löscher erklärt das Atomgeschäft seines Unternehmens für beendet.
Der Siemens-Konzern zieht sich komplett aus dem Atomgeschäft zurück. Der Vorstandsvorsitzende Peter Löscher sagte dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, das Kapitel sei für das Unternehmen abgeschlossen. Dies sei die Antwort von Siemens „auf die klare Positionierung von Gesellschaft und Politik in Deutschland zum Ausstieg aus der Kernenergie“ nach der Atomkatastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima.

Nur noch Komponenten
Statt sich am Bau kompletter Kernkraftwerke zu beteiligen, will Siemens künftig Komponenten wie Dampfturbinen liefern, die auch in konventionellen Kraftwerken zum Einsatz kommen. Löscher erklärte weiter, zu dem seit längerem geplanten Atom-Joint-Venture mit dem russischen Rosatom-Konzern werde es nicht kommen. Stattdessen wolle man auf anderen Feldern zusammenarbeiten.

Löscher stuft die geplante Energiewende in Deutschland als „Jahrhundertprojekt“ ein: Das Ziel, den Ökostrom-Anteil bis 2020 auf 35 Prozent zu erhöhen, hält er nach eigenen Worten für erreichbar.(c)tagesschau.de

* * * B R A V O * * * Herr Löscher!!!
Folgerichtige Entscheidung mit Weitblick!
Hoffentlich nehmen sich die Versorgerbetriebe wie E.on und RWE ein Beispiel daran.

Auf jeden Fall, hat diese politische Entscheidung richtungsweisende Auswirkungen und man kann Sie zu dem Entschluss nur beglückwünschen.

Es soll keiner glauben, Fukushima sei in Deutschland oder anderswo nicht möglich, wir erinnern in diesem Zusammenhang an die Sicherheitsuntersuchungen deutscher AKW’s, siehe hier.

E.ON-Gewinn bricht ein

Düsseldorf (dapd). Der Gewinn des Energieversorgers E.ON ist im ersten Halbjahr massiv eingebrochen. Der Konzern macht dafür den Atomausstieg und die Brennelementesteuer verantwortlich. Nun sollen bis 2015 möglicherweise zwischen 9.000 und 11.000 Arbeitsplätze wegfallen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit bestätigte E.ON die seit Tagen schwelenden Gerüchte.

Infolge der Energiewende schrieb der Düsseldorfer Versorger im zweiten Quartal beim bereinigten Konzernüberschuss erstmals rote Zahlen. Im ersten Halbjahr 2011 verbuchte das Unternehmen unter dem Strich einen Gewinn von 900 Millionen Euro, das waren 71 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.(c)dapd

S C H W A C H S I N N pur!!!

Der Gewinn ist im ersten Halbjahr massiv eingebrochen? Das hat doch gar nichts mit dem Atomausstieg zu tun oder der Brennelementesteuer!

Wem will man denn diesen Schwachsinn verkaufen?

Am Gewinn im ersten Halbjahr, sind noch gar keine Auswirkungen aufgrund der veränderten Stromerzeugung messbar!

Oder wollen die behaupten, dass die Bevölkerung schlagartig den Stromverbrauch eingestellt hat?

Wenn’s denn so wär, hätten wir mit unserem BLOG ja Erfolg gehabt, ha ha!

Und dann die Keule: Arbeitslosigkeit – 11.000 Arbeitsplätze fallen weg?

Das beweist doch nur, dass E.on mit 11.000 zuvielen Mitarbeitern jahrelang Misswirtschaft betrieben hat!

Polemik, Polemik und nichts weiter!

Wenn die Stromerzeuger nicht lernen, dass heute alternative Möglichkeiten bestehen, dann gehen sie kurz über lang unter!

Für eine LED-Taschenlampe braucht man keinen Stromerzeuger!

Düsseldorf (dapd). Das geplante raschere Aus für die Atomkraft in Deutschland kommt die Stromverbraucher einem Zeitungsbericht zufolge teuer zu stehen. Für Privatkunden, Handel, Gewerbe und Industrie fielen die Stromrechnungen bis 2030 um 32 Milliarden Euro höher aus als bei einer Laufzeitverlängerung der Reaktoren, berichtete das „Handelsblatt“ am Mittwoch unter Berufung auf eine vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebene Studie.

Die Summe sei als „Untergrenze der möglichen Entwicklungen zu sehen“. Mögliche weitere Kosten wie etwa für den Ausbau der Stromnetze wurden demnach nicht untersucht.(c)dapd

Wie schon vorher beschrieben, jetzt geht der „Krieg“ der Stromerzeuger los.

Mit Panik- und Angstmache versucht nun die Stromindustrie die Bevölkerung zu verunsichern und AKW-Gegner als „Schuldige“ hinzustellen.

Lasst Euch nicht von diesen perversen Atomfuzzies vera….

Jeder kennt den Spruch: Benzin teuer? Wieso? Ich tanke immer noch für 20 Euro pro Tank.

Den Spruch kann man auch umkehren:

Strom teuer??? Wieso? Ich verbrauche immer noch für 20 Euro pro Monat.

Wie das geht?

Ganz einfach: Alle Niedervolt-Stroverbraucher (Fernseher,PC,Rasierer,Radio,Beleuchtung/LED-Lampen,etc. etc.) auf 12 Volt umrüsten und mittels Solar-Batterien betreiben.

Nur Waschmaschine, Kühlschrank, Elektroherd und Geschirrspüler(sofern vorhanden) haben noch eine 220Volt Stromberechtigung!

Wer diesen Tip beherzigt wird feststellen, dass weniger (teurer) Strom verbraucht wird und die Jahresbelastung, ja sogar geringer ausfällt – den Stromerzeugern seis gedankt, ha ha!!!

Experten fahnden nach Ursache für Stromausfall in Hannover
14.07.2011 21:02 Uhr

Wie konnte es zum Blackout kommen? Energieexperten suchen noch immer nach der Ursache für den großflächigen Stromausfall in Hannover am Mittwochabend. Unternehmen in der Stadt verzeichnen stundenlange Produktionsausfälle.

Hannover. Eigentlich ist alles doppelt gesichert. Fast jede Umspannstation in Hannover hat zwei separate Zugangspunkte im Hochspannungsnetz, über die bei einem Defekt auf der einen Seite die Stromversorgung über die andere Seite sichergestellt werden kann. Mittwochabend um 22.34 Uhr aber brachen all die komplizierten Sicherungsmechanismen zusammen; wie eine Dominobahn kippte innerhalb von Sekunden eine Umspannstation nach der anderen aus dem hannoverschen 110-Kilovolt-Netz. „Die Spannung war zusammengebrochen, und ohne Spannung kann auch kein Strom fließen“, versucht Stadtwerke-Sprecherin Bianca Bartels sich an einer vereinfachten Darstellung des komplizierten Vorgangs.

Normalerweise wird im Stromnetz der Stadtwerke mehr elektrische Energie hergestellt als verbraucht wird. Die Überschüsse verkauft enercity an der Strombörse. Mittwochabend aber kam es zu einer Doppelpanne: Im Gemeinschaftskraftwerk Stöcken (gehört enercity, VW Nutzfahrzeuge und Continental) fiel wegen eines Defekts einer der beiden Kraftwerksblöcke aus. Fast zeitgleich gab es ein Problem im Umspannwerk neben dem Kraftwerk Mehrum (Kreis Peine, gehört zu enercity). Ob es einen Zusammenhang zwischen beiden Pannen gab, wird noch untersucht. Jedenfalls war damit plötzlich zu wenig eigener Strom im Netz und zugleich die einzige geöffnete Verbindung ins europäische Höchstspannungsnetz (bis zu 380 Kilovolt) gekappt. Wer genau aufgepasst hat, konnte registrieren, wie sich das Netz kurz aufgebäumt hat: Es gab einen Sekundenausfall, dann war kurz wieder Strom da, und eine weitere Sekunde später lag ganz Hannover im Dunkeln.(…)(C)HAZ.de


Das war schon mal der erste Streich, der Atomlobbyisten, um zu demonstrieren, was passieren wird, wenn Deutschland die AKW’s abschaltet.

Nun handelt es sich bei dem Kraftwerk Mehrum, nicht um ein AKW, sondern um ein Kohlekraftwerk (siehe Wikipedia).

Aber das wird dem Ortsunkundigen verschwiegen. Allein die Tatsache, dass „der Strom“ ausgefallen ist, soll das Volk einschüchtern!

Seht her, so wirds euch gehen, wenn die AKW’s abgeschaltet werden!

Interessant an diesem Artikel ist die Aussage, dass „normalerweise“ Strom im Überfluss produziert wird und dieser Strom an der Strombörse verkauft wird.

Also, Ihr Atomfuzzies, haltet mal schön die Füsse still. Mit solchen dubiosen Aktionen schürt Ihr nur noch mehr Hass auf die Atomlobbyisten, denn Ängste der Bevölkerung. Lieber keinen Strom für ein paar Tage, als radioaktive Verstrahlung auf Jahre!!!

Und wer den HAZ-Artikel vollständig gelesen hat, hat festgestellt, dass die Industrie am meisten betroffen war. Ist doch mein Reden, sollen die industriellen „Grossverbraucher“ selber für ihren Strom sorgen, dann wird der Strom für den Bürger auch billiger.

Feuer in südfranzösischer Atomanlage Tricastin

In der südfranzösischen Atomanlage Tricastin ist am Samstag ein Feuer ausgebrochen. Der Brand in einem Transformator eines derzeit für Wartungsarbeiten abgeschalteten Atomreaktors sei außerhalb der atomaren Zone der Anlage ausgebrochen und habe „keinerlei Strahlenbelastung für die Umwelt und die Bevölkerung“ zur Folge gehabt, erklärte der französische Stromkonzern EDF. Es sei niemand verletzt und der Brand umgehend gelöscht worden.(…)

Die Anlage, zu der neben dem Atomkraftwerk auch Forschungseinrichtungen sowie Betriebe zur Urananreicherung und Abfallbeseitigung gehören, war schon öfter durch Probleme aufgefallen. Im Sommer 2008 liefen sechs Kubikmeter uranhaltige Flüssigkeit aus und gelangten in die Umwelt. Dann verkeilten sich beim Austausch von Brennelementen zwei der uranhaltigen Behälter und drohten wochenlang, auf die anderen Brennstoffcontainer zu stürzen. Auch 2009 wurden mehrere Zwischenfälle gemeldet. (c) AFP


So viel zu den angeblich „sichersten Atomkraftwerken“ der Welt.

FRANZOSEN WACHT AUF !!!

Das noch kein Supergau passiert ist, ist nicht aufgrund Eurer Technik sondern per Zufall passiert. Ihr wiegt Euch in falscher Sicherheit!

Folgt dem Beispiel von Deutschland, Italien und der Schweiz, schaltet AKW’s so schnell als möglich ab, bevor es zu spät ist.

Im Kabel-Fernsehen lief dieser Tage wieder der hervorragende Superfilm: DAS CHINA SYNDROM.

Der Titel sagt zwar nichts (dient als Aussage was passiert, wenn es zur Kernschmelze kommt, brennen die Brennstäbe bis nach China durch die Erde) aber es handelt sich in dem Film um eine AKW-Katastrophe, die durch einen angeblich „wahnsinnigen“ AKW-Verantwortlichen verhindert werden konnte. (Mit Jack Lemmon, Jean Fonda, Michael Douglas )

HIER der Link zum Trailer des Films. UNBEDINGT ANSEHEN !!!

Es ist „nur“ ein Film, macht aber deutlich, wie die „Verantwortlichen“ lügen und betrügen, ja sogar vor Mord nicht zurückschrecken um ihren Profit zu sichern und das Volk (siehe TEPCO) zu verdummen.

Da haben sich nun endlich die Parteispitzen der „Grünen“ dazu „durchgerungen“ dem Ausstieg aus der Atomenergie zuzustimmen, da kommt diese bekloppte Meldung:

Grünen-Basis kritisiert Atomkurs der Parteispitze

Am Atomkurs der Grünen-Spitze entzündet sich in der Partei Kritik. Die grüne Jugendorganisation kritisiert die Führung für ihre Linie, den schwarz-gelben Regierungsplänen zum Atomausstieg zuzustimmen. „Das Datum des Atomausstiegs liegt viel zu spät, ein früherer Ausstieg ist möglich“, sagte die Sprecherin der Grünen Jugend, Gesine Agena(24), der „taz“. „Da müssen Grüne sagen: Das tragen wir nicht mit.“ Sie werbe dafür, dass die Delegierten dem Leitantrag beim Grünen-Sonderparteitag am 25. Juni nicht zustimmen.(…) (c) tagesschau.de

VORSICHT – vor Gesine Agena und Konsorten, die GRÜNE-Jugend will RANDALE und keinen Atomkonsens! Nur allzu leicht, kann diese „Rattenfängerin“ das dumme Grünjungvolk und die Atomkraft-Gegner-Bewegung hinter sich scharren um erneut an Atomkraftwerken zu demonstrieren.

Das ruft natürlich auch diejenigen auf den Plan, die ohnehin nicht an politischen Lösungen interessiert sind, sondern nur Randale wollen! (siehe dieses Wochenende wieder in Brokdorf!)

Dabei MUSS man die EON loben, denn nach dem nun klar ist, dass spätestens 2022 mit Atomstrom Schluss ist, hat man bei EON schon reagiert und aufgrund des Abkommens mit GAZPROM wird EON in Deutschland 12 Gaskraftwerke(GKW’s) bauen, so berichtete heute morgen der NDR.

BRAVO – EON, geht doch! Hier die Hintergrundinformationen dazu:

Gasdeal mit Gazprom

Der Energiekonzern Eon hat sich mit dem russischen Gasmonopolisten Gazprom über die gemeinsame Ausbeutung des sibirischen Gasfelds Juschno Russkoje geeinigt. Eon wird sich mit 25 Prozent minus einer Aktie an Juschno Russkoje beteiligen. Aber auch Gazprom profitiert von dem Geschäft.

Sankt Petersburg – Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die Eon und die OAO Gazprom doch noch über eine Zusammenarbeit beim sibirischen Gasfeld Jushno Russkoje verständigt. Wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten, gibt es eine abschließende Einigung über einen Assettausch. Danach steigt Eon – wie ursprünglich auch geplant – mit 25 Prozent minus einer Aktie bei dem Gasfeld ein. Gazprom erhält im Gegenzug ein Paket mit eigenen Aktien.

DPA

Verhandlungen beendet: Eon erwirbt Anteile an russischem Gasfeld
Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die Vorstandsvorsitzenden beider Konzerne, Alexej Miller und Wulf Bernotat. Bernotat sprach im Anschluss von einem „bedeutenden Schritt zur Stärkung der Eon-Position auf dem russischen Energiemarkt“. Miller verwies darauf, dass beide Unternehmen erneut ihre langfristige strategische Partnerschaft gezeigt hätten.

Der Vereinbarung zufolge bekommt der russische Gasmonopolist 2,93 Prozent eigene Aktien, die bisher die Eon-Tochter Ruhrgas indirekt über die Gesellschaft ZAO Gerosgaz gehalten hatte. Gazprom übernimmt nun die Ruhrgas-Beteiligung an Gerosgaz und damit auch die knapp 3 Prozent eigene Aktien. Direkt hält Egon-Ruhrgas aber auch in Zukunft 3,5 Prozent der Gazprom-Anteile, wie die Unternehmen mitteilten.

Jushno Russkoje in Westsibirien gilt als eines der größten bekannten Gasfelder der Welt. Nach Angaben von Eon verfügt das Feld über Reserven von mehr als 600 Milliarden Kubikmeter Erdgas. In früheren Angaben war sogar von mehr als 700 Milliarden Kubikmeter die Rede gewesen. An dem Feld ist die BASF-Tochter Wintershall ebenfalls bereits mit 25 Prozent beteiligt. Gazprom und Wintershall hatten die Produktion im vergangenen Jahr aufgenommen. Insgesamt sollen 2009 schon 25 Milliarden Kubikmeter Gas gefördert werden. Damit ließen sich rund 10 Millionen Haushalte versorgen.

Eon und Gazprom hatten nach langen Verhandlungen eigentlich schon im Sommer 2006 eine entsprechende Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit bei Jushno Russkoje unterzeichnet. Ursprünglich war vereinbart worden, dass der russische Konzern von Eon Beteiligungen in Ungarn erhalten sollte. Gazprom hatte dann allerdings Änderungen verlangt, weil sich der ungarische Markt nicht wie erwartet entwickelt hatte. Zwischenzeitlich war auch über die Beteiligung von Gazprom an Eon-Gaskraftwerken in Großbritannien nachgedacht worden.

Nach Angaben der Unternehmen soll der Assetdeal im zweiten Halbjahr 2009 endgültig abgeschlossen werden. Der Vorstandsvorsitzende von Eon Ruhrgas, Bernhard Reutersberg, erklärte, der Einstieg bei Jushno Russkoje sei für Eon ein Meilenstein zur Realisierung des Upstreamziels. „Wir wollen zukünftig mindestens zehn Milliarden Kubikmeter Erdgas aus eigenen Feldesbeteiligungen beziehen.“

Eon erwartet nach Angaben eines Sprechers ab 2009 rund 6 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr aus der Beteiligung an dem Gasfeld. Damit steige der Gasbezug aus eigenen Felder oder Beteiligungen auf zunächst 7,3 Milliarden Kubikmeter pro Jahr.

(c)manager-magazin.de mit Material von dow jones und reuters

Also: Ihr GRÜNEN-Spitzenpolitiker, klopft Eurer Jugend auf die Finger, jetzt ist NICHT die Zeit für Demos – sondern politischen Konsens!