Ein Film von Johannes Hano

Als die japanische Regierung am 11. März 2011 um 19.06 Uhr den atomaren Notstand ausrief, hielt die Welt den Atem an. Das große Erdbeben und der darauf folgende Tsunami hatten in Japans Norden am Nachmittag ganze Städte ausgelöscht.

Wer die ZDF-Sendung vom 07.03.2012 gesehen hat, sieht bestätigt, dass die Atomstrom-Lobbyisten WELTWEIT!!! (auch in Deutschland, siehe aktuell Vattenfall, Brunsbüttel) die Menschheit belügen und betrügen, nur um ihre Profite einzufahren, ohne Rücksicht auf Menschen und dem Risiko des Auslöschen völligen Lebens in der Nähe von AKW’s.

Aber sehen und lesen Sie zuerst den ZDF-Film.

Japan am Boden, und jetzt auch noch der befürchtete SuperGAU, der drohte, eine der bevölkerungsreichsten Regionen der Erde zu verstrahlen – mit unabsehbaren Folgen für Japan und die Weltwirtschaft.

In den Tagen nach dem Beben gerieten mehrere Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima Daichi außer Kontrolle und brannten durch. Fassungslos blickte die Welt auf die Hightech- und Atomnation Japan, die ganz offensichtlich außerstande war, diese gefährliche Technologie zu beherrschen.

Alles unter Kontrolle in Fukushima?

ZDFzoom geht der Frage nach, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte und wie Japans Atombosse und die Regierung damit umgingen. Die Recherchen zeigen: Es gab schon vor der Katastrophe ein Netz aus krimineller Energie, Ignoranz und Vorteilsnahme, das die japanische Gesellschaft seit Jahrzehnten immer mehr durchdrungen hat.

Kei Sugaoka, ein ehemaliger Wartungsingenieur, spricht über die kriminellen Praktiken des Betreiberkonzerns TEPCO. Über Jahre habe dieser immer wieder in Kauf genommen, dass Millionen Menschen radioaktiv verseucht werden. Politiker, ehemalige Behördenmitarbeiter und Medienleute erklären das korrupte Netzwerk aus Atomindustrie, Politik, Aufsichtsbehörden, Wissenschaft und Medien. Es gibt dafür in Japan sogar einen eigenen Namen: „Atomdorf“. Und das scheint bis heute intakt.

Verschwiegen und getäuscht

Die Recherchen von ZDFzoom zeigen, wie TEPCO und die Behörden seit Ausbruch der Katastrophe deren wahres Ausmaß verschweigen, die Öffentlichkeit täuschen und auf Kosten der Bevölkerung versuchen, den Schaden für die gesamte Atomindustrie möglichst gering zu halten. So werden zum Beispiel die täglichen Strahlenmessungen meist an Orten mit besonders niedriger Strahlung vorgenommen und in den Nachrichten veröffentlicht. Und das, obwohl die Menschen tatsächlich sehr viel höheren Strahlendosen ausgesetzt sind. In Watari, einem Stadtteil Fukushimas, kämpfen Eltern für die Evakuierung ihrer Kinder, denn die hier gemessenen Strahlendosen übertreffen die offiziell verkündeten um das Vielfache. Das bestätigen auch die Messungen, die das ZDFzoom-Team selbst durchführt.

Auch im zerstörten Kernkraftwerk selbst ist die Lage nicht unter Kontrolle, wie es TEPCO und die zuständigen Behörden glauben machen wollen.

(c)ZDF

In dem Film wird über das sog. „Atomdorf“ gesprochen. Mit diesem Begriff verbinden die Japaner alle der Atomstrom-Lobby verfallenen Menschen. als da sind: Politiker, AKW-Herstellerfirmen/Betreiber, Aufsichtsbehörden, etc.

Die grössten AKW-Hersteller sind: General Electric, Siemens und ABB(Sweden/Schweiz/Frankreich)
Nähere Informationen finden Sie hier.

Hier finden Sie bei Youtube Teile des ZDF-Films:

Teile des 1 Teils: http://www.youtube.com/watch?v=u5t97GFbb_s

Teile des 2 Teils: http://www.youtube.com/watch?v=KqpdhR_cOFY
(leider fehlt der Teil 1v2)

Und aktuell in Deutschland???

Zur Zeit ist das schwedische Atomstrom-Unternehmen VATTENFALL wieder im Fokus (guckst du hier)

Es sind in Brunsbüttel/Schleswig-Holstein unterirdisch eingelagerte Radioaktivfässer gefunden worden, die durchgerostet sind. VATTENFALL behauptet, es sei keine Gefahr für die Bevölkerung von Brunsbüttel ausgegangen – klingt doch irgendwie nach TEPCO oder nicht?

Eine Meldung an die Atomaufsichtsbehörde habe man aufgrund der zum Jahreswechsel 2011/2012 stattfindenden „Feiertage“ verschlammt???

Aha – wenn Feiertage anstehen, setzt also die Verantwortlichkeit der AKW-Betreiber aus??? UNGLAUBLICH !!!

DIESES BEISPIEL ZEIGT SEHR DEUTLICH, DASS DEN AKW-BETREIBERN WELTWEIT IN KEINER WEISE ZU TRAUEN IST!!!!!!

Und wen wunderts – der Vorstandsvorsitzende der VATTENFALL EUROPE AG, mit Sitz in Berlin ist????

Naklar, ein Japaner: Tuomo Hatakka

NOCH FRAGEN ???

Wir haben ja schon hier im BLOG geschrieben: Traue niemals den Schlitzaugen.

Wie recht wir damit hatten sieht man an dem ZDF-Film und an VATTENFALL !!!

Einzig und allein im Bezug auf die „TeflonRuine“ müssen wir unsere Einstellung vielleicht ändern – man wird sehen.

Advertisements

Neues in Sachen Atomstrom

18. September 2011

Siemens steigt aus Atomgeschäft aus:“Das Kapitel ist für uns abgeschlossen“

Siemens-Chef Peter Löscher erklärt das Atomgeschäft seines Unternehmens für beendet.
Der Siemens-Konzern zieht sich komplett aus dem Atomgeschäft zurück. Der Vorstandsvorsitzende Peter Löscher sagte dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, das Kapitel sei für das Unternehmen abgeschlossen. Dies sei die Antwort von Siemens „auf die klare Positionierung von Gesellschaft und Politik in Deutschland zum Ausstieg aus der Kernenergie“ nach der Atomkatastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima.

Nur noch Komponenten
Statt sich am Bau kompletter Kernkraftwerke zu beteiligen, will Siemens künftig Komponenten wie Dampfturbinen liefern, die auch in konventionellen Kraftwerken zum Einsatz kommen. Löscher erklärte weiter, zu dem seit längerem geplanten Atom-Joint-Venture mit dem russischen Rosatom-Konzern werde es nicht kommen. Stattdessen wolle man auf anderen Feldern zusammenarbeiten.

Löscher stuft die geplante Energiewende in Deutschland als „Jahrhundertprojekt“ ein: Das Ziel, den Ökostrom-Anteil bis 2020 auf 35 Prozent zu erhöhen, hält er nach eigenen Worten für erreichbar.(c)tagesschau.de

* * * B R A V O * * * Herr Löscher!!!
Folgerichtige Entscheidung mit Weitblick!
Hoffentlich nehmen sich die Versorgerbetriebe wie E.on und RWE ein Beispiel daran.

Auf jeden Fall, hat diese politische Entscheidung richtungsweisende Auswirkungen und man kann Sie zu dem Entschluss nur beglückwünschen.

Es soll keiner glauben, Fukushima sei in Deutschland oder anderswo nicht möglich, wir erinnern in diesem Zusammenhang an die Sicherheitsuntersuchungen deutscher AKW’s, siehe hier.