Auch wenn es in Griechenland kein Referendum über das Euro-Rettungspaket gibt, kann es dort zum Staatsbankrott kommen. Oder zum Austritt aus dem Euro. Die Wirkung reichte weit über die Grenzen von Hellas hinaus.

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FÜR GRIECHENLAND

Nur kurzfristiger Spielraum
Kommt das von Internationalem Währungsfonds (IWF) und EU beschlossene Sanierungsprogramm in Griechenland nicht zum Zuge, wäre der Staat binnen kurzer Zeit zahlungsunfähig. Verbindlichkeiten der Griechen von fast 360 Milliarden Euro – mehr als 200 Milliarden Euro bei ausländischen Gläubigern – wären weitgehend verloren. Die Regierung könnte versuchen, ihr Heil in einem Austritt aus der Euro-Zone zu suchen und die Drachme wieder einzuführen. Die neue alte Währung würde Experten zufolge um mindestens 50 Prozent zum Euro abgewertet. Das gäbe den Griechen kurzfristig geld- und fiskalpolitischen Spielraum, denn der Staat könnte seine Löhne und Renten bezahlen, indem er die eigene Notenpresse anwirft, er könnte Lücken im Haushalt decken oder die Banken stützen. Außerdem würde sich die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft schlagartig verbessern, weil sich griechische Produkte im Ausland massiv verbilligen würden. Doch die Wirtschaft ist enorm schwach, die Produktivität gering. Und die Handlungsfreiheit, die die eigene Währung den Griechen gäbe, ist nur theoretisch. Denn schon die Ankündigung, sich vom Euro verabschieden zu wollen, würde zu einer massiven Vertrauenskrise und wirtschaftlichen Depression führen. Das griechische Bankensystem stünde vor dem Kollaps. Denn die Griechen würden ihre Bankeinlagen abziehen und stattdessen Euro-Bargeld halten oder Bankguthaben im Ausland. Die Regierung müsste zu Kapitalverkehrsbeschränkungen greifen und Obergrenzen einführen, wie viel die Bürger pro Woche abheben dürfen. Die Ausfuhr von Geld in andere Länder würde untersagt. Zusätzlich müssten die griechischen Banken die Anleihen ihres Staates im Bestand um mindestens 50 Prozent abschreiben. Weil die griechischen Geldinstitute keine werthaltigen Sicherheiten mehr zu bieten hätten, wäre ihnen der Zugang zu Zentralbankgeld verschlossen. Internationale Zocker würden sich auf die Drachme stürzen und gegen die griechische Wirtschaft spekulieren.

FÜR DAS RESTLICHE EUROPA
Die Ansteckungsgefahr ist weiterhin groß
Wie groß die Ansteckungsgefahr ist, die von einem Kollaps Griechenlands ausgeht, war am Donnerstag an den Anleihemärkten zu beobachten. Italienische Staatsanleihen waren so wenig wert wie noch nie: Investoren verlangten für die Schuldpapiere mit einer Laufzeit von zehn Jahren zwischenzeitlich eine Rendite von 6,402 Prozent. Das lag deutlich über dem bisherigen Höchststand von August – was die Europäische Zentralbank (EZB) dazu veranlasst hatte, erstmals in den Markt stützend einzugreifen und italienische Anleihen aufzukaufen. Die steigenden Zinsen, die europäische Schuldenstaaten den Investoren heute schon bieten müssen, geben einen Vorgeschmack auf ein Horrorszenario: Während die Ratingagenturen nach und nach die Bonitätsnoten von Portugal, Spanien, Italien oder Frankreich (womöglich auch Deutschland) senken, wetten potente internationale Spekulanten auf weitere Pleiten im Euro-Raum. Auch in den gefährdeten Ländern würden die privaten Sparer nervös, die Geldhäuser müssten einen Run der Kunden auf ihre Konten fürchten. Kritisch würde die Lage wohl vor allem für Italien und Spanien, die 2012 ein enormes Volumen an Staatsanleihen am Markt refinanzieren müssen. Rechnet man den Kapitalbedarf der Jahre 2012 bis 2014 zusammen, braucht Italien nach Berechnungen der DZ Bank insgesamt 956 Milliarden Euro, Spanien 453 Milliarden Euro. Angesichts dieser riesigen Summen kann jeder Prozentpunkt mehr, den die Länder für Zinsen bezahlen müssten, lebensbedrohlich werden. Verständlich, dass sich die „großen Länder“ der Euro-Zone Mut zusprechen. Der Währungsraum könne ein Ausscheiden Griechenlands verkraften, sagte am Donnerstag der französische Europaminister Jean Leonetti.

FÜR DIE GLÄUBIGER
Explosion des Finanzsystems mit weltweiten Erschütterungen
Ein Austritt der Griechen aus dem Euro wäre nicht nur für die griechischen Banken eine Katastrophe, denen die Athener Regierung nach unterschiedlichen Angaben zwischen 50 und 75 Milliarden Milliarden Euro schuldet. Der französische Europaminister Jean Leonetti sprach am Donnerstag von einer „Explosion“ des griechischen Finanzsystems. Sie würde in ganz Europa und weltweit für Erschütterungen bei weiteren Gläubigern sorgen. Denn vor allem die im Ausland platzierten und in Euro notierten Anleihen wären „akut ausfallgefährdet“, wie die BHF-Bank schreibt. Nach Berechnungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hatten ausländische Banken gegenüber Griechenland (öffentlicher Sektor, Banken, Unternehmen) Mitte 2011 Forderungen von etwa 100 Milliarden Euro. Darüber hinaus schulden private griechische Emittenten (vor allem Banken) ausländischen Anleihegläubigern rund 155 Milliarden Euro. Verbindlichkeiten in Höhe von 110 Milliarden Euro in Form inländischer Anleihen kommen hinzu. Bei einem vollständigen Ausfall dieser Anleihen und Kredite würden die Kernkapitalquoten der 90 Banken, die am EU-weiten Stresstest teilgenommen haben, nach Schätzungen der Commerzbank im Schnitt deutlich auf 8,6 Prozent sinken. „In der Summe würden die Banken im Euro-Raum dies wohl verkraften“, schreiben die Analysten, „auch, wenn es sehr schmerzhaft wäre.“ Dies würde aber nicht mehr gelten, wenn sich größere Länder bei den Griechen ansteckten.

FÜR DEUTSCHLAND
Der Dominoeffekt könnte teuer werden
Fielen die Griechen aus dem gemeinsamen Währungsraum, wäre dies für Deutschland allein noch kein Drama – gäbe es den europaweiten Dominoeffekt nicht. Deutsche Banken sind in Griechenland nominell mit insgesamt zwölf Milliarden Euro engagiert, haben einen Großteil ihrer Kredite und Staatsanleihen aber inzwischen abgeschrieben. Hinzu kommen 13,5 Milliarden Euro an direkten Krediten, die Deutschland den Griechen im Rahmen der bisherigen Hilfsprogramme gewährt hat. Weitere Kosten sind durch Deutschlands Beteiligung an der Europäischen Zentralbank möglich, die griechische Staatsanleihen besitzt. Würden sich allerdings zum Beispiel Spanien und Italien anstecken und ins Straucheln geraten, fielen sie auch als Zahler in den europäischen Rettungsfonds aus. Neben fällig werdenden Garantien kämen zusätzliche finanzielle Belastungen auf die Deutschen zu. Die stärkste Volkswirtschaft Europas wäre weltweit als Garant für die Stabilität des Euro gefragt und müsste sicherlich mit höheren Beteiligungen an den Rettungsfonds rechnen. Der Wirtschaftswissenschaftler Clemens Fuest skizzierte jüngst eine solche Situation, in der Deutschland oder die EZB „europaweit für die Staatsfinanzen und Bankeinlagen“ garantieren müssten. Die Bundesregierung sieht sich unterdessen nach Einschätzung von FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle für eine mögliche Staatspleite Griechenlands gewappnet. „Selbstverständlich ist die deutsche Regierung auf solche Situationen vorbereitet“, sagte Brüderle am Donnerstag dem Sender N24. Die Regierung müsse immer einen Plan B oder C im Kopf haben. Wie diese genau aussehen, ließ Brüderle allerdings offen.

FÜR DIE WELTWIRTSCHAFT
Selbst USA fürchten Rezession
Eine Erosion des europäischen Währungsraums und milliardenschwere Belastungen für die soliden Länder in „Kern-Europa“ würden eine Rezession in Europa auslösen, die zwangsläufig Folgen für die Weltwirtschaft hätte. Die führenden Industrie- und Schwellenländer (G 20) hoben am Donnerstag deshalb auf ihrem Gipfeltreffen in Cannes die Unsicherheiten auf den Finanzmärkten sowie die Risiken in Europa hervor. Allerdings ist schwer zu quantifizieren, wie gravierend die Wirkungen auf die Volkswirtschaften in China oder in den USA wären. Der Chefvolkswirt der US-Investmentbank Goldman Sachs, Jan Hatzius, warnte dieser Tage im Tagesspiegel-Interview vor einer Eskalation der Euro-Schuldenkrise. Sollten die Probleme der Europäer aus dem Ruder laufen, könne dies auch in den USA eine Rezession auslösen – obwohl Amerika nur etwa zwei Prozent seines Bruttoinlandsprodukts nach Europa exportiere. Realwirtschaftlich überschaubar wären wohl die Folgen eines Griechenland-Austritts aus dem Euro für die Handelsbeziehungen mit China. Aber: Die Europäer setzen im Kampf gegen die Schuldenkrise auch auf Geldgeber aus Drittstaaten – darunter das devisenstarke China, das bis zu 100 Milliarden Euro investieren könnte. Damit der Hebel für den Rettungsfonds funktioniert, müssen private Investoren europäische Staatsanleihen kaufen. Gäbe es weltweit Zweifel an der Stabilität des Euro, wäre die Bereitschaft, in Europa zu investieren, deutlich geringer. Auf dem G-20-Gipfel in Cannes deutete sich diese wachsende Skepsis bereits an.(c)tagesspiegel.de

Die Seite 1 enthällt nur allgemeine Informationen, daher haben wir sie hier weggelassen, kann aber auf dem Original zurückgeholt werden.

Dieser Beitrag des Tagesspiegel ist eine sehr gute Information darüber, womit wir Deutschen rechnen müssten, wenn Griechen das „Handtuch schmeissen“.

Wie schon an anderer Stelle hier im BLOG berichtet, ist die weltweite finanzielle Verflechtung der einzelnen Länder so stark voran geschritten, dass „Bankrotterklärung“ eines einzelnen Staates eine nicht überschaubare „Lawine“ auslösen würde, die AUCH Deutschland begraben könnte.

Ein Austritt Deutschlands aus dem Euro, wie von einigen „Fachleuten“ gewünscht wird, würde fast die gleichen Risiken ergeben, wie die für Griechenland. (siehe oben) Daher: VORSICHT vor solchen Spekulanten!!!

Die Globalisierung der Welt ist NICHT mehr umkehrbar oder würde nur zu Wirtschaftskriegen führen. Daher braucht es Wirtschafts- und Finanzfachleute und KEINE SHOW-POLITIKER, wie oben erwähnt.

AUCH DEUTSCHLAND IST MIT DER HÄLFTE SEINES VOLKSVERMÖGENS VERSCHULDET !!!

Wird auch noch die andere Hälfte verzockt, dann ist es vorbei mit dem Euro. (siehe dazu hier)

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Staatliche Parteienfinanzierung: mehr Millionen für die Parteien

Fast unbemerkt erhöhen sich die im Bundestag vertretenen Parteien ihre staatlichen Zuschüsse. Mehrere kleine Parteien
werden hingegen künftig weniger bekommen.

von MARTIN RANK

BERLIN taz | Die Steuerzahler werden in diesem Jahr neun Millionen Euro mehr für die Parteienfinanzierung ausgeben müssen, 2012 sogar 18 Millionen – und kaum jemand merkt es. Denn das Gesetz, mit dem sich die Parteien die staatlichen Zuwendungen erhöhen wollen, wird am Donnerstag in Windeseile durch den Bundestag gebracht. Es geht um Gelder für Wählerstimmen und Parteispenden. Am Freitag stimmt der Bundesrat darüber ab.

Unter Juristen ist umstritten, ob die Erhöhung angemessen ist. Verfassungsrechtler Hans Herbert von Arnim hält die Parteien für überfinanziert, Martin Morlok ist vom Gegenteil überzeugt. Fakt ist, dass die Obergrenze für die staatlichen Zuwendungen seit 2002 bei 133 Millionen Euro stagniert. Diese wendet der Staat pro Jahr insgesamt auf, um die Parteien zu unterstützen. Seither stiegen die Ausgaben laut dem Entwurf jedoch beispielsweise für die Monatsgehälter der Angestellten von Gebietskörperschaften zwischen 2000 und 2008 um 18 Prozent an.

In dem Gesetzesentwurf der Union, FDP, Grünen und SPD wird die Erhöhung damit begründet, dass die Aufgaben für die Parteien immer größer werden würden. „Unter anderem durch die moderne Kommunikations- und Mediengesellschaft und durch das gewachsene Diskussions- und Partizipationsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger“, heißt es im Entwurf.

Nun soll die Obergrenze für Zuwendungen erhöht werden, um den Parteien „die Wahrnehmung ihrer verfassungsmäßigen Aufgaben“ zu ermöglichen. 2011 auf knapp 142 Millionen Euro, 2012 auf knapp 151 Millionen Euro. Ab 2013 sollen die Zuwendungen automatisch an den Preisindex für die „parteitypischen Ausgaben“ angepasst werden – sie könnten damit immer weiter steigen.

Strafrechtler Frank Saliger sieht darin einen „Systemwechel“. Die jährliche automatische Anpassung könnte verfassungsrechtlich problematisch sein. „Laut Verfassungsgericht muss sich der Umfang der Staatsfinanzierung auf das beschränken, was zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Parteien unerlässlich ist.“ Das stehe im Widerspruch zur automatischen jährlichen Anpassung, sagte er der taz. Anders sieht es Martin Morlok. Da die Parteien unterfinanziert seien, sei die Erhöhung längst überfällig. Sie sei gerade notwendig, um die Funktionsfähigkeitüberhaupt zu gewähleisten, sagte der taz.
Angemessener Geldregen?

Unabhängig davon, ob man den Geldregen für angemessen hält oder nicht – profitieren werden vor allem die Parteien im Bundestag. Sie werden mehrere Millionen Euro zusätzlich erhalten. Diese wurden bislang gekappt, weil insgesamt nur die 133 Millionen für alle Parteien ausgeschüttet wurden. Kleinere Parteien, die nur wenig Geld selbst erwirtschaften, würden hingegen geringere Zuschüsse bekommen als heute. Für von Arnim ist das eine Bereicherung der großen auf Kosten der kleinen Parteien. Grund dafür ist die Änderung des Paragraph 19 im Parteiengesetz.

Die Piratenpartei hat – auf der Basis der Zahlen von 2010 – errechnet, dass sie mit der neuen Regelung über 15 Prozent ihrer Zuwendungen einbüßen würde. Es geht um fast 100.000 Euro. Demzugrunde liegt eine komplizierte Rechnung.

Theoretisch hätten der Piratenpartei 2010 1,25 Millionen Euro an staatlichen Zuwendungen zugestanden. Den gesamten Betrag erhält die Partei aber nicht, weil sie zu wenig Geld selbst erwirtschaftet hat, nämlich nur rund 585.000 Euro. Daran gibt es nichts auszusetzen, denn „Teilfinanzierung“ bedeutet, dass der Staat maximal so viel zuschießen darf, wie die Partei selbst einnimmt, also bei den Piraten nur 585.000 Euro. Die Differenz wurde bisher nicht ausgeschüttet. Künftig werden jene Beträge, die den kleinen Parteien nicht zustehen, und bislang nicht ausgeschüttet wurden bei der Berechnung der absoluten Obergrenze nicht mehr mit einbezogen. Das bedeutet: Es wird nochmal ein Teil abgezogen, rund 15 Prozent. Betroffen sind davon nicht nur die Piraten, sondern beispielsweise auch die Familienpartei und die Tierschutzpartei.(c)taz.de

Jeder kennt den Spruch: Egal wen Du wählst – es ändert sich ja doch nichts.

RICHTIG!!! Im Grossen und Ganzen kann sich auch nichts ändern, da ALLE etablierten Parteien (und Neuankömmlinge auch) das System der Parteienregierung unterstützen und dafür vom STEUERZAHLER mit Geld belohnt werden.

Auf das ja niemand auf die Idee käme, dieses System zu ändern, zu gut geht es den Show-Politikern doch darin!
Also egal, ob Rot/Grün oder Schwarz/Gelb oder andere Konstellationen, einer gewinnt immer – und das ist der Parteiapparat.

Nur das VOLK bleibt auf der Strecke, denn Volkeswille wird seit über 30 Jahren (Beginn der Kohlregierung) NICHT mehr vertreten!

Das heisst: nur UNGÜLTIGWAHL zwingt die Parteienregierungen in die Knie und sie können dann am VOLK nicht mehr vorbei regieren!

Fallt nicht auf die Mainstream-Medien (gleichgeschaltete Medien) herein – die wollen nur dieses System am Laufen erhalten, denn auch sie profitieren vom Staat (GEZ).

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
geht unbedingt zur Wahl und wählt: UNGÜLTIG !!!

Warum? Mehrere Erklärungen dazu hier im BLOG.

BERLIN: Alexanderplatz-1

31. August 2011

Bewundernswert, wie sich junge Deutsche für ihr VATERLAND einsetzen, nur leider illegal! (siehe Video)

Eine „Zeltbelagerung“ auf einem öffentlichen Platz, der zum Zelten nicht freigegeben ist, stellt einen LANDFRIEDENSBRUCH dar und es wundert nicht, dass diese „Belagerung“ polizeiliche Massnahmen auslöst.

Da hilft auch kein Schreien: „keine Gewalt“ oder „Wir sind friedlich, was seit ihr“.

Recht muss Recht bleiben! Und in der BRD GmbH ist das Recht nun mal auf der Seite des BRD-Wachpersonals, Namens: POLIZEI.

Wenn man auch noch so viel Sympathie für die jungen Menschen aufbringen kann, SO GEHT ES NICHT !!!

Die Lösung des BRD-GmbH-Problems liegt einzig und allein auf dem Weg, über eine vom Volk gewählte Verfassung auf dem Boden des Deutschen Reiches und eben NICHT in der „Gewalt“.

Wir müssen die Politik ZWINGEN, dem Willen des Volkes zu handeln und NICHT dem Willen des Rothschild-Klan!

Bürger Deutschlands, geht zur Wahl, wählt auf allen Wahlen, egal ob Bundes- oder Landeswahl, UNGÜLTIG!!!!

Das entzieht,

1. den etablierten Parteien eine „Wahlaufwandsentschädigung“ (also KEIN Geld von Euch!!!) und

2. wenn ALLE ungültig wählen (Grosses-Kreuz über die ganze Seite), dann können die 1,8 Parteiorganisierten nicht mehr gegen 80 Millionen Bundesbürger regieren und es kommt zur NEUBILDUNG DEUTSCHLANDS (Deutsches Reich)

750.000 Bürger wählen bereits UNGÜLTIG (2009) das ist mehr als jemals eine Partei auf sich vereinigen könnte. Bei der letzten Hessen-Wahl, sind die UNGÜLTIGWÄHLER (Grosskreuz) über die 5%-Hürde gekommen und stetig werden es mehr.

Alle diejenigen, die in BLOG’s schreiben oder BLOG’s unterhalten, sollten dieser Tatsache gerecht werden und ihrerseits stetig auf die UNGÜLTIGWAHL hinweisen.

NUR DANN LÖSEN WIR DAS PROBLEM – BRD GMBH !!!

Keine „Neue“ Partei oder die alten Parteien kann das – oder wollen das!

Wir haben jetzt eine sog. „repräsentative“ Republik, was heissen soll: Das Volk wählt über Wahlen die „Repräsentanten“, die es vertreten sollen.

Nur leider vertreten die heute NICHT mehr das Volk und Volkes-Meinung, sondern nur noch ihre eigenen Machtpositionen!

Durch zunehmende MASSENINTEGRATION fremder Kulturkreise, wird Deutschland von innen weiter „ausgehöhlt“ und in nicht ferner Zeit, sind Deutsche nur noch Ausländer im eigenen Land. Dieser Prozess wird sich 2013 mit Rot/Grün, einer MultiKulti orientierten repräsentativen Politrichtung verstärken! (und in Berlin schon jetzt).

Schwarz/Gelb hat uns ja schon an die Juden verkauft, Rot/Grün an den Islam. Somit ist für deutsche Tugenden KEIN Platz mehr im eigenen Land.

DAS MUSS AUFHÖREN !!! UNGÜLTIGWAHL!!!! GROSSKREUZWAHL!!!!

Alle Bürger Deutschlands sind verpflichtet, ihr Wahlkreuz zu machen!

ALSO, MACHT EUER KREUZ!!!!!! ÜBER DIE GANZE SEITE!!!!!!

„Deutschland muss mehr Schulden machen“
Sparen hilft nicht weiter, warnt der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz im F.A.Z.-Gespräch. Der New Yorker Starökonom will lieber die Spekulanten und Reichen bestrafen. Dagegen sollen arme Menschen entlastet werden.

Herr Stiglitz, stürzt die Welt in eine Rezession?

Amerika ist in großer Rezessionsgefahr, ich schätze die Wahrscheinlichkeit auf 30 Prozent. Aber am Ende geht es geht nicht darum, ob die Wirtschaft schrumpft. Sondern ob es genug Wachstum gibt, um neue Stellen zu schaffen. Amerika zumindest ist davon weit entfernt. Und das Problem wird noch schlimmer, das ist fast sicher. Auch in Europa ist die Lage kritisch.

Wird der Euro die Krise überstehen?

Das hängt davon ab, wie entschieden sich die europäischen Politiker zum Euro bekennen. Aber der politische Prozess ist kompliziert, manchmal müssen Beschlüsse einstimmig fallen. Ich denke, sie werden sich engagieren und tun, was nötig ist.

In Deutschland fragen sich mehr und mehr Leute, ob der Euro noch so eine gute Idee ist.

Mit dem Euro ist es wie mit Eiern: Es ist ziemlich schwer, aus einem Rührei wieder die einzelnen Eier herauszuholen. Natürlich kostet es Geld, ihn zu behalten. Aber es kostet noch mehr Geld, wenn er auseinanderfällt. Dann wird die deutsche Währung aufwerten, das macht das Geschäft für die Firmen schwieriger. Außerdem bekommen die deutschen Banken Schwierigkeiten mit ihren Krediten an die Länder, die Schwierigkeiten haben. Dazu kommt, dass auch Deutschlands Handelspartner Probleme bekommen werden.

Der Euro ist für Deutschland auch teuer. Wir zahlen Milliarden für Hilfskredite und den Rettungsfonds.

Natürlich wird es nicht billig, ihn zu behalten. Aber es wird doch immerhin relativ günstig, wenn sich die Politiker klar zum Euro bekennen und wenn man meiner Wachstumsstrategie folgt. Wir haben das an Brasilien gesehen. Das hatte 1998 große Schwierigkeiten. Der Internationale Währungsfonds lieh Geld. Brasilien konnte es später zurückzahlen – heute hat es eine starke Wirtschaft und wenig Schulden.

Derzeit leiht die EZB Geld, indem sie Anleihen der Pleitestaaten kauft. Der Bundespräsident hat die Strategie heftig kritisiert, weil sie rechtlich fragwürdig ist.

Dass die EZB das macht, ist nicht schlecht. Als sie gegründet wurde, hatten die Ökonomen etwas wichtiges vergessen. Nämlich, dass sich Zentralbanken nicht nur um die Inflation kümmern müssen, sondern auch um die Stabilität des Finanzsektors. Jetzt verstehen das die meisten Zentralbanken wieder. Dummerweise sind Europas Gesetze aber nicht flexibel genug. Deshalb interpretiert man die Gesetze relativ weit. Und wenn man sieht, wie kompliziert der politische Prozess ist und wie wenig Zeit für Entscheidungen bleibt, dann ist das völlig angemessen.

Was muss dauerhaft passieren?

Sparen hilft nicht. Das ist mehrmals probiert worden, zum Beispiel 1929 – es hat aus einem schwarzen Freitag an der Börse eine große Depression gemacht. Der Internationale Währungsfonds hat das auch in Argentinien probiert.

In Lettland hat es funktioniert, sagt Bundespräsident Wulff…

Unter Ökonomen gilt Lettland als Desaster. Die Wirtschaft ist um mehr als 20 Prozent geschrumpft. Die Menschen dort machen das nur deshalb mit, weil sie mit dem alten kommunistischen Regime noch schlechtere Erfahrungen haben. Ich kapiere einfach nicht, dass es in Europa Länder gibt, die freiwillig Geld sparen. Ihre Schuldenbremsen sind der falsche Weg – je rigider, desto falscher.

Wir würden ja auch gerne mehr Geld ausgeben. Aber wir haben einfach schon zu viele Schulden.

Deutschland hat solche Probleme noch nicht. Ihre Regierung kann sich noch Geld leihen und das ausgeben. Deutschlands Wachstum würde dann die Wirtschaft in der Eurozone ankurbeln. Und es würde die Ungleichgewichte zwischen den Ländern bekämpfen, die es immer noch gibt.

Zusätzliche Schulden können doch nicht den Euro retten – wo gerade die Schulden die Ursache der Krise waren.

Betrachten Sie es wie im Unternehmen. Keine Firma verordnet sich eine Schuldenbremse. Wenn die Zinsen niedrig sind, nimmt man eben Kredite auf. Und Deutschlands Zinsen sind gerade niedrig. Es gibt genügend Investitionen, die viel mehr Rendite bringen würden als die Zinsen.

Zinsen können auch schnell steigen – das haben nicht nur Griechenland und Italien erlebt.

Deutschland ist noch weit weg vom Kippen, seine Schulden machen mir noch keine Sorgen. Aber wenn Sie in Deutschland tatsächlich Angst vor Schulden haben, dann machen Sie es anders – kurbeln Sie die Wirtschaft an, ohne dass es Geld kostet.

Das klingt zu schön um wahr zu sein. Wie soll denn das gehen?

Sie können die Steuern für Firmen senken, die viel investieren – und sie für die Firmen erhöhen, die wenig investieren. Oder Sie können die Steuern für reiche Leute erhöhen und das Geld investieren. Oder Sie senken mit dem Geld die Mehrwertsteuer, das hilft dem Konsum. Man könnte auch eine Spekulationssteuer einführen. Das würde Geld bringen und helfen, die Finanzmärkte unter Kontrolle zu bringen.

So eine Spekulationssteuer funktioniert nur, wenn die anderen europäischen Staaten auch mitmachen. London müsste auf jeden Fall auch seine Steuern erhöhen.

Nein. Natürlich wäre es besser, wenn die anderen Staaten das auch machten. Ich bin aber überzeugt davon: Wenn Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien die Spekulationssteuer gemeinsam einführen, wird sie funktionieren. Sie müsste eben für alle Einwohner des Landes erhoben werden, egal wo sie ihre Aktien handeln. Die Leute würden nicht deshalb wegziehen.

Aber die Fonds würden wegziehen.

Das ist ein grundsätzliches Problem, um das sich Europa irgendwann kümmern muss: die Steuerflucht. Europa wird nicht überleben, wenn die Steuern nicht besser aneinander angepasst werden. Eine wirtschaftliche Einheit kann funktionieren, wenn die Leute auf diese Weise Steuern oder anderen Regeln entfliehen können.

Nehmen wir an, diese Steuer funktioniert: Dann gibt es weniger Aktivität an der Börse. Forscher sagen, dann werden die Ausschläge noch heftiger.

Dafür gibt es keine Beweise. Schauen Sie sich die vergangenen Jahre an: In dieser Zeit sind die Handelskosten an den Börsen extrem gesunken, und die Ausschläge sind gestiegen. Das liegt vor allem an den Computern, die in Millisekunden handeln. Ich war in Amerika Mitglied einer Kommission, die das untersucht hat. Die Computer hören genau dann auf zu handeln, wenn sie am nötigsten wären.

Selbst wenn das stimmt: So eine Steuer macht die Banken noch nicht solide.

Es gibt noch mehr. Wir brauchen mehr Transparenz für Finanzsysteme. Die Banken müssen weniger Geld für die Abwicklung von Zahlungen verlangen, zum Beispiel für Kreditkarten-Zahlungen. Und man muss dafür sorgen, dass Banken nicht mehr Too big to fail sind, zu groß für eine Pleite. Solange das der Fall ist, trägt vor allem der Staat das Risiko ihrer Spekulationen. Das Risiko verschwindet ja schließlich nicht. Deshalb dürfen sich die Banken weniger per Kredit finanzieren. Sie brauchen mehr Eigenkapital, das dieses Risiko trägt.

Dafür werden gerade Regeln ausgearbeitet.

Die gehen nicht weit genug. Aber die Banken sind trotzdem schon dagegen.

Die Banken sagen, sie können nicht genug Eigenkapital aufbringen und müssen dann weniger Kredite vergeben.

Das schadet dem Wachstum.

Das muss nicht sein. Der Staat könnte im Gegenzug Kredite an kleine Firmen stärker bezuschussen. Im Prinzip ist es ja schon eine Subvention, dass der Staat implizite Garantien für die Banken übernimmt. Aber diese Subvention ist intransparent. Das Geld sollte er lieber transparent den Firmen geben, die es brauchen.

Sollte man Subventionen nicht ganz abschaffen, da wird viel Geld verschwendet.

Natürlich verschwendet die Regierung dabei auch Geld. Aber eines ist sicher: Keine Regierung hat je so viel Geld verschwendet wie die amerikanische Finanzindustrie.

Es geht nicht immer nur um Geld. Sie arbeiten auch an einem neuen Maß für Wohlstand, außer dem Bruttoinlandsprodukt. Warum reicht das nicht?

Das Bruttoinlandsprodukt reicht nicht. Wir brauchen mindestens noch ein Maß für die Nachhaltigkeit. Und man muss messen, wie es einem typischen Menschen geht. Wenn das BIP steigt, aber der ganze Zuwachs geht an Bill Gates, dann steigt der Wohlstand im Land nicht. So war es zum Beispiel in den Vereinigten Staaten. Deshalb muss man das Einkommen der typischen Menschen messen.

Ein Mann mit Spendierhosen

Schon als Joseph Stiglitz noch Chefökonom der Weltbank war, trommelte er gegen das Sparen. Hart ging er ins Gericht mit dem Internationalen Währungsfonds, der finanzschwachen Ländern Sparprogramme verordnete. Heute solidarisiert er sich in Spanien mit Demonstranten, die gegen die Haushaltskürzungen demonstrieren, und in Lindau liest er den anderen Ökonomen beim Nobelpreisträgertreffen die Leviten. Stiglitz selbst bekam den Nobelpreis im Jahr 2001. Er lehrt an der Columbia University in New York

Das Gespräch führte Patrick Bernau.(c)faz.net

WUNDERBAR klar erarbeiteter Artikel, Herr Bernau!

Diese fachliche Analyse und der Ausblick in die Massnahmen für die Zukunft zeigen einmal mehr, dass der „Enthüllungsjournalismus“, eines KOPP-Autors, Michael Grandt, nicht einmal das Papier wert ist, auf dem der „Enthüllungsjournalismus“ geschrieben steht!

Nicht „reisserische Hetzartikel“ sind gefragt, sondern klare nüchterne Betrachtung der Situation, gepaart mit fundierten Zukunftsmassnahmen!

Wer das Volk zum „Goldkauf“ auffordert, weil angeblich der Euro „abgewrackt“ wird, der begeht zu mindest „geistige Brandstiftung“ und gehört in die Ecke der Scharlatane.

Das Finanzsystem dieser Welt ist mit Sicherheit viel komplizierter als es ein „Enthüllungsjournalismus“ begreifen könnte.

Wir empfehlen unsere Leser/innen, genau auf die Herkunft finanzbezogener Artikel zu achten, denn schnell ist man Scharlatanen, die nur ihr eigenes Ziel im Sinn haben, auf den Leim gegangen und hat sein „bischen Erspartes“ verloren!

Europa am Ende

4. April 2011

Von Michael Grandt

Immer neue EU-Krisengipfel, immer mehr Geld, das in das marode Euro-Währungssystem gepumpt wird und immer weitere europäische Länder, die vor dem Bankrott stehen. Doch unsere »Volksvertreter« wollen das alles nicht wahrhaben. Milliarden über Milliarden unserer Steuergelder versenken sie in einem Fass ohne Boden. Dabei ist eines klar: Der Euro und damit die EU sind am Ende. (c)Kopp-Verlag

Unbedingt lesenswerter Artikel über die EURO-Wahrheit!

China will den hochverschuldeten Euro-Staaten mit seinen Währungsreserven zur Seite springen. „Wir sind bereit, den Ländern der Euro-Zone zu helfen, die Finanzkrise zu überwinden und ihre wirtschaftliche Erholung zu meistern“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums in Peking. In Zukunft werde Europa einer der wichtigsten Märkte der Volksrepublik für die Investition ihrer Rücklagen sein. China verfügt über die größten Währungsreserven der Welt, Ende September beliefen sich diese auf 2,648 Billionen Dollar (2,019 Billionen Euro). (…)(c)yahoo.com

HALLO YAHOO !!!

Wenn Ihr die Meldung der AFP unreflektiert übernehmen wollt, dann bitte aber richtig!

2,648 Billionen Dollar  SIND NICHT 2,019 Billionen Euro !!!

Ihr, als amerikanisches Unternehmen solltet wissen, dass Billionen in USA nicht Billionen in DL sind.

Richtig wären: 2.019 MILLIARDEN !!!

guckst du hier:

Vergleich der Zahlensysteme: Deutsch – Englisch (USA)

10hoch3: Tausend – thousand
10hoch6: Million – million
10hoch9: Milliarde – billion
10hoch12: Billion – trillion
10hoch15: Billiarde – quadrillion
1018: Trillion – quintillion
1021: Trilliarde – sixtillion
usw.

Mir fällt auf, dass in letzter Zeit immer häufiger Beiträge von YAHOO erscheinen. deren Richtigkeit zu wünschen übrig lässt.

Also bitte, genauer recherchen!
Und noch eine Börsenweisheit an China:

Man soll schlechtem Geld kein GUTES Geld hinterher werfen!