RECHTS oder LINKS

3. April 2012

Rechts oder links? Meine Erfahrungen der jüngsten Zeit veranlassen mich, zu dieser Thematik ein paar Worte zu finden. Es gibt sehr viele aktive (oft junge) Menschen, die Ihre Energie für eine bessere und fairere Welt einsetzen wollen, dabei aber oft nicht erkennen, dass sie im Interesse der bestehenden Machtstrukturen handeln.

Vorab ein paar Gedankensplitter zur heutigen Situation:
Jeden Tag sterben auf dieser Welt zigtausende von Menschen an Hunger.
Jeden Tag werden tausende von Menschen in Kriegen ermordet.
Jeden Tag werden Millionen von Tieren in Qualhaltungen geschunden und hingerichtet.
Jeden Tag arbeiten wir an einem irrsinnigen Wirtschaftswachstum und zerstören damit die Natur.

Unsere aktuellen sogenannten Volksvertreter sehen oft tatenlos zu, aber nicht nur das. Sie senden sogar unsere jungen Bürger uniformiert in fremde Länder, damit sie dort unter Vorwänden, die auf Lügen basieren, Menschen töten. Das eigentliche Ziel, das im Erobern liegt, mit dem Anliegen, die bestehenden Umverteilungsprozesse aufrechtzuerhalten, kennen die ausgesandten, bewaffneten Täter natürlich nicht, wodurch sie ebenfalls zu Opfern werden und später als Veteranen oft lebenslange psychische Qualen erleiden. Dass es den Auftraggebern letztlich nur um Macht und Geld geht, lässt aus meiner Sicht die Vermutung „niederer Beweggründe“ zu, wodurch man den Tatbestand des Auftrages zum Mord beweisen könnte.

Unter diesen furchtbaren Einflüssen leben wir nun alle, und das kann nicht spurlos an den Menschen vorübergehen. Burnout und schwere Depressionen sind die Folge, aber längst nicht nur bei den exekutiven Beamten wie Polizisten und Soldaten, die diese „Arbeiten“ umzusetzen haben, sondern auch bei den arbeitenden Menschen zuhause, die hierfür Waffen und Munition herstellen bzw. sie mit ihren Steuern bezahlen.

Eine direkte oder latente Verzweiflung der Bürger führt natürlich auch aktive Gruppen zusammen, die einfach „etwas tun wollen“ und „Zivilcourage“ zeigen. Die emotionale Aufladung dieser Menschen sammelt sich dann in gegründeten „Bewegungen“ oder „Blocks“. Daraus ergibt sich natürlich ein großes Potential an Energie, das es aus Sicht der Mächtigen zu nutzen gilt. Wachsame Menschen erkennen die immer ausgefeilteren Methoden der Manipulation, die von den Massenmedien und Politikdarstellern eingesetzt werden, um die Medienkonsumenten in Linke und Rechte einzuteilen und gegeneinander auszuspielen. So entsteht leider aus der ursprünglich hohen Motivation, etwas zum Guten zu bewirken, der Nährboden für extremistische Entwicklungen auf allen Seiten.

Mir persönlich sind kaum Menschen bekannt, die absichtlich Böses tun. Insbesondere viele Aktivisten, die Ihr Herz am rechten Fleck tragen, meinen, etwas wirklich Gutes zu bewirken. Doch „gut gemeint“ ist oft das Gegenteil von „gut“.

Wir neigen dazu, die Zusammenhänge dieser Welt empirisch zu analysieren, z.B. durch vergleichende Beobachtung. Dabei wird das Problem der nicht vorhanden „Objektivität“ erkennbar. Wir können alles beobachten, bis auf den Beobachtungsakt selbst. Oder anders gesagt: „Das Prinzip des Messens ist nicht messbar“. Hier entsteht also eine Art „blinder Fleck“.

An diesem Schwachpunkt der Menschheit können die bestehenden Machthaber mit Hilfe der unterstützenden Politikdarsteller ideal einen Hebel der Spaltung ansetzen. Seit vielen Jahrzehnten ist es gelungen, eine Unterteilung zwischen Rechts- und Linksextremisten aufrechtzuerhalten, wobei große Teile der jeweiligen Aktivisten aus derselben „Opfergruppe“ des Systems rekrutiert werden.

Wir alle wissen, dass die wesentliche Ursache dieser verworfenen Welt in dem dauernden Prozess der Umverteilung von „unten nach oben“ (besser gesagt von Fleißig nach Reich) zu erkennen ist. Dabei leiden übrigens sowohl die Reichen, als auch die Armen. Die Reichen können sich lediglich die Psychiater leisten und haben durch „Konsumorgien“ mehr Verdrängungsmöglichkeiten.

Die im Grunde gleichgesinnten rechten und linken Aktivisten gehören allesamt zu der gesellschaftlichen Gruppe, die vom bestehenden sozialökonomischen System materiell und seelisch ausgebeutet wird. Die Leidtragenden bekämpfen sich nun gegenseitig, anstatt gemeinsam an den Ursachen zu arbeiten und danach den Extremismus gezielt abzulegen. Die „Oberen“ lassen sich übrigens genauso auseinanderdividieren, indem sie sich mit gigantischem Luxus zu profilieren versuchen.

Die Methoden, mit denen diese verwirrte Welt konstruiert wurde, sind vielfältig, und ich habe sie oft kommuniziert. Wesentlich ist natürlich die Propaganda der kapitalstarken TV- und Radiosender gemeinsam mit den entsprechenden agenturgesteuerten Printmedien. Ich frage mich fast täglich, ob die Menschen nichts aus der Vergangenheit gelernt haben. In weniger als hundert Jahren wird man über die heutige Zeit vermutlich wieder sagen: „Wie kann eine Generation allen Ernstes behaupten, sie hätte nichts davon gewusst?“

Wichtig aus meiner Sicht ist es, dass wir jetzt dringend versuchen sollten, die Ruhe zu bewahren, um uns einen echten Überblick zu verschaffen. Das derzeitige historisch seltene Zeitfenster des kommenden Finanzdesasters eröffnet die Chance für eine grundlegende Neuordnung, aber es wird sich wieder kurzfristig schließen. Nutzen wir es nicht, wäre das Ergebnis eine Neuauflage des jetzigen Systems der „Teile und Herrsche Paradigmen“, um den „Fleißig nach Reich Prozess“ nicht ins Stocken zu bringen.

Momentan werde ich oft der „sozialistischen linken Szene“ zugeordnet, da ich in diversen Veröffentlichungen das bedingungslose Grundeinkommen befürworte und die Diskussion um das bestehende Eigentumsrecht aktivieren möchte. Die einfache Frage: „Ist es eigentlich gerecht, dass derjenige der Öl fördert, automatisch Eigentümer dieses von der Natur zur Verfügung gestellten Rohstoffs wird, oder sollte er nur angemessen für seine Arbeit, wie Planung, Exploration und Durchführung bezahlt werden?“ Die sofortige Verurteilung des Fragenden als „Linker“ ist wohl ein wenig dürftig, denn es geht lediglich um eine ernstgemeinte Fragestellung.

Auf der anderen Seite wird die „rechte“ Keule geschwungen. Ein Historiker, der bestehende Geschichtsbücher auf Richtigkeit und Logik hinterfragt und zu „nicht gewünschten Ergebnissen“ kommt, wird als Revisionist oder Rechtsextremist bezeichnet. Revisionen sind Überprüfungen von Geschichts- aber z.B. auch von Geschäftsbüchern. Jeder Unternehmer kennt diese Prüfer vom Finanzamt, die Niedergeschriebenes hinterfragen. Auch diese „Revisionisten“ kommen oft aus Sicht des Unternehmers zu unerwünschten Ergebnissen, aber würde man sie deshalb als Steuerextremisten bezeichnen, oder als Finanz-Nazis? Natürlich nicht.

Übrigens, waren die damaligen Nazis eigentlich Linke oder Rechte? Vor 1933 war die NationalSOZIALISTISCHE Deutsche ARBEITER-Partei ganz klar die Linke. Später wurden aus den NationalSOZIALISTEN Nazis, also Rechte. Über dieses Thema weiß man natürlich sehr wenig, denn darüber findet man in den herrschenden Geschichtsbüchern keine Aufklärung.

Wir sollten also sachlich an die Fragen herangehen. Gerade der letzte „30 jährige Krieg“ von 1914 (Beginn des sogenannten 1. Weltkrieges) bis 1944 (Bretton Woods Abkommen) muss außerordentlich sensibel angegangen werden, da in den verschiedenen Phasen dieser aggressiven Zeit furchtbare Grausamkeiten zu verzeichnen sind. Leider arbeiten bis heute nicht alle kriegsteilnehmenden Staaten ihre „Geschichte“ selbstkritisch auf, um daraus zu lernen. Ich spüre bei diesen Worten eine regelrecht angstverursachende Kälte entgegenströmen. „Will der Popp die Deutschen etwa reinwaschen?“ Nein, sage ich Ihnen, ich will nur versuchen, ein reales historisches Bild zu ermitteln, damit alle beteiligten Kriegsparteien erkennen, wie sie von ihren jeweiligen Regierungen manipuliert wurden. Diese Verwerfungen sollten künftig vermieden werden. Jeder gefallene Soldat ist einer zu viel, unabhängig davon, ob er nun Amerikaner, Engländer, Russe, Franzose, Deutscher oder was auch immer ist. Die vielen zivilen Opfer sind mir ebenfalls wichtig zu erwähnen. Keinem normalen Bürger nutzte jemals ein Krieg. Es heißt als Binsenweisheit: „Das erste was im Krieg stirbt, ist die Wahrheit“. Ich gehe da weiter. Ich glaube, die Wahrheit stirbt lange vor jedem Krieg, indem man durch Lügen und propagandistische Maßnahmen erst einmal Ängste und Hass schürt, damit die Bürger den Krieg auch „einsehen“ und durchführen.

Betrachten wir nur die letzte Dekade, als Osama Bin Laden die USA angriff, Saddam Hussein die Welt mit Massenvernichtungswaffen bedrohte und heute Ahmadinedschad kurz davor steht, mit seinen Atombomben Israel „von der Landkarte zu radieren“. Offenbar lernen wir wirklich nichts aus der Vergangenheit, und es würde mich nicht wundern, wenn die Irak-Lügen des angelsächsischen Geheimdienstes in hundert Jahren in keinem Geschichtsbuch mehr stehen. Tja, wenn dann kein Zeitzeuge mehr vorhanden ist…, wer soll sich darüber aufregen? Aktuell sollten wir uns alle um die israelische und iranische Bevölkerung sorgen, die vermutlich wieder von ihren Regierungsadministrationen propagandistisch gegeneinander aufgehetzt werden.

Wir sollten endlich anfangen, die Gesamtsysteme zu hinterfragen. Statt Teile- und Herrsche-Spiel könnte man auch sagen: „Ihr streitet, ich herrsche“. So oder ähnlich könnten die Initiatoren dieser Welt denken. Die vielen sinnlosen Kriege, der völlig unnötige Welthunger, die deprimierten Menschen usw. könnten durch autarkes Denken der Völker schnell der Vergangenheit angehören, aber dazu müssen wir zusammenrücken (uns nicht unbedingt zusammenschließen).

Das Überbevölkerungsdogma ist widerlegbar. Wir sind nicht zu viele, wir sind nur zu blöd…!

Wir brauchen endlich Toleranz auf allen Ebenen. Warum unterstellen mir kritische Blogs der „linken Szene“, dass ich als „Rechter“ angesehen werden muss, während mich die „rechte Szene“ als „Ultra-Links“ diffamiert. Hier erkennt man die entstehenden Probleme, wenn man außerhalb dieser organisierten Parameter steht.
Zwei Punkte möchte ich deutlich machen:

1. Lasst uns sachlich, zielgerichtet und mit Respekt kommunizieren und auf diese Weise für eine friedliche Welt eintreten.
Wir sollten über andere Menschen immer so sprechen, wie wir es auch täten, wenn uns die betroffenen Personen gegenüber säßen. Auch ich habe in der Vergangenheit nicht immer diese wichtige Voraussetzung beherzigt und möchte mich bei den betroffenen Personen entschuldigen, die ich diffamiert haben sollte, obwohl ich vorher nicht persönlich mit ihnen kommunizierte. Natürlich gebe auch ich gern meine Fehlbarkeit zu.

2. Lasst uns anfangen, erst dann (besonders) mediale Aussagen zu beurteilen, wenn wir alle Seiten tatsächlich angehört haben.
Bis zum heutigen Tage habe ich noch keinen Taliban-Führer in seiner Sprache mit Untertiteln in den Medien gehört. Allein die gebetsmühlenartigen Medienaussagen, es seien Terroristen, reichen für eine Meinungsbildung einfach nicht aus. Auch hört man niemals z.B. einen NPD-Funktionär live im Fernsehen, damit man sich selbst ein Urteil über seine „dumpfe und diffamierende“ Gesinnung machen kann. Hält man die Bürger für so dumm, dass sie nicht erkennen würden, wenn ein solcher Mensch lediglich eine ideologisch geprägte Gewalt predigen würde? Grölende Figuren, bei denen man nicht einmal weiß, ob sie vom Verfassungsschutz finanziert werden, meine ich natürlich nicht.

Welche tatsächlichen Aussagen würde z.B. ein sogenannter „linksautonomer“ Führer von sich geben, wenn er vor einer Kamera säße? Würden wir nicht die Chance erhöhen, die konkreten Ursachen für ein eventuell extremistisches Gedankengut zu ermitteln? Die Argumentation, solchen Extremisten keine Plattform zu bieten, ist aus meiner Sicht zu kurz gesprungen. Wovor hat man Angst? Vor Kommunikation?

Ich persönlich kenne keine Personen aus extremistischen, gewaltpredigenden Kreisen und traue mich auch nicht, einen kommunikativen Kontakt zu suchen, da man diesen Vorgang als „Sympathisant“ medial verfremden kann, wie ich es bereits erlebte. So bleibt mir nur die Möglichkeit, einzelne Personen aus meinem Leben auszuschließen, die sich als stumpf und gewaltbereit herausstellen.

Ich bitte die vielen Menschen aus den verschiedenen Generationen und Kulturkreisen, die sich wirklich für eine bessere und gerechtere Welt einsetzen wollen, ihr autarkes Denken zu schärfen und sich niemals von Verführern einlullen zu lassen. Diese Gefahr besteht in einzelnen Blocks oder Aktivistengruppen, aber auch in den politischen Parteien, Konzernen, Verbänden und Massenmedien.

Die „veröffentlichte“ Meinung hat aus meiner Sicht nichts mit der „öffentlichen“ Meinung zu tun.

Sprechen wir also miteinander… und zwar alle… ohne Vorurteile. Wir haben zwei Ohren und zwei Augen, aber nur einen Mund. Vielleicht sollten wir daraus ableiten, dass wir die doppelte Zeit hören und sehen sollten, aber nur die einfache Zeit sprechen.

Vielleicht wird dann auch unser Plan B erst einmal gelesen und durchdacht und danach darüber gesprochen. Pauschale Diffamierungen unserer Ergebnisse zeigen deutlich, wie richtig wir offenbar bei unseren Forschungen liegen. Mit unserem Lösungsmodell würden wir eine deutliche Umkehr der absurden Feindbilder bewerkstelligen, gerade weil wir die Eigenschaften der aktuellen Menschheit als Basis akzeptieren. Modelle, die im ersten Schritt einen großen Bewusstseinssprung benötigen, sind nicht unser Thema. Alles zu seiner Zeit.

Ich hoffe sehr, dass diese Ausgabe vor allem verbindende Elemente vermittelt, denn es geht nicht um Parteinahme für irgendwelche Gruppierungen, sondern es geht um alle Menschen dieser Welt. Niemand bräuchte verelendend dahinzuvegetieren, würden wir die richtigen Weichen stellen.

Wäre es nicht wunderbar, wenn wir ein faires Gesamtsystem einführen, von dem alle Menschen partizipieren, egal ob Arm oder Reich? Es gibt viel zu tun. Griechenland würde sich als Testmodell für eine tatsächliche Neuordnung wirklich anbieten.

Langsam sollten wir alle erkennen, dass es keinen Sinn macht, nicht systemkonforme Länder mit Bombardierungen ausbremsen zu wollen. Ich glaube sogar, dass immer mehr Menschen erwachen und dieser positive Prozess weitergehen wird.

Unterstützend sollte jetzt die künstliche Spaltung der Menschen z.B. durch Aktivistengruppierungen, Blocks, Vereinen, Parteien usw. überwunden werden. Die Chancen sind gut, denn die zurzeit noch subkutan verlaufende Exponentialentwicklung der Erkenntnis könnte sehr kurzfristig nach oben durchbrechen. Toleranz ist eine echte Lebenseinstellung und kein Pseudobegriff.

Denken Sie immer an das tibetanische Sprichwort:

„Ein Baum, der fällt, macht mehr Lärm als ein Wald, der wächst.“

In diesem Sinne alles Beste für Sie.

Ihr Andreas Popp, März 2012

DANKE!!! Für diesen wunderbaren Artikel. Das hätten wir nicht besser ausdrücken können.

Herrn Popp Etremismus, egal ob Links oder Rechts zu unterstellen ist grotesk und zeigt nur, dass Menschen, die das tun, von den Mainstream-Medien so verblendet wurden, dass sie einer selbstkritischen Meinungsbildung nicht mehr fähig sind und dem Gewäsch der Show-Plolitiker blindlings hinterher laufen.

Gott sei Dank, es gibt noch kritisch denkende in unserem Land und dazu gehört mit Sicherheit ein Herr Popp. Nicht umsonst heisst sein Institut: WISSENSMANUFAKTUR (zu gut deutsch: Bewusstseinsmachung).

Solange das Kapital von Arm nach Reich (oder von unten nach oben oder von Arbeit nach Schmarotzern) fliesst, solange wird diese Welt unter der Spezies „Mensch“ leiden müssen.

Ändern wir das!!! Wie??? Durch UNGÜLTIGWAHL!!! Entziehen wir den Show-Politikern unser Mandat und verhindern durch UNGÜLTIGWAHL, dass die Judenkapital verfallenen Show-Politiker eine Politik ausüben können, die NUR den Reichen dient, auf Kosten und Gesundheit der arbeitenden Klasse.

Das soll KEIN Rückfall zum Kommunismus bedeuten, sondern eine gerechte Verteilung der Ressourcen für ALLE Menschen dieser Welt und nicht nur für wenige Bankster (und deren Abhängige). Oder um es mit den Worten eines Herrn Popp zu sagen: „Wir müssen JETZT den Plan-B starten!!!“

Statt sich ihren Aufgaben der Politik nach Innen/Aussen zu widmen, tanzt sie ständig auf irgendwelchen Veranstalltungen herum und kürt dabei Personen/Firmen, die ganz offensichtlich in der Kritik stehen (Mohammed-Karikaturist-Westergaard/Bertelsmann-Verlag).

Heutzutage kann sich JEDER im Netz informieren, wie es um dieverse Themen steht – auch eine Frau Merkel sollte das tun, BEVOR sie in die Öffentlichkeit geht!

Zitat aus Spiegel.de:

Bertelsmann feiert seine 175 Jahre lange Unternehmensgeschichte: Der Gütersloher Medienriese hatte am Donnerstagabend zum Festakt nach Berlin geladen. Kanzlerin Angela Merkel würdigte in ihrer Rede die Bedeutung des Traditionskonzerns für Deutschland und die Welt.

Berlin – Bertelsmann macht wieder Gewinne – und feiert sich kräftig. Im Krisenjahr 2009 hatte der Medienriese noch alle Feierlichkeiten abgesagt. Passend zum 175-jährigen Bestehen aber konnte der Konzern am Donnerstagabend eine riesige Party für mehr als tausend Gäste spendieren. Mit dabei im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher und viel, viel Medienprominenz.

In ihrer Festrede würdigte Merkel die Bertelsmann AG als „Weltkonzern“, der immer „die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannt“ habe. Den im vergangenen Jahr gestorbenen Bertelsmann-Chef Reinhard Mohn nannte Merkel einen „weitsichtigen, klugen Unternehmenslenker“. „Er hat Bertelsmann stärker verändert als alle seine Vorgänger zusammen“, sagte sie. Ausdrücklich lobte sie den Konzern für die Aufarbeitung seines Wirkens während der Herrschaft der Nationalsozialisten. Dies sei notwendig, aber nicht selbstverständlich gewesen, sagte die Kanzlerin.

Die Kanzlerin hob zudem die Bedeutung von Medienkompetenz für Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland hervor. „Medienkompetenz ist das Markenzeichen einer aufgeklärten, weltoffenen Wissenschaftsgesellschaft“, sagte Merkel. Die Digitalisierung der Medienlandschaft werde nicht zu einem Verschwinden herkömmlicher Medien, sondern zu einer breiteren Angebotspalette führen, sagte die CDU-Chefin.

Mit den traditionellen Medien sei sicher „noch eine ganze Zeit lang“ zu rechnen, da sie unveränderliche Grundbedürfnisse bedienten, fügte die Kanzlerin hinzu. Sie wünsche sich, dass die althergebrachten Medien auch noch in zukünftigen Generationen ihren Platz hätten.

Bertelsmann hatte für das erste Halbjahr wieder satte Gewinne gemeldet. Unterm Strich erwirtschafte Europas größter Medienkonzern 246 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch einen Verlust von 333 Millionen Euro ausgewiesen.

Hinweis der Redaktion: Bertelsmann ist über den Verlag Gruner+Jahr indirekt am SPIEGEL beteiligt.

Zitatende.

Zitat aus hagalil.com:

Bestseller im Dritten Reich:
Die braune Vergangenheit von Bertelsmann

New York, Medienhauptstadt der Vereinigten Staaten. Wer mitspielen will im weltweiten Mediengeschäft, muß hier Präsenz zeigen. Der Times Square im Zentrum der Stadt: Hier steht der sogenannte Bertelsmann-Tower. Über 30 % seines weltweiten Geschäfts steuert der Gütersloher Konzern mittlerweile von seiner us-amerikanischen Zentrale aus. Im letzten Jahr gelang der große Coup: Mit Erwerb der ehemals jüdischen Verlagsgruppe Random House wuchs Bertelsmann auch in den USA zum Medien-Giganten heran.

Der spektakuläre Deal mit den amerikanischen Verlagen machte Bertelsmann zur mit Abstand größten Verlagsgruppe weltweit. Für den Kauf brauchte der Konzern ein blitzsauberes Firmen-Image. Genau so, wie es der Vorstandsvorsitzende Middelhoff letztes Jahr in New York präsentierte:

„Ich schätze mich sehr glücklich, für ein Unternehmen zu arbeiten, das sich schon immer eingesetzt hat für die Freiheit der Religionen und der Rassen. Während des Zweiten Weltkrieges haben wir Bücher publiziert, die vom Dritten Reich als ’subversiv‘ verboten wurden.
Die fortlaufende Existenz von Bertelsmann war eine Bedrohung für die Nazis bei ihrem Versuch, die Meinungsfreiheit unter ihre Kontrolle zu bringen.“

Bertelsmann als Widerstandsverlag. Das kam gut an in den Vereinigten Staaten. Doch wie sah das Verlagsprogramm von Bertelsmann in der NS-Zeit wirklich aus? Hier in der Deutschen Bücherei in Leipzig finden sich heute noch die Bücher, die als Kriegs- und Nazi-Propaganda von den Alliierten nach 1945 verboten wurden, darunter viele Bücher von Bertelsmann.

Jörg Räuber, Deutsche Bücherei Leipzig: „Diese Literatur vermittelte stark anti-semitische, rassistische, militaristische Inhalte und die nationalsozialistische Propaganda, und der Bertelsmann-Verlag war einer der herausragenden Vertreter, der solche Literatur produzierte.“

NS-Propaganda aus dem Hause C. Bertelsmann. Und das von Anfang an: „Sterilisation und Euthanasie“ – eine Rechtfertigungsschrift für das spätere NS-Erbgesundheitsgesetz erschien bereits 1933. Nur ein Jahr später: Der „Kleine Katechismus für den braunen Mann“. Und immer wieder: Unverhohlener Antisemitismus, publiziert von Bertelsmann. Herbert Volcks „Rebellen um Ehre“, eine antisemitische Kampfschrift – ganz im Sinne des NS-Propagandaministeriums.

Josef Goebbels, Reichspropagandaminister: „Die nationale Politik eines Volkes findet ihren beredetsten Ausdruck, ja ihr Symbol, in Buch und Schwert. Wir Männer der nationalsozialistischen Tat könnten ein Leben ohne Buch nicht mehr als lebenswert erachten.“

Der Historiker Hersch Fischler hat die Beziehungen des Bertelsmann-Verlags zu Goebbels Propagandaministerium intensiv erforscht. Die Bertelsmann-Geschichte vom Widerstandsverlag ist für ihn eine einzige Lebenslüge.

Hersch Fischler, Historiker: „Wenn Bertelsmann behauptet, es wäre ein Widerstandsverlag gewesen, dann ist das eine sehr nützliche Legende für Bertelsmann, aber sie hat mit der historischen Wahrheit nichts zu tun.“

Reporter: „Was haben Sie herausgefunden?“

Hersch Fischler, Historiker: „Bertelsmann hatte sehr gute Beziehungen zum Propaganda-Ministerium, zur nationalsozialistischen Partei, und hat diese Beziehungen genutzt, um Geschäfte zu machen.“

Der Bertelsmann-Verlag Hand in Hand mit dem NS-Propaganda-Ministerium? Ein Bild, das man im Firmensitz Gütersloh bis heute nicht wahrhaben will. In der immer noch gültigen Firmenchronik des Unternehmens stellt man sich lieber als konfessionellen Verlag mit Kontakten zur bekennenden Kirche dar. Man sei den Machthabern ein Dorn im Auge gewesen, heißt es. Ende 1943 sei der Konflikt sogar eskaliert. Zitat:

„Der C. Bertelsmann Verlag wurde von den Nationalsozialisten kurz darauf geschlossen.“

Eine offensichtliche Legende, für die der Bertelsmann-Konzern bisher nicht einen einzigen Beweis vorlegen konnte. Die Dokumente im Staatsarchiv von Detmold belegen sogar das Gegenteil: Wegen seiner kriegswichtigen Aufgaben, so steht es in den Akten der Staatsanwaltschaft Bielefeld aus dem Jahr 1944, sollte der C. Bertelsmann Verlag von einer Schließung ausdrücklich verschont bleiben. Und weiter heißt es:

„Die Firma C. Bertelsmann hat … sich auch bei den maßgeblichen Stellen des Staates, der Wehrmacht und der Partei außerordentliches Ansehen erworben.“

Außerordentliches Ansehen – vor allem durch Geschäfte mit der Wehrmacht im sogenannten Feldpostbuchhandel. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs begann für Bertelsmann der rasante Aufstieg. Der Verlag avancierte zum Kriegsgewinnler – vor allem auch im Geschäft mit der Kriegspropaganda: Rund 20 Millionen Gesamtauflage alleine für die Wehrmacht – kein anderer privater Verlag profitierte so sehr vom Kriegsgeschäft wie Bertelsmann.

Titel eines selbsternannten Widerstandsverlages: „Deutsche Tanks fahren in die Hölle“ – „Wir knacken einen Geleitzug“ – „Der Berg des Blutes“ – „Sturm auf den Annaberg“ – „Ein Stoßtrupp dringt in Warschau ein“.

Siegfried Lokatis, Zentrum für zeithistorische Forschung Potsdam: „Man muß sagen, daß damals Bertelsmann im Kriegsbuchhandel und im Feldposthandel die Nummer 1 wurde, unmittelbar neben den direkt nationalsozialistischen Firmen, und man wird also in diesem Ausmaß der wirklich enormen märchenhaften Gewinne, die man in dieser Zeit mit diesem Geschäft machen konnte, sicherlich nicht mehr von einer Anpassung reden können, die man machen mußte, wie man das dann natürlich nach 1945 wiederum gern gesehen hätte.“

Und wie man es heute auch noch gerne sieht. Wie hartnäckig Bertelsmann an seiner Lebenslüge vom Widerstandsverlag festhält, mußten Journalisten des 3sat-Magazins „Kulturzeit“ erleben. Hier hatte man vor einigen Monaten damit begonnen, die NS-Vergangenheit von Bertelsmann zu recherchieren und auch einen Beitrag darüber gesendet. Als man jedoch weiter recherchieren wollte, gab es plötzlich Probleme.
Denn beim Bertelsmann-Konzern sah man die Recherchen der Journalisten überhaupt nicht gern – und intervenierte direkt bei den Intendanten des öffentlich-rechtlichen Senders. Bertelsmann-Pressechef Manfred Harnischfeger sah den guten Ruf seines Unternehmens durch die Journalisten bedroht und beschimpfte deren Arbeit als

„unheimlich und gefahrvoll“.

Schließlich habe man sich nichts vorzuwerfen. Denn:

„Wir können uns nicht vorstellen, daß Bertelsmann in irgendeiner Weise zum publizistischen Handlanger des damaligen Regimes wurde.“

Der Brief endet mit einer klaren Aufforderung an die 3sat-Verantwortlichen:

„Wir wären Ihnen dankbar, wenn … Sie die notwendigen vorsorglichen Veranlassungen treffen.“

Die Drohgebärden von Bertelsmann hatten offensichtlich Erfolg. Die Recherchen der Kulturzeit-Redaktion an einem weiteren Beitrag über die Geschichte des Unternehmens wurden zunächst einmal eingestellt. Der Medienexperte Volker Lilienthal vom Evangelischen Pressedienst hat sich intensiv mit dem Vorgang beschäftigt. Für ihn steht fest: Verantwortlich für den plötzlichen Recherche-Stop war vor allem der Intendant des ZDF.

Volker Lilienthal, Medienexperte, epd: „Nach meinen Erkenntnissen geht das Rechercheverbot für die Kulturzeit-Redaktion zurück auf ZDF-Intendant Dieter Stolte, der eine zu große persönliche Nähe zur Bertelsmann-Stiftung hat. Er sitzt in deren Aufsichtsrat, er sitzt in deren Jury für den Carl-Bertelsmann-Preis, da sind sozusagen Freunde, da sind Geschäftspartner unter sich, die immer viel Verständnis für das wechselseitige Anliegen haben. Daß Stolte diesem Verlangen von Bertelsmann, die Berichterstattung darüber zunächst einzustellen, nachgegeben hat, finde ich hoch problematisch, weil, gerade eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt sollte weiterhin immer daran interessiert sein, die Wahrheit allumfassend zu erkennen und nicht Rücksicht zu nehmen auf Einzelinteressen von privaten Konzernen.“

Beim ZDF in Mainz weist man die Vorwürfe kategorisch zurück. Allerdings wenig überzeugend. Denn Intendant Dieter Stolte bestreitet gegenüber MONITOR auch, daß es überhaupt irgendeinen Versuch von Bertelsmann gegeben habe, die Berichterstattung zu beeinflussen.

Der Bertelsmann-Konzern möchte sich uns gegenüber nicht vor der Kamera äußern. Statt dessen verweist man auf einige Pressemitteilungen im Internet und eine unabhängige Historikerkommission, die in zwei bis drei Jahren endgültige Ergebnisse vorlegen soll. Darüber durfte dann auch 3sat wieder berichten – inklusive Eigenlob des Bertelsmann-Chefs.

Thomas Middelhoff, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG (21.12.98): „Wir haben vor zwei Wochen veröffentlicht, daß wir eine unabhängige Historiker-Kommission beauftragen, diesen Sachzusammenhang zu klären. Sie müssen mir mal ein Unternehmen zeigen auf diesem Globus, was eine derartig schnelle und entschiedene Reaktion zeigt.“

Bertelsmann als Musterknabe? Die Reaktionen in den USA waren weniger euphorisch. Hier gab es keine gute Presse für das deutsche Medienunternehmen. Die braunen Flecken auf dem Saubermann-Image sorgten für Empörung in der New Yorker Presselandschaft. Der Medienexperte Paul Schiffrin hält die Einrichtung einer Historikerkommission durch Bertelsmann allenfalls für eine clevere PR-Aktion.

Paul Schiffrin, Medienexperte, New York: „Viele Menschen hier waren überrascht, als sie von den Vorwürfen gegenüber Bertelsmann und den Nazis hörten. Bertelsmann hätte bisher von sich aus viel mehr zur Aufklärung beitragen müssen, so daß das jetzige Verhalten ziemlich unaufrichtig erscheint. Den meisten hier fällt es schwer zu glauben, daß Bertelsmann bis jetzt so wenig über seine wirkliche Rolle in der Nazi-Zeit gewußt haben will.“
Auch in New York wird Bertelsmann nun von seiner eigenen Geschichte eingeholt. Von seinem sauberen Firmen-Image muß sich der Medienkonzern wohl wider Willen verabschieden. Denn an die schöne Mär vom Widerstandsverlag glaubt hier niemand mehr.

Klaus Bednarz: „In seinen Firmengrundsätzen bekennt sich Bertelsmann zu Werten wie Unabhängigkeit, Toleranz und künstlerischer Freiheit. Es wäre schön, wenn sich das Medienunternehmen in Zukunft – was seine eigene Geschichte angeht – auch der Wahrheit verpflichtet fühlen würde.“

© 1999 WDR Köln
Zitatende.

WIE LANGE NOCH FRAU MERKEL??? WIE LANGE NOCH???

Deutsches Wahlvolk, zeigt den Show-Politikern die ROTE KARTE,

wählt GROSSKREUZ (siehe Beitrag i.d. BLOG)

Wer keine „politische Heimat“ mehr hat, dem bleibt nur die GROSSKREUZ-Wahl!

Eine Frust/Protestwahl der extremen Linken oder Rechten ist keine Lösung und führt in das Chaos (siehe drittes Reich).

NUR durch GROSSKREUZ-Wahl zeigen wir, dass das Wahlvolk NICHT mehr hinter diesen Show-Politikern aller etablierten Parteien steht!!!

So lange der Wähler ständig zwischen den etablierten Parteien hin und her wechselt, so lange wird sich in Deutschland KEINE Politik der Bevölkerung einstellen, weil ALLE etablierten Politiker vom Kapitalismus geführt werden (siehe anderen Beitrag, hier im BLOG).

Wers nicht glaubt, einfach mal Helmut-Kohl-Merkel-Freimaurer, googeln, oder diesen Link anschauen:

http://www.luebeck-kunterbunt.de/Favoriten/Merkels_Strippen.htm