Im Kopp-Verlag ist heute nachstehender Artikel erschienen:

Tagebuch eines Christen: Hilfe, ich bin entartet!
Udo Ulfkotte

Es ist heute politisch korrekt, Bibeln zu verbrennen. Oder eine israelische Flagge. Und zwar möglichst viele. Aber wehe dem, der auch nur einen Koran verbrennt. Wahrscheinlich muss ich zum Psychiater. Denn ich empfinde mich als irgendwie entartet. Unter uns: Ich empfinde es nicht mehr als »normal«, dass Muslime unlängst Hunderte christliche Bibeln öffentlich verbrannt haben und niemand dagegen protestierte. Und zwar vier Wochen vor der Verbrennung eines einzigen Korans in Florida, was dann viel Verständnis für die Morde der angeblich so friedliebenden Anhänger des Islam-Erfinders Mohammed an unschuldigen UN-Mitarbeitern auslöste.

Muslime haben im Februar ganz offiziell – mal wieder – öffentlich mehrere Hundert christliche Bibeln verbrannt. Beispielsweise in der Islamischen Republik Iran. Das geschieht ja jeden Tag. Muslime sind stolz darauf, wenn sie Bibeln verbrennen,. Und was passierte? Wie üblich – nichts! Kein amerikanischer Präsident, kein europäischer Politiker, kein muslimischer oder christlicher Führer regte sich darüber auf. Wir empfinden das inzwischen als völlig »normal«.

Es ist auch völlig »normal«, dass an deutschen Grundschulen wegen des Lehrermangels Unterricht ausfällt und wir – wie jetzt in Lüneburg – den wegen der fehlenden Lehrer ausfallenden Unterricht einfach durch Islam-Unterricht ersetzen. Zugleich hängen wir natürlich die Kreuze in den Schulklassen ab. Wer das nicht als »normal« empfindet, der entspricht – wie ich – heute nicht mehr der Norm. Stattdessen verbieten wir an immer mehr europäischen Schulen – also im ehedem christlichen Abendland – die christliche Bibel, denn diese könnte ja die zugewanderten muslimischen Mitschüler beleidigen.

Wenn junge Muslime im deutschsprachigen Raum in das Taufbecken einer Kirche urinieren und den Altar mit Fäkalien beschmieren (etwa in der Schweiz) – das ist jetzt angeblich irgendwie cool. Und ein wahrscheinlich ziemlich rückständiger und eher spießiger Brüsseler Pfarrer ließ seine Kirche von der belgischen Polizei räumen, nachdem viele Afghanen sie wie selbstverständlich als Toilette missbrauchten. Selbstverständlich wurden die islamischen Kirchenschänder nicht zu einer Haftstrafe verurteilt wie jener vereinzelt handelnde Deutsche, der einige Koranverse auf Toilettenpapier druckte. In islamischen Staaten zünden Muslime wie selbstverständlich christliche Kirchen an, wenn sie sich von Christen beleidigt wähnen. Dafür müssen wir heute natürlich vollstes Verständnis haben.

Ich muss es als Christ in Europa heute hinnehmen, wenn immer mehr islamische Taxifahrer Blinde mit einem Blindenhund in Europa nicht transportieren wollen, weil ein Blindenhund möglicherweise die Islam-Ideologie beleidigt. Ich muss es hinnehmen, dass an unseren Schulen gelehrt wird, der Gott der Christen und der Allah der Muslime seien doch eigentlich das Gleiche. Doch aufgepasst: Im islamischen Malaysia haben Christen vor diesem Hintergrund in ihren Bibeln das Wort »Gott« durch das Wort »Allah« ersetzt. Die islamische Regierung hat dann mehr als 35.000 christliche Bibeln beschlagnahmen lassen und will sie nun verbrennen oder einstampfen lassen, weil Christen eben nicht das Wort »Allah« für Gott verwenden dürfen. Wenn ich das alles nicht als völlig »normal« empfinde, dann lebe ich außerhalb der genormten Welt, in der alles, was die Anhänger des Islam-Erfinders Mohammed machen, mit viel Verständnis begleitet werden muss und Christen angeblich immer öfter spießige und rückständige Menschen zweiter Klasse sind.

Wenn in diesen Tagen fünf türkische Offiziere verhaftet werden, die in der Türkei einen deutschen Bibelübersetzer und weitere Christen aus religiösem Hass ermordet haben, dann ist das in deutschsprachigen Medien nicht einmal einen Hinweis wert. Christen-Hetze ist in der Türkei an der Tagesordnung. Christen zu ermorden ist halt irgendwie cool und liegt im Trend der Zeit.

Wenn Muslime im bevölkerungsreichsten afrikanischen Land – Nigeria – für die kommenden Wochen sogar ganz offiziell einen Völkermord an der christlichen Bevölkerungsgruppe ankündigen – das interessiert in Europa heute niemanden. Ich muss das alles als Christ einfach so hinnehmen, sonst bin ich politisch nicht korrekt.

Und als Muslime vor wenigen Tagen der norwegischen Pilotin Siri Skare (53) und dem 33 Jahre alten schwedischen Menschenrechtler Joakim Dungel auf einem afghanischen UN-Stützpunkt die Kehle durchschnitten und viele weitere Menschen getötet haben, da musste ich angeblich auch Verständnis dafür haben. Schließlich hatte zuvor ja irgendwo in Florida ein amerikanischer Christ einen Koran verbrannt. Nochmals: Ein einziger Koran wird verbrannt und ich muss tief betroffen Verständnis für die folgenden weltweiten Gewaltorgien der Anhänger des Islam-Erfinders Mohammed gegen Unbeteiligte haben. Schließlich hat ihr Vorbild Mohammed ja selbst im Jahre 627 nach unserer Zeitrechnung (nach allen bekannten islamischen Überlieferungen) mehr als 500 Juden, die seiner Ideologie nicht folgen wollten, Gräben ausheben und ihnen dann den Kopf abschneiden lassen. Es war das Massaker von Yatrib, heute heißt die Stadt Medina; die Zeitung WELT nannte das Vorgehen des angeblich so feinen Herrn Mohammed unlängst einen »Genozid« und DIE ZEIT nennt es ein »Massaker«. Als Christ soll ich Verständnis dafür haben, das Muslime einen solchen Massenmörder, also Massaker-Mohammed, als großes Vorbild haben und sich auch heute immer wieder benehmen, wie es der Massenmörder Mohammed ihnen vorgelebt hat.

Zurück nach Afghanistan, wo vor wenigen Tagen viele Nicht-Muslime vom islamischen Mob ermordet wurden. Afghanistan ist jenes Land, in dem deutsche Soldaten sich nicht offen zum christlichen Glauben bekennen dürfen und deutsche Sanitätsfahrzeuge auch kein Rotes Kreuz mehr haben dürfen – nur um die Muslime dort möglichst nicht zu beleidigen. Und wenn die deutsche Marine bei ihrem Somalia-Einsatz muslimische somalische Piraten verhaftet, dann muss sie solchen Verbrechern jetzt als erstes einen Gebetsteppich und einen Koran zur Verfügung stellen, darüber berichteten unlängst dänische Zeitungen. Solche Rücksichtnahmen kennt unsere Bundeswehr nur gegenüber den Anhängern des Islam-Erfinders Mohammed.

Beim Islam sind wir eben alle ständig tief betroffen – bei Christen gilt das in vergleichbaren Situationen natürlich nicht: Der amerikanische Präsident Obama hat die Koran-Verbrennung durch einen christlichen Pastor natürlich sofort verurteilt. Doch ebenso selbstverständlich hat niemand bislang die vielen vorhergehenden Verbrennungen christlicher Bibeln verurteilt. Fehlanzeige! Auch die ARD, die mit unseren Zwangsgebühren finanziert wird, verbrennt schon mal öffentlich eine christliche Bibel. Ich muss als Christ GEZ-Zwangsgebühren zahlen und es hinnehmen, dass auch der uns Christen Heilige Nikolaus im staatlichen Fernsehen als angeblicher perverser Kinderschänder dargestellt wird. Ich muss das alles im ehedem christlichen Abendland als »normal« empfinden. Und wenn ich mit einer europäischen Fluggesellschaft wie British Midland fliege, dann ist es völlig »normal«, dass ich auf bestimmten Strecken keine Bibel mit mir mitführen oder gar im Flugzeug lesen darf. Ich werde wegen meiner Religion vorsätzlich diskriminiert. Ganz anders werden Muslime – also Menschen erster Klasse – behandelt: Ein Koran ist natürlich überall erlaubt.

Es geht allerdings nicht nur mir so. In Großbritannien fühlen sich immer mehr Christen wegen ihres Glaubens im eigenen Land diskriminiert. Angriffe gegen Christen werden überall zur »Normalität« in Europa. Und wenn es um Arbeitsplätze geht, die ein europäischer Staat an junge Menschen vergibt, dann werden diese heute immer öfter bevorzugt an Migranten aus dem islamischen Kulturkreis vergeben. Die Kinder meiner christlichen Freunde werden vorsätzlich von unseren Politikern diskriminiert und wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer ethnisch-religiösen Gruppe ausgegrenzt. Und wer sich dagegen wehrt, von unseren Migranten aus dem islamischen Kulturkreis als Schweinefleischfresser beleidigt zu werden, der wird heute selbstverständlich sofort gefeuert. Auch die im Berliner Kanzleramt berichtete Versklavung deutscher Schüler in islamischen Wohngebieten ist in der Öffentlichkeit natürlich ein Tabu-Thema.

Vielleicht werden Sie jetzt sagen, das seien ja alles nur Einzelfälle. Vielleicht stimmt das sogar. Aber genau das ist es: Da verbrennt ein Christ einen Koran. Das ist ein Einzelfall. Und wir alle sollen Verständnis dafür haben, dass der islamische Mob in Massen losschlägt und Unschuldige ermordet. Hätten unsere liebreizenden Muslime denn auch Verständnis dafür, wenn wir Christen nach dem nächsten Fäkalien-Angriff auf einen christlichen Altar oder den Pinkel-Attacken von Moslems in einer europäischen Kirche weltweit Moscheen angreifen und unbeteiligte Muslime töten würden? Wohl kaum, oder? Aber als Christ soll ich es tolerant hinnehmen, dass Muslime in Europa ihre islamischen Kriegserklärungen schmettern und meinen Glauben damit vorsätzlich erniedrigen. Es ist jene Kriegserklärung, die der islamische Mob ebenfalls grölt, wenn er Menschen die Kehle durchschneidet oder Kirchen in Brand setzt. Da muss man angeblich tolerant sein, schließlich stehen Muslime gemäß Sure 3, Vers 110 über mir als Christen und dürfen darüber entscheiden, was gut und was schlecht ist. Und manchmal heißt es dann eben islamisch korrekt: Kopf ab im Namen Allahs! Schließlich hat Mohammed es seinen Gesinnungsgenossen ja so vorgelebt.

Ich bin ehrlich: Ich finde das alles nicht mehr »normal«. Ich bin als Christ im ehedem christlichen Abendland heute ein Mensch zweiter Klasse und finde die politische Korrektheit, die den geschilderten Wahnsinn sogar auch gegenüber zugewanderten islamischen Nazis als völlig normal erklären will, schlicht zum Kotzen.(c)Kopp-Verlag

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, ausser B R A V O !!! Herr Ulfkotte.

Ich wünschte mir, es hätten mehr Journalisten die Courage die Wahrheit zu schreiben und nicht dem „Mainstream“ und den Show-Politiker Thesen, wie Wulff, zu folgen.

Aber es ist ja seit „Merkel-Mainstream“ modern, gegen das eigene Volk zu hetzen.

Das Schlimme daran ist nur, dass ein weitaus grösserer Teil der Bevölkerung, diesem „Mainstream“ blindlings folgt

Statt sich ihren Aufgaben der Politik nach Innen/Aussen zu widmen, tanzt sie ständig auf irgendwelchen Veranstalltungen herum und kürt dabei Personen/Firmen, die ganz offensichtlich in der Kritik stehen (Mohammed-Karikaturist-Westergaard/Bertelsmann-Verlag).

Heutzutage kann sich JEDER im Netz informieren, wie es um dieverse Themen steht – auch eine Frau Merkel sollte das tun, BEVOR sie in die Öffentlichkeit geht!

Zitat aus Spiegel.de:

Bertelsmann feiert seine 175 Jahre lange Unternehmensgeschichte: Der Gütersloher Medienriese hatte am Donnerstagabend zum Festakt nach Berlin geladen. Kanzlerin Angela Merkel würdigte in ihrer Rede die Bedeutung des Traditionskonzerns für Deutschland und die Welt.

Berlin – Bertelsmann macht wieder Gewinne – und feiert sich kräftig. Im Krisenjahr 2009 hatte der Medienriese noch alle Feierlichkeiten abgesagt. Passend zum 175-jährigen Bestehen aber konnte der Konzern am Donnerstagabend eine riesige Party für mehr als tausend Gäste spendieren. Mit dabei im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher und viel, viel Medienprominenz.

In ihrer Festrede würdigte Merkel die Bertelsmann AG als „Weltkonzern“, der immer „die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannt“ habe. Den im vergangenen Jahr gestorbenen Bertelsmann-Chef Reinhard Mohn nannte Merkel einen „weitsichtigen, klugen Unternehmenslenker“. „Er hat Bertelsmann stärker verändert als alle seine Vorgänger zusammen“, sagte sie. Ausdrücklich lobte sie den Konzern für die Aufarbeitung seines Wirkens während der Herrschaft der Nationalsozialisten. Dies sei notwendig, aber nicht selbstverständlich gewesen, sagte die Kanzlerin.

Die Kanzlerin hob zudem die Bedeutung von Medienkompetenz für Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland hervor. „Medienkompetenz ist das Markenzeichen einer aufgeklärten, weltoffenen Wissenschaftsgesellschaft“, sagte Merkel. Die Digitalisierung der Medienlandschaft werde nicht zu einem Verschwinden herkömmlicher Medien, sondern zu einer breiteren Angebotspalette führen, sagte die CDU-Chefin.

Mit den traditionellen Medien sei sicher „noch eine ganze Zeit lang“ zu rechnen, da sie unveränderliche Grundbedürfnisse bedienten, fügte die Kanzlerin hinzu. Sie wünsche sich, dass die althergebrachten Medien auch noch in zukünftigen Generationen ihren Platz hätten.

Bertelsmann hatte für das erste Halbjahr wieder satte Gewinne gemeldet. Unterm Strich erwirtschafte Europas größter Medienkonzern 246 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch einen Verlust von 333 Millionen Euro ausgewiesen.

Hinweis der Redaktion: Bertelsmann ist über den Verlag Gruner+Jahr indirekt am SPIEGEL beteiligt.

Zitatende.

Zitat aus hagalil.com:

Bestseller im Dritten Reich:
Die braune Vergangenheit von Bertelsmann

New York, Medienhauptstadt der Vereinigten Staaten. Wer mitspielen will im weltweiten Mediengeschäft, muß hier Präsenz zeigen. Der Times Square im Zentrum der Stadt: Hier steht der sogenannte Bertelsmann-Tower. Über 30 % seines weltweiten Geschäfts steuert der Gütersloher Konzern mittlerweile von seiner us-amerikanischen Zentrale aus. Im letzten Jahr gelang der große Coup: Mit Erwerb der ehemals jüdischen Verlagsgruppe Random House wuchs Bertelsmann auch in den USA zum Medien-Giganten heran.

Der spektakuläre Deal mit den amerikanischen Verlagen machte Bertelsmann zur mit Abstand größten Verlagsgruppe weltweit. Für den Kauf brauchte der Konzern ein blitzsauberes Firmen-Image. Genau so, wie es der Vorstandsvorsitzende Middelhoff letztes Jahr in New York präsentierte:

„Ich schätze mich sehr glücklich, für ein Unternehmen zu arbeiten, das sich schon immer eingesetzt hat für die Freiheit der Religionen und der Rassen. Während des Zweiten Weltkrieges haben wir Bücher publiziert, die vom Dritten Reich als ’subversiv‘ verboten wurden.
Die fortlaufende Existenz von Bertelsmann war eine Bedrohung für die Nazis bei ihrem Versuch, die Meinungsfreiheit unter ihre Kontrolle zu bringen.“

Bertelsmann als Widerstandsverlag. Das kam gut an in den Vereinigten Staaten. Doch wie sah das Verlagsprogramm von Bertelsmann in der NS-Zeit wirklich aus? Hier in der Deutschen Bücherei in Leipzig finden sich heute noch die Bücher, die als Kriegs- und Nazi-Propaganda von den Alliierten nach 1945 verboten wurden, darunter viele Bücher von Bertelsmann.

Jörg Räuber, Deutsche Bücherei Leipzig: „Diese Literatur vermittelte stark anti-semitische, rassistische, militaristische Inhalte und die nationalsozialistische Propaganda, und der Bertelsmann-Verlag war einer der herausragenden Vertreter, der solche Literatur produzierte.“

NS-Propaganda aus dem Hause C. Bertelsmann. Und das von Anfang an: „Sterilisation und Euthanasie“ – eine Rechtfertigungsschrift für das spätere NS-Erbgesundheitsgesetz erschien bereits 1933. Nur ein Jahr später: Der „Kleine Katechismus für den braunen Mann“. Und immer wieder: Unverhohlener Antisemitismus, publiziert von Bertelsmann. Herbert Volcks „Rebellen um Ehre“, eine antisemitische Kampfschrift – ganz im Sinne des NS-Propagandaministeriums.

Josef Goebbels, Reichspropagandaminister: „Die nationale Politik eines Volkes findet ihren beredetsten Ausdruck, ja ihr Symbol, in Buch und Schwert. Wir Männer der nationalsozialistischen Tat könnten ein Leben ohne Buch nicht mehr als lebenswert erachten.“

Der Historiker Hersch Fischler hat die Beziehungen des Bertelsmann-Verlags zu Goebbels Propagandaministerium intensiv erforscht. Die Bertelsmann-Geschichte vom Widerstandsverlag ist für ihn eine einzige Lebenslüge.

Hersch Fischler, Historiker: „Wenn Bertelsmann behauptet, es wäre ein Widerstandsverlag gewesen, dann ist das eine sehr nützliche Legende für Bertelsmann, aber sie hat mit der historischen Wahrheit nichts zu tun.“

Reporter: „Was haben Sie herausgefunden?“

Hersch Fischler, Historiker: „Bertelsmann hatte sehr gute Beziehungen zum Propaganda-Ministerium, zur nationalsozialistischen Partei, und hat diese Beziehungen genutzt, um Geschäfte zu machen.“

Der Bertelsmann-Verlag Hand in Hand mit dem NS-Propaganda-Ministerium? Ein Bild, das man im Firmensitz Gütersloh bis heute nicht wahrhaben will. In der immer noch gültigen Firmenchronik des Unternehmens stellt man sich lieber als konfessionellen Verlag mit Kontakten zur bekennenden Kirche dar. Man sei den Machthabern ein Dorn im Auge gewesen, heißt es. Ende 1943 sei der Konflikt sogar eskaliert. Zitat:

„Der C. Bertelsmann Verlag wurde von den Nationalsozialisten kurz darauf geschlossen.“

Eine offensichtliche Legende, für die der Bertelsmann-Konzern bisher nicht einen einzigen Beweis vorlegen konnte. Die Dokumente im Staatsarchiv von Detmold belegen sogar das Gegenteil: Wegen seiner kriegswichtigen Aufgaben, so steht es in den Akten der Staatsanwaltschaft Bielefeld aus dem Jahr 1944, sollte der C. Bertelsmann Verlag von einer Schließung ausdrücklich verschont bleiben. Und weiter heißt es:

„Die Firma C. Bertelsmann hat … sich auch bei den maßgeblichen Stellen des Staates, der Wehrmacht und der Partei außerordentliches Ansehen erworben.“

Außerordentliches Ansehen – vor allem durch Geschäfte mit der Wehrmacht im sogenannten Feldpostbuchhandel. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs begann für Bertelsmann der rasante Aufstieg. Der Verlag avancierte zum Kriegsgewinnler – vor allem auch im Geschäft mit der Kriegspropaganda: Rund 20 Millionen Gesamtauflage alleine für die Wehrmacht – kein anderer privater Verlag profitierte so sehr vom Kriegsgeschäft wie Bertelsmann.

Titel eines selbsternannten Widerstandsverlages: „Deutsche Tanks fahren in die Hölle“ – „Wir knacken einen Geleitzug“ – „Der Berg des Blutes“ – „Sturm auf den Annaberg“ – „Ein Stoßtrupp dringt in Warschau ein“.

Siegfried Lokatis, Zentrum für zeithistorische Forschung Potsdam: „Man muß sagen, daß damals Bertelsmann im Kriegsbuchhandel und im Feldposthandel die Nummer 1 wurde, unmittelbar neben den direkt nationalsozialistischen Firmen, und man wird also in diesem Ausmaß der wirklich enormen märchenhaften Gewinne, die man in dieser Zeit mit diesem Geschäft machen konnte, sicherlich nicht mehr von einer Anpassung reden können, die man machen mußte, wie man das dann natürlich nach 1945 wiederum gern gesehen hätte.“

Und wie man es heute auch noch gerne sieht. Wie hartnäckig Bertelsmann an seiner Lebenslüge vom Widerstandsverlag festhält, mußten Journalisten des 3sat-Magazins „Kulturzeit“ erleben. Hier hatte man vor einigen Monaten damit begonnen, die NS-Vergangenheit von Bertelsmann zu recherchieren und auch einen Beitrag darüber gesendet. Als man jedoch weiter recherchieren wollte, gab es plötzlich Probleme.
Denn beim Bertelsmann-Konzern sah man die Recherchen der Journalisten überhaupt nicht gern – und intervenierte direkt bei den Intendanten des öffentlich-rechtlichen Senders. Bertelsmann-Pressechef Manfred Harnischfeger sah den guten Ruf seines Unternehmens durch die Journalisten bedroht und beschimpfte deren Arbeit als

„unheimlich und gefahrvoll“.

Schließlich habe man sich nichts vorzuwerfen. Denn:

„Wir können uns nicht vorstellen, daß Bertelsmann in irgendeiner Weise zum publizistischen Handlanger des damaligen Regimes wurde.“

Der Brief endet mit einer klaren Aufforderung an die 3sat-Verantwortlichen:

„Wir wären Ihnen dankbar, wenn … Sie die notwendigen vorsorglichen Veranlassungen treffen.“

Die Drohgebärden von Bertelsmann hatten offensichtlich Erfolg. Die Recherchen der Kulturzeit-Redaktion an einem weiteren Beitrag über die Geschichte des Unternehmens wurden zunächst einmal eingestellt. Der Medienexperte Volker Lilienthal vom Evangelischen Pressedienst hat sich intensiv mit dem Vorgang beschäftigt. Für ihn steht fest: Verantwortlich für den plötzlichen Recherche-Stop war vor allem der Intendant des ZDF.

Volker Lilienthal, Medienexperte, epd: „Nach meinen Erkenntnissen geht das Rechercheverbot für die Kulturzeit-Redaktion zurück auf ZDF-Intendant Dieter Stolte, der eine zu große persönliche Nähe zur Bertelsmann-Stiftung hat. Er sitzt in deren Aufsichtsrat, er sitzt in deren Jury für den Carl-Bertelsmann-Preis, da sind sozusagen Freunde, da sind Geschäftspartner unter sich, die immer viel Verständnis für das wechselseitige Anliegen haben. Daß Stolte diesem Verlangen von Bertelsmann, die Berichterstattung darüber zunächst einzustellen, nachgegeben hat, finde ich hoch problematisch, weil, gerade eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt sollte weiterhin immer daran interessiert sein, die Wahrheit allumfassend zu erkennen und nicht Rücksicht zu nehmen auf Einzelinteressen von privaten Konzernen.“

Beim ZDF in Mainz weist man die Vorwürfe kategorisch zurück. Allerdings wenig überzeugend. Denn Intendant Dieter Stolte bestreitet gegenüber MONITOR auch, daß es überhaupt irgendeinen Versuch von Bertelsmann gegeben habe, die Berichterstattung zu beeinflussen.

Der Bertelsmann-Konzern möchte sich uns gegenüber nicht vor der Kamera äußern. Statt dessen verweist man auf einige Pressemitteilungen im Internet und eine unabhängige Historikerkommission, die in zwei bis drei Jahren endgültige Ergebnisse vorlegen soll. Darüber durfte dann auch 3sat wieder berichten – inklusive Eigenlob des Bertelsmann-Chefs.

Thomas Middelhoff, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG (21.12.98): „Wir haben vor zwei Wochen veröffentlicht, daß wir eine unabhängige Historiker-Kommission beauftragen, diesen Sachzusammenhang zu klären. Sie müssen mir mal ein Unternehmen zeigen auf diesem Globus, was eine derartig schnelle und entschiedene Reaktion zeigt.“

Bertelsmann als Musterknabe? Die Reaktionen in den USA waren weniger euphorisch. Hier gab es keine gute Presse für das deutsche Medienunternehmen. Die braunen Flecken auf dem Saubermann-Image sorgten für Empörung in der New Yorker Presselandschaft. Der Medienexperte Paul Schiffrin hält die Einrichtung einer Historikerkommission durch Bertelsmann allenfalls für eine clevere PR-Aktion.

Paul Schiffrin, Medienexperte, New York: „Viele Menschen hier waren überrascht, als sie von den Vorwürfen gegenüber Bertelsmann und den Nazis hörten. Bertelsmann hätte bisher von sich aus viel mehr zur Aufklärung beitragen müssen, so daß das jetzige Verhalten ziemlich unaufrichtig erscheint. Den meisten hier fällt es schwer zu glauben, daß Bertelsmann bis jetzt so wenig über seine wirkliche Rolle in der Nazi-Zeit gewußt haben will.“
Auch in New York wird Bertelsmann nun von seiner eigenen Geschichte eingeholt. Von seinem sauberen Firmen-Image muß sich der Medienkonzern wohl wider Willen verabschieden. Denn an die schöne Mär vom Widerstandsverlag glaubt hier niemand mehr.

Klaus Bednarz: „In seinen Firmengrundsätzen bekennt sich Bertelsmann zu Werten wie Unabhängigkeit, Toleranz und künstlerischer Freiheit. Es wäre schön, wenn sich das Medienunternehmen in Zukunft – was seine eigene Geschichte angeht – auch der Wahrheit verpflichtet fühlen würde.“

© 1999 WDR Köln
Zitatende.

WIE LANGE NOCH FRAU MERKEL??? WIE LANGE NOCH???

Deutsches Wahlvolk, zeigt den Show-Politikern die ROTE KARTE,

wählt GROSSKREUZ (siehe Beitrag i.d. BLOG)

Wer keine „politische Heimat“ mehr hat, dem bleibt nur die GROSSKREUZ-Wahl!

Eine Frust/Protestwahl der extremen Linken oder Rechten ist keine Lösung und führt in das Chaos (siehe drittes Reich).

NUR durch GROSSKREUZ-Wahl zeigen wir, dass das Wahlvolk NICHT mehr hinter diesen Show-Politikern aller etablierten Parteien steht!!!

So lange der Wähler ständig zwischen den etablierten Parteien hin und her wechselt, so lange wird sich in Deutschland KEINE Politik der Bevölkerung einstellen, weil ALLE etablierten Politiker vom Kapitalismus geführt werden (siehe anderen Beitrag, hier im BLOG).

Wers nicht glaubt, einfach mal Helmut-Kohl-Merkel-Freimaurer, googeln, oder diesen Link anschauen:

http://www.luebeck-kunterbunt.de/Favoriten/Merkels_Strippen.htm

Pressefreiheit

9. September 2010

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine Auszeichnung des Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard für eine energische Verteidigung der Pressefreiheit gegen religiöse Fanatiker genutzt Als Hauptrednerin des Potsdamer Medienforums M100 sprach sie sich vehement für die Presse- und Meinungsfreiheit aus. „Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut“, sagte sie. (c) tagesschau.de

Wie lange will sich Deutschland eigentlich noch  so eine „Kanzlerin“ leisten, die offensichtlich den Unterschied zwischen Fanatiker und Religionsfiguren nicht kennt?

Die Freiheit, religiöse Figuren anderer Religionen zu verunglimfen findet sie gut – wer aber sein Unmut über die völlig verfehlte Integrationspolitik  äussert, den will sie mit aller Macht entfernen, siehe Haltung zu Sarrazins Thesen.

Die Indianer würden eine solche Person als „spricht mit gespaltener Zunge“-Person bezeichnen.

Deutsches Wahlvolk wache auf, zeigt den etablierten Parteien, dass ihr euch nicht länger belügen lassen wollt und wählt das Grosskreuzprinzip!!! (siehe Bericht Sarrazin)